Wieder einmal waren wir von einem Hotel direkt gebucht: Vom Hotel Kristall in Großarl. Von einem Hotel gebucht zu werden, bedeutet viele, viele Hotelfotos und heißt meistens auch, dass unser Auto eine ganze Woche nicht bewegt wird. Mal was anderes.

Das Hotel Kristall hatte umgebaut und aufgestockt, so dass von dem neuen Restaurantbereich, der Lobby und von den neuen Zimmern, Fotos gebraucht wurden. Da die Familie Hettegger mit unserer Arbeitsweise schon vertraut war, war vieles schon sehr gut vorbereitet und so ging das Fotografieren meistens schnell von der Hand.

Bergadvent im Großarltal

Es blieb aber trotzdem noch Zeit, den Großarler Bergadvent zu besuchen und auch, den Kapellenweg entlang zu wandern.

Bergadvent in Großarl

Beim Bergadvent in Großarl wird das Ortszentrum zum Weihnachtsmarkt. Überall stehen Hütten und es gibt handwerkliches und natürlich auch einige kulinarisches zu bestaunen und selbstverständlich auch zu erwerben. Der Autoverkehr wird teilweise extra für den Markt gesperrt.

Krippenweg in Großarl

Gleich vom Zentrum aus führt der Krippenweg zur Kirche und zum Vereinshaus vom Krippenbauverein. Überall entlang der kurzen Strecke stehen Schaukästen mit den unterschiedlichsten Krippen. Einige sind bäuerlich regional und andere sind im Orient angesiedelt.

Krippenbauverein Großarl

Aber alle sind in liebevoller monatelanger Handarbeit entstanden. Im Haus vom Krippenbauverein kann man dann noch jede Menge weiterer Krippen von Jung und Alt bewundern. Wirklich beeindruckend.

Kapellenweg in Großarl

Der Kapellenweg im Großarltal zieht sich schon etwas länger hin. Er führt bis zum Talschluss. Aber man kann ihn durchaus auch in Etappen gehen. Wir sind ein Stück taleinwärts gegangen und sind dann über den Panoramaweg und über den Hügel nach Unterberg zurück gegangen. Obwohl der Weg nur von April bis November begehbar sein sollte, war er auch im Dezember noch gut zu machen. War ja eher auch wie April oder November dieser Dezember…

Großarl

Die Entdeckung der Woche war jedoch die Hydro-Jet-Massage. Hier wird man von Wasserdüsen massiert während man auf einem beheizten Wasserbett liegt. Da die Düsen in dem Wasserbett sind, wird man dabei nicht nass und kann sogar komplett angezogen diese Massage geniessen. Da wir ja oft viele Stunden am Laptop verbringen, gibt es schon mal die ein oder andere Nackenverspannung und so haben wir die Hydrojetmassage zwischendurch sehr sehr gerne genossen. Eine Massage dauert 20 Minuten und so kann man diesen Genuss einfach mal in den Tagesablauf einschieben. Ohne Terminvereinbarung und – wie schon erwähnt – auch ohne umziehen. Das war wirklich eine Wohltat, die wir vermissen werden.

Talschluss Großarltal

In Großarl kann man eigentlich alles zu Fuß erledigen, so dass unser Auto die ganze Woche kaum bewegt wurde. Zum Talschluss allerdings sind wir gefahren. Aber der lohnt sich auf jeden Fall. Da wo alle Wege aufhören und die Berge einem den Weg versperren wird es richtig schön ruhig und mystisch. Können wir auch nur empfehlen!

Die Woche im Hotel Kristall auf twitter könnt Ihr hier noch einmal nachlesen.

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Großarl Weihnachtsmarkt

Großarl Weihnachtsmarkt

Großarl Weihnachtsmarkt

Großarl Weihnachtsmarkt

Großarl Weihnachtsmarkt

Großarl Weihnachtsmarkt

Großarl Weihnachtsmarkt

Großarl Weihnachtsmarkt

Großarl Weihnachtsmarkt

Last week we were lucky to learn about a new concept: “mein kleinHotel” in Biedenkopf. A hotel where the different rooms are located in modules in the garden. Or rather apartments instead of rooms, because there is always a kitchenette included. In the big module, where we stayed there is even a living room with a couch. From the very first minute in the module we felt at home. Also the welcome from the hotel owner was very warm. The kleinHotel is family run and for breakfast you go into the private house.

