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Digitalnomade
Seit gut drei Monaten teste ich den Fotorucksack Contrejour 40 von clikelite. Die Marke ist vielleicht im deutschsprachigem Raum noch nicht sooooo bekannt, wird sich aber hoffentlich bald ändern. Denn vorab kann ich schon mal eine dicke Kaufempfehlung abgeben. Und das schreibe ich jetzt nicht nur, weil wir von Globell (die machen den Vertrieb der Marke in Europa) gesponsort werden, sprich der Fotorucksack wurde gestellt! Nee nee, auch wenn ich den gekauft hätte, würde das Lob genauso ausfallen. Aber mal der Reihe nach…

Wofür überhaupt einen Fotorucksack?

Bereits vor unserer Walz hatte ich einen Rucksack für meine Fotoausrüstung, da ich schon seit langer Zeit mobil mit meinem Equipment sein wollte. Meine Ausrüstung ist übersichtlich, kein Schnick-Schnack, eher eine klassische „Grundausstattung“ mit wenigen Extras. Es ist mir eben wichtig, dass ich alles in eine Tasche/Rucksack bekomme und somit möglichst mobil bin.

Tragekomfort, Funktionalität & Platzangebot

Zuvor hatte ich einen Fotorucksack von ThinkTank, welcher mir auch sehr gute Dienste geleistet hat. Dort hat mein Equioment reingepasst. ABER: Der Tragekomfort war jetzt nicht so der Knaller. Zudem war der Platz im Rucksack ausgereizt, sprich Kleidung, Verpflegung etc. hatte da keinen Platz mehr. Daher war die Suche nach einem neuen Rucksack eine Frage der Zeit.

Fotorucksack Inhalt

Der Contrejour 40 von clikelite ist da schon deutlich besser dimensioniert und bietet eine Menge an kleinen aber feinen Funktionen, die für einen Fotografen doch Sinn machen. Das schleppe ich maximal alles mit mir: Das ist das maximale an Equipment, was ich mitnehme. Das ist natürlich nicht die Wanderausstattung, da lasse ich dann doch das ein oder andere weg. Aber jetzt auf unserer Walz ist das so gesehen auch mein mobiles Büro. Und da bin ich froh, dass alles in einen Rucksack passt. Gehe ich auf eine Wandertour, lasse ich da ein paar Dinge weg und packe den Rucksack um:

Aufbau Fotorucksack

Der Contrejour40 ist mit vielen, vielen kleinen und großen Fächern ausgestattet. Das ist super! Am Anfang habe ich (nach der Umstellung von ThinkTank) zwar oft meine Dinge gesucht, aber das lag nur daran, dass es vorher bei ThinkTank nicht diese Vielzahl an Möglichkeiten gab. Und daran musste ich mich erst mal gewöhnen. Aber das ging relativ schnell, denn an die Vorzüge habe ich mich schnell gewöhnt 