On Monday we took a tour around Biedenkopf together with very nice friends which visited us in Biedenkopf. – Yes, you can meet us! Have a look at our tour plan! – We started directly in front of the hotel and walked the Kottenbachway. A round trip in beautiful nature. The weather was really nice and so we did not only enjoy stunning views but discovered also some funny things.

Kottenbachtal in Biedenkopf

Approximately in the middle of the tour there is an open air fitness center with very clever machines which we all had to try. At this machines you don't need to put on a certain weight but they use your own body weight for training. Quite exhausting. We can only recommend this round trip if you find it because unfortunately it is not marked. But it is worth a search!

Kottenbachtal in Biedenkopf

Biedenkopf is also worth at least one visit. You will find very very old half-timbered houses with a speciality that we never have seen before. The beams are decorated with a special technique where figures or patterns  are scilfully scratched into the mud. There are also quite a number of proverbs to decipher. Here you could have easily a photowalk. You will never stop taking pictures.

Fachwerk in Biedenkopf

Biedenkopf also has a castle on a castle hill. This is also a nice walk. From the kleinHotel you can walk everywhere. No car is needed.

Something else struck us. It seems that in Biedenkopf they eat ice cream all year round. At least the ice cream parlours where still open and there were different types of ice creams available…

Schloss Biedenkopf

On one of our tours we discovered a sign at a fence announcing a window in a living advent calendar. Curious as we are we had to go there. And it was another enriching event. For the living advent calendar a family or a company invites all the inhabitants from the village to a get-together. How you organise the event is up to the one inviting. When we were there, mulled wine and cookies were offered and a story was read aloud. But the best thing at this evening were the encounters and talks with all these nice people. Thanks again for this very nice idea and the nice evening.

Adventkalender in Biedenkopf

Our car had to go again to the garage for repairing. At the repair of the brakes they noticed that the buffers had to be changed during the next 5.000 km. So we found we the support from Nicole from the kleinHotel a lovely garage which could change the buffers directly the next day. There were also some old treasures to be admired.

There was another new thing for us. Nicole had arranged a network breakfast with representatives from Biedenkopf, the press, chamber of commerce, hotel association, university of applied science and local entrepreneurs. It was a very interesting morning. We could present our waltzing concept and got quickly into conversations. We would like to have that more often in the future. Thanks Nicole for that great idea.

In the apartment modules from the kleinHotel we felt very well. There is a lot of wood, huge windows and the rooms are unusually high so that is was quite cosy to sit in these rooms and work. Also our timing was better this time and we could pursue our hobbies and grab the guitar or knitting needles.

That was a real waltzing week. From Biedenkopf we take some great ideas with us and reminiscences of nice people and pleasant conversations.

Irgendwie sind wir über die Blogparade zum Thema Traumreise gestolpert – wahrscheinlich bei der Reisenacht und haben sofort gedacht, da müssen wir mitmachen.

Direkt am Anfang als wir unser Walz-Konzept einigen Leuten vorgestellt haben, wurden wir gefragt, ob wir  jetzt nur nach Hawaii oder Goa reisen würden oder ob wir auch nach Deutschland kommen würden. Sofort haben wir gesagt: “Natürlich auch nach Deutschland.” Wir kennen doch nichts von Deutschland. Man kennt die Umgebung seiner Heimat, vielleicht auch noch ausgedehnt auf Touren in die etwas weitere Umgebung, aber dann ist auch schon Schluß. Heute steigt man doch lieber in den Ferienflieger als einen Urlaub im eigenen Land zu planen.

Jordanien-Landschaft-10

Deswegen haben wir uns auch so gefreut, als wir für den Schwarzwald gebucht worden. Da waren wir noch nie. Und es war super! Wir haben so tolle Natur und Sachen kennen gelernt. Oder Sachsen. Da wären wir nie hingereist. Oder gar Biedenkopf. Wir könnten jetzt hier alle Orte aufzählen, in denen wir in den letzten Monaten waren. Wir möchten keinen davon missen.

Gold waschen im Raurisertal im Salzburgerland

Gold waschen im Raurisertal im Salzburgerland

Jetzt steht Bad Säckingen wahrscheinlich bei keinem auf der berühmten Bucket List oder Löffel-abgebe-Liste oder auf dem Lebenszielplan. Dort findet man wahrscheinlich die Klassiker wie Pyramiden, Niagara-Fälle, Taj Mahal usw. Warum zieht es uns unbedingt dahin? Und wird dort unser Traum erfüllt? Oder sind wir vielleicht enttäuscht, wie die Besucher, die zum ersten Mal vor der Mona Lisa stehen und sie sich viel größer vorgestellt hatten. Uns ging es am Toten Meer so. Irgendwie denkt man da das ist voll cool und ein Riesenspaß. Ist es aber nicht. Es ist kein Zuckerschlecken und man darf nicht zu lange drin bleiben oder gar ein paar Tropfen verschlucken also ist man eigentlich froh, wenn das obligatorische Foto im Kasten ist und man wieder raus darf und begibt sich so schnell wie möglich unter eine Dusche. Eigentlich ist es nur ein Haken auf der Liste: Been there – done that!

Totes Meer - been there, done that

Totes Meer – been there, done that

Aber ist das der Traum? Klar träumen wir auch noch davon mal auf einen anderen Kontinent zu kommen und träumen auch von weit entfernten Ländern. Und ja, das Tadj Mahal zu sehen wär schon cool, aber ich möchte Biedenkopf oder Freudenstadt nicht missen. Weil es geht um den Moment und die Begegnungen und die Gespräche und die Bereicherung. Ob uns die Pyramiden genau so viel geben wie der Besuch in einer Gitarrenmanufaktur?? Oder der erste Versuch mit dem Klöppelkissen?

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Deswegen ist unsere Walz und unser Konzept genau unsere Traumreise. Wir lassen uns jede Woche aufs neue überraschen wo es hingeht und finden überall diese besonderen Momente und dafür reisen wir.

In der letzten Woche durften wir ein weiteres ganz spezielles Konzept kennen lernen: “mein kleinHotel” in Biedenkopf. Ein Hotel, bei dem die einzelnen Zimmer in Wohnmodulen im Garten untergebracht sind. Oder eigentlich muss man “Apartment” sagen statt Zimmer, weil es immer auch eine kleine Küche gibt. Im großen Modul, in dem wir wohnen durften, gibt es sogar ein Wohnzimmer mit Couch. Wir haben uns von der ersten Minute an wohl gefühlt, denn der Empfang war sehr herzlich. Schließlich ist das kleinHotel familiengeführt. Zum frühstücken geht man auch ins Privat-Haus.

Am Montag haben wir erst mal die Gegend erkundet zusammen mit sehr netten Bekannten, die uns in Biedenkopf besucht haben. – Ja, Ihr könnt uns unterwegs treffen! Schaut doch einfach mal in unseren Tourplan. – Wir sind direkt vom Hotel los spaziert und den Kottenbachtalrundweg gegangen. Ein sehr schöner Weg in üppiger Natur. Das Wetter hat migespielt und wir haben unterwegs nicht nur schöne Ausblicke genossen sondern auch lustige Sachen entdeckt.

Kottenbachtal in Biedenkopf

Etwa in der Hälfte des Rundweges gibt es ein Freiluft-Fitness-Studio mit sehr gut durchdachten Geräten, die wir natürlich alle ausprobieren mussten. Bei diesen Geräten muss man keine Gewichte einstellen sondern das eigene Körpergewicht ist das Trainingsgewicht. Ganz schön anstregend. Dieser Rundweg ist schon mal sehr zu empfehlen, wenn man ihn denn findet, denn er ist leider überhaupt nicht beschildert. Aber die Suche lohnt sich!

Kottenbachtal in Biedenkopf

Biedenkopf ist auch mindestens einen Besuch wert. Hier gibt es uralte Fachwerkhäuser mit einer Eigenart, die wir so vorher noch nicht gesehen haben. Die Gefache sind kunstvoll verziert mit einer bestimmten Technik, bei der Figuren oder Muster in den Lehm geritzt sind. Auch zahlreiche Sprüche gibt es zu entziffern. Hier könnte man einen eigenen Photowalk veranstalten. Man kann sich hier dumm und dusselig fotografieren.

Fachwerk in Biedenkopf

Biedenkopf hat übrigens auch ein Schloss auf einem Schlossberg. Auch das ist einen Spaziergang wert. Vom kleinHotel ist das alles zu Fuß machbar, so dass man kein Auto braucht.

Noch etwas ist uns in Biedenkopf aufgefallen. Hier isst man anscheinend das ganze Jahr über Eis. Zumindest haben die Eisdielen noch auf und es gab auch noch verschiedene Eissorten in der Kühltheke…

Schloss Biedenkopf

Bei einem unserer Erkundungsgänge haben wir ein Schild an einem Zaun gefunden, das ein Fenster in einem lebenden Adventskalender angekündigt hat. Neugierig wie wir sind, mussten wir da natürlich hin. Und es war wieder einmal ein tolles Erlebnis. Beim lebenden Adventskalender lädt eine Familie oder eine Firma, alle Bewohner vom Ort zu einem geselligen Beisammen sein ein. Wie man dieses Treffen gestaltet, bleibt den Einladenden überlassen. Als wir vor Ort waren, gab es Glühwein und Kekse und es wurde eine Geschichte vorgelesen. Aber das schönste an dieser Veranstaltung waren die Begegnungen und Gespräche mit den netten Menschen. Danke noch einmal für diese schöne Idee und den netten Abend.

Adventkalender in Biedenkopf

Unser Auto musste leider auch wieder mal in die Werkstatt. Bei der letzten Bremsenreparatur wurde festgestellt, dass ein Stoßdämpfer undicht ist und wir sollten beide Stoßdämpfer innerhalb der nächsten 5000 km austauschen lassen. Und so haben wir in Eckelshausen mit Hilfe von Nicole vom kleinHotel eine sehr nette Werkstatt gefunden, die die Stoßdämpfer auch schon einen Tag später austauschen konnte. Dort gab es auch einige sehr schöne alte Schätzchen zu besichtigen. Vielleicht habt Ihr die Bilder ja auf twitter gesehen.

Es gab noch eine neue Sache für uns. Nicole hatte ein Netzwerkfrühstück arrangiert mit Vertretern von Biedenkopf, Presse, IHK, Dehoga, Fachhochschule und lokalen Betrieben. Das war auch ein sehr interessanter Vormittag. Wir konnten unser Walz-Konzept vorstellen und kamen recht schnell mit einigen Leuten ins Gespräch. So etwas können wir gerne in Zukunft noch mal machen. Danke Nicole für diese Idee.

In dem Apartment-Modul im kleinHotel haben wir uns sehr sehr wohl gefühlt. Es gibt viel Holz, große Fenster und die Räume sind ungewöhnlich hoch, so dass es urgemütlich war, in dem Raum zu sitzen und zu arbeiten. Auch die Zeitaufteilung stimmte diesmal und wir konnten sogar unseren Hobbies nachgehen und mal zur Gitarre oder zur Stricknadel greifen.

Das war mal wieder eine Walz-Woche ganz nach unserem Geschmack. Aus Biedenkopf nehmen wir einige gute Ideen mit und schöne Erinnerungen an nette Menschen und angenehme Gespräche.

Wie die Woche im klein-Hotel in unserer twitter-Reportage aussah, könnt Ihr auf storify nachlesen.

Why our Walzting Concept is how it is

&

Why it should not be changed

 

We have very much thought about our concept and changed it several times. But this was just theory. Therefore originally we wanted to try a testing phase for about three month in order to find out whether the concept would work. But the test phase became our waltzing and so we tested it while actually waltzing. And it worked fine for a couple of months.

In the meantime though we also did unintentionally a cross-check. One destination wanted at all costs to change the concept. Several times we indicated that this would not work out. Our biggest mistake was that we did not insist that our concept would be accepted or we would not come at all. We thought we will try it and somehow it will work.

Now we know: Our concept is fine just like it is. To change it is bad.

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What went wrong?

An important part of our waltzing is the 7 day rhythm. We stay 7 nights in one accommodation (1 room, 1 apartment). No change before the 7 nights are over; not even in-house.

When this rhythm is shortened also our activities are limited and the output will be less (number of photos, tweets, blogposts). The shortest term were 2 nights. You can imagine what happens:

Check-out around 10 am from the last accommodation. Check-in at the new one not before 2 pm. A meeting with the regional destination management. Put up our office, read the mails and answer them. Tweet, post on Facebook, write the blogposts from last week, phone our parents… and the day is gone.

The next day which means the second day we can do exactly what? Take pictures for 2 hours. After that follows the processing of the photos and normally half of the time is our private time. So half of this day would be ours. But what do you do for half a day in a new sourrounding? To get a feel of things you need some time. But we will depart next morning.

Uhrenmuseum Schramberg

Expenditure of time is underestimated

The expenditure of time for our activities is underestimated again and again. This is also a problem within our 7 day rhythm but when you reduce our stay to just two nights it will surely get chaotic.

The worst mistakes in reasoning:

1. You can do photo shoots all day round and process the photos afterwards. 

Well, there is no such thing as ‘afterwards'. Afterwards follows directly the new destination and wants our full attention exactly like the others before.

2. Directly after the photo shoot you can get the pictures 

No! Because the photos are in the camera it does not mean, that they are ready for the release.

After the shoots the photos have to be transmitted and copied (backup). That alone takes some time. After that the photos will be screened. That needs some time as well. The best pictures are picked and processed one after the other. Each photo will be processed! Especially HDR-photos need considerably more time than others. This is an effort worth taking but it has to be done in the first place.

Rule of thump: For each hour of shooting you need to plan at least 1 additional hour for processing, 1,5 hours are even better. So it comes to 2 to 2,5 hours altogether. You have to include that time into our stay.

3. I have worked out a time table for you 

That is very kind, thank you, but it is completely useless. Save your time. That is why we say “after our arrival we talk about the tasks for the week!” So please talk to us! Even if you are itching to get going don't do it. Save your time and wait for us. A ready made programme does not work. We think in motives and not in tours or trips. Therefore it is dramatically more efficient to sit down, talk and work things out. And please talk to us before you make an appointment on our behalf. We do not bite! Promised!

Castlecamp 2015 #cczk15 Kaprun

The most gross errors in an agenda:

  • Opening hours
  • Production
  • People
  • Light/position of the sun
  • Construction sites/ disturbances
  • Perspective

 

Opening hours

Is the planned object accessible? Museums are closed on mondays. Or we came across a lunch break at a chairlift. Or reduced opening hours due to weather conditions “open from 18 C”.

Production

Mostly it is completely waisted time to visit a bakery at 2 pm. Because then work will be already done. Visiting a bakery means to get up very early. We want to see and document working hands. In museums there is some times a person who can show us around. These times have to be coordinated.

People

For some activities you need a group of people. If we shall document such an activity it won't be enough if Achim and I for example drive a scooter. Mostly I drive alone because Achim takes the photos anyway. Maybe you want to show how much fun it is to do it with a group of people. Well then you need a group of people – which means models. Normal tourists won't do because of the legal rights. Or the other way round. You want to show the spa. Then you need the view without any people and we need admission apart from the regular opening hours.

Light/position of the sun

Light is the most important thing concerning photos. If that is right also the result is right. Occasionally we visit locations upfront to check which could be the best time for taking photos. So sometimes we have to go two times to one location. A lot can be planned with apps and tools, which tell you the position of the sun at a given time. Or you talk to the locals. Especially in the summer time you can hardly take any photos around noon when it comes to landscape motives or outdoor activities. For that the early morning or the evening hours would provide the best light.

Construction sites / disturbances

Are the scheduled motives accessible at all? Summer break, winter break, technical closing days, day off, bank holiday, renovations. There are a lot of reasons for closing. It happened several times that we could not take the wished for photos of a market place or an old town because they were scaffolded or there have been huge construction sites. For a photo this is not very attractive.

Perspective

The best perspective can sometimes only been reached, when you have access to other buildings or you need a ladder. A fork lift truck or a tractor are also often used. You need access to rooms which are normally closed. Sometimes you have to climb over a barrier.  So it would be nice, if the police would not come after you in a couple of minutes, because you triggered an alarm. That should be cleared – if possible – beforehand. Is there someone on-site who has the competence and can support us?

As you can see there is a lot to be considered. Let's talk about it so that we can resolve the number of issues. In our concept there is talk suggested right at the beginning.

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Life while waltzing

As mentioned above some people do forget, that after departure we go directly to the next destination. There is no “office” or “home” where we can work everything out. Or where we could relax. Therefore we cannot be scheduled for the whole 7 days and cannot visit or document things all the time. It is not possible. Full stop. ‘After' is right before. The next destination shall get our complete attention. And all our energy.

We need time for the “normal life”. We have to do paper work and fight bureaucreacy. We have to do the laundry (well we are working on it…) and sometimes we have to go shopping. Our car needs to go the garage once in a while and maybe we have to see a doctor. All that happens within the 7 days. There is no postponing to ‘after this'. Therefore we have the splitting into 3,5 days for the customer and 3,5 days for ourselves. Laundry, shopping, writing mails, seeing a doctor or bringing the car to the garage will happen within our 3,5 days. Or just private life.

Creativity

We need to work through all the new impressions that we experience. Therefore we need a creative break once in a while. Our 3,5 days are also good for that. Then we can do whatever we want. During this time we also take photos and post on social media channels. But the ideas are ours. We can indulge our passions or just rest. Pause, load the batteries, go to the sauna or the cinema. That is our private time. And this is very important. If we would go 100 % all the time without any break our waltzing would get to a hold very quickly and we would be treated for a burnout in a clinic. And hopefully no one wishes that.

So when our concept is changed and we are e.g. only two nights at one place you can imagine what that means for us: Stress! Pure stress! No time for the right photo shooting, for thinking or discovering. No time to live, to rest or to replenish. And that will be dissatisfying for everybody involved. But with our waltzing concept we wanted to create a win-win-win-situation for all parties involved.

Bogenschießen

And therefore our concept has to stay as it is!

So please, let us arrive. Let's sit together and brainstorm. And then assist us in implementing those ideas. And give us the time! Let us do. Then we will get the best results. And we all will be really happy in the end!

Warum unser Walz-Konzept gut ist, so wie es ist

&

Warum es nicht verändert werden sollte.

 

Wir haben uns viele Gedanken gemacht über unser Konzept und es immer wieder verfeinert. Aber grau ist alle Theorie. Deswegen wollten wir ursprünglich eine Testphase absolvieren, um zu sehen, ob das Konzept schlüssig ist. Aus der Testphase wurde gleich die Walz und so haben wir unter realen Bedingungen getestet. Und das lief auch ganz gut so.

Inzwischen haben wir auch die Gegenprobe gemacht. Eine Destination wollte partout von dem Konzept abweichen. Wir haben mehrmals darauf hingewiesen, dass das so nicht funktionieren wird. Unser größter Fehler war, dass wir nicht darauf bestanden haben, dass unser Konzept so akzeptiert wird oder wir gar nicht erst anreisen. Wir dachten, wir probieren es mal, wir werden das schon irgendwie hinkriegen.

Wir wissen also jetzt: Unser Konzept ist genau gut so wie es ist. Das Konzept zu verändern ist schlecht.

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Was ist schief gelaufen?

Ein wichtiger Bestandteil unserer Walz ist der 7 Tage Rhythmus. Wir sind 7 Tage in einer Unterkunft (1 Zimmer, 1 Ferienwohnung). Kein Umzug vor Ablauf der 7 Tage; auch nicht hausintern.

Wird dieser Rhythmus verkürzt, dann verkürzt sich natürlich auch die Aktivitätsphase und das Ergebnis wird geringer (Fotoanzahl, Tweets, Blogposts). Das extremste waren 2 Übernachtungen. Ihr könnt Euch vorstellen, was dabei herauskommt:

Abreise um 10 Uhr von der letzten Unterkunft. Anreise in der neuen Unterkunft um 14 Uhr. Meeting mit dem regionalen Tourismusverband. Büro einrichten, E-Mails lesen und beantworten. Twittern, facebooken, Blogpost der letzten Etappe online stellen, mit den Eltern telefonieren… Tag vorbei.

Am nächsten also am zweiten Tag kann man genau was machen? 2 Stunden fotografieren. Danach kommt die Bearbeitung und die Hälfte der Zeit ist ja eigentlich für uns gedacht. Der halbe Tag wäre dann für uns. Aber was macht man an einem halben Tag in einer neuen Umgebung? Bis man sich halbwegs zurecht gefunden hat, vergehen ein paar Tage. Aber wir reisen am nächsten Morgen schon wieder ab.

 

Uhrenmuseum Schramberg

Zeitaufwand wird unterschätzt

Der Zeitaufwand für unsere Aktivitäten wird immer wieder unterschätzt. Das führt auch beim 7 Tage Rhythmus schon zu Problemen, aber wenn es nur noch 2 Übernachtungen sind, ist das Chaos vorprogrammiert.

Die schlimmsten Denkfehler:

1. Sie können doch die ganze Zeit fotografieren und die Bilder dann hinterher bearbeiten

Nun, es gibt einfach kein hinterher. Dahinter folgt gleich die nächste Unterkunft und die möchte, genau wie die vorige unsere volle Aufmerksamkeit.

2. Sofort nach dem Fotografieren kann man die Bilder haben

Nein! Nur weil die Bilder in der Kamera sind, heißt das nicht, dass sie auch fertig zur Abgabe sind.

Nach dem Shooting müssen die Bilder zunächst überspielt und kopiert werden (Backup). Allein das dauert seine Zeit. Anschließend werden die Bilder gesichtet. Auch das nimmt Zeit in Anspruch. Die schönsten Bilder werden herausgesucht und nach und nach bearbeitet. Denn jedes Foto wird bearbeitet! Gerade die HDR-Aufnahmen benötigen deutlich mehr Zeit, als alle anderen. Arbeit, die sich auf jeden Fall lohnt, aber eben auch gemacht werde muss.

Faustregel: Für jede Stunde fotografieren mindestens 1 zusätzliche Stunde für die Bearbeitung einrechnen, besser sogar 1,5 Stunden. Also sind das dann schon 2 bis 2,5 Stunden. Und das muss man ebenfalls in die Zeit einrechnen, in der wir vor Ort sind!

3. Ich habe Ihnen hier ein Programm ausgearbeitet

Das ist nett, danke, aber komplett unbrauchbar. Spart Euch die Zeit. Nicht umsonst schreiben wir “zu Beginn der Woche werden die Aufgaben besprochen!” Redet mit uns! Auch wenn es Euch in den Fingern juckt. Spart Euch die Mühe und wartet, bis wir da sind. Ein fertiges Programm funktioniert nicht. Wir denken in Motiven nicht in Ausflügen oder Touren. Deswegen ist es dramatisch effektiver, wenn wir an einem Tisch sitzen und über die geplanten Sachen reden. Und bitte redet mit uns und stimmt Euch mit uns ab, wenn Ihr irgendwo einen Termin vereinbart. Wir beißen nicht! Versprochen!

Castlecamp 2015 #cczk15 Kaprun

Die gröbsten Fehler in einem Programm/Plan:

  • Öffnungszeiten
  • Produktion
  • Personen
  • Lichtstimmung/Sonnenstand
  • Baustellen/Beeinträchtigungen
  • Perspektive

 

Öffnungszeiten

Hat das geplante Objekt überhaupt auf?? Museen haben montags zu. Mittagspause haben wir bei einem Sessellift schon gehabt oder eingeschränkte Öffnungszeiten wegen Wetterbedingungen “ab 18 Grad geöffnet”.

Produktion

Es ist meistens Blödsinn einen Bäckereibetrieb um 14 Uhr zu besichtigen. Da ist die Arbeit schon getan. Bei einem Bäcker muss man sehr früh aufstehen. Wir wollen ja Hände in Arbeit sehen, dokumentieren und zeigen. In Museen ist oftmals jemand anwesend, der etwas zeigen kann. Diese Zeiten müssen geklärt sein.

Personen

Für viele Aktivitäten braucht man gleich eine Gruppe von Menschen. Wenn wir so etwas dokumentieren sollen, dann reicht es nicht, wenn Achim und ich Tretroller fahren. Meistens fahre sowieso nur ich, weil Achim fotografiert. Vielleicht möchte man zeigen, wie viel Spaß so etwas in der Gruppe macht. Nun, dann braucht man auch eine Gruppe – also Models. Normale Gäste gehen da meistens nicht, wegen der Persönlichkeitsrechte. Oder genau andersrum, man braucht zum Beispiel eine Wellness-Abteilung ohne Menschen. Da muss man dann außerhalb der Öffnungszeiten Zutritt haben.

Lichtstimmung/Sonnenstand

Das Licht ist der Killerfaktor für ein Foto. Wenn das stimmt, stimmt auch das Ergebnis. Oft besichtigen wir deshalb Locations vorab, um zu überlegen, wann der beste Zeitpunkt ist. Eventuell muss man also zwei Mal an den Ort. Vieles lässt sich mit entsprechenden Werkzeugen und Apps schon vorarbeiten, die den genauen Sonnenstand zu einer bestimmten Uhrzeit bestimmen. Oder mit Ortskundigen besprechen. Gerade in den Sommermonaten ist die Mittagszeit so gut wie nicht zu gebrauchen wenn es um Landschaftsmotive bzw Outdoor Aktivitäten geht. Da haben die Morgen- und Abendstunden das beste Licht.

Baustellen/Beeinträchtigungen

Sind die gewünschten Motive zur der Zeit überhaupt zugänglich??? Sommerpause, Winterpause, technische Schließungstage, Ruhetag, Feiertag, Renovierung. Es gibt viele Gründe, warum etwas nicht zugänglich ist. Es ist uns gleich mehrmals passiert, dass wir Fotos von dem Marktplatz oder der Altstadt machen sollten, aber die waren eingerüstet und es gab riesige Baustellen. Für ein Foto eher unsexy.

Perspektive

Für die schönste Perspektive brauchen wir manchmal Zugang zu anderen Gebäuden oder eine Leiter. Gabelstapler, Traktoren oder ähnliches wurden auch schon oft bemüht. Oder es müssen Räume aufgeschlossen werden, die sonst nicht zugänglich sind. Manchmal muss man nur über eine Absperrung klettern. Da sollte dann nicht drei Minuten später die Polizei vor der Tür stehen, weil ein Alarm ausgelöst wurde. Das sollte – wenn möglich – vorher geklärt sein. Gibt es jemanden vor Ort, der die Kompetenz hat und uns unterstützen kann?

Ihr merkt schon; es gibt wahnsinnig viel zu beachten. Lasst es uns besprechen, dann kann man gleich schon ganz viele Fragen klären. In unserem Walz-Konzept ist dieses Gespräch gleich am Anfang vorgesehen.

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Leben auf der Walz

Wie oben schon geschrieben, denken viele nicht darüber nach, dass wir nach der Abreise gleich weiter zum nächsten Ort fahren. Es gibt kein “Büro” oder “zu Hause”, wo dann alles aufgearbeitet wird. Oder wo man sich dann ausruhen könnte. Deswegen können wir auch in den 7 Tagen nicht 100 % verplant werden und die gesamte Zeit, Dinge besichtigen und dokumentieren. Es geht nicht. Punkt. Danach ist gleich davor. Und dem nächsten wollen wir auch wieder unsere gesamte Aufmerksamkeit widmen. Und unsere gesamte Energie.

Wir brauchen Zeit für das “ganz normale” Leben. Auch wir haben Behördenkram und viel leidige Bürokratie zu erledigen. Wir müssen Wäsche waschen (gut, wir arbeiten daran…) und auch mal einkaufen. Das Auto muss mal in die Werkstatt und wir müssen vielleicht auch mal zum Arzt. Das alles passiert während der 7 Tage. Es gibt kein Aufschieben für “danach”. Deswegen haben wir die Aufteilung 3,5 Tage Auftraggeber / 3,5 Tage unsere Zeit. Waschen, Einkaufen, Briefe schreiben, Arzt und Werkstatt passieren dann eben in unseren 3,5 Tagen. Oder einfach Privatleben.

Kreativität

Die vielen Eindrücken, die auf uns Einprasseln, müssen wir verarbeiten. Deswegen brauchen wir auch einmal eine kreative Pause. Auch dafür sind unsere 3,5 Tage gut. Da können wir machen, was wir wollen. Dabei gibt es auch sehr oft Fotos und Social Media Beiträge, aber es sind eben unsere Ideen. Da können wir uns austoben oder eben ausruhen. Mal abschalten, Batterien wieder aufladen, in die Sauna gehen oder ins Kino. Das ist unsere Zeit. Und die ist wichtig. Wenn wir 100 % durchjagen ohne jemals auszuruhen, wäre unsere Walz sicher schnell vorbei und wir landen mit einem Burnout in der Klinik. Und das wünscht uns hoffentlich keiner.

Wenn unser Konzept abgeändert wird und wir z.B. nur zwei Nächte untergebracht sind, könnt Ihr Euch vorstellen, was das bedeutet. Stress! Purer Stress! Keine wirkliche richtige Zeit zum Fotografieren, zum Nachdenken, zum Entdecken. Keine Zeit zum Leben, zur Erholung zum Auftanken. Und das wird unbefriedigend für alle Beteiligten. Mit unserer Walz wollen wir aber eine Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Bogenschießen

Und deswegen muss das Konzept so bleiben wie es ist!

Also, lasst uns ankommen. Lasst uns zusammen an einen Tisch setzen und Ideen spinnen. Und dann unterstützt uns bei der Umsetzung der Ideen. Und gebt uns die Zeit! Und lasst uns machen. Dann wird das beste draus!! Und dann sind wirklich alle zufrieden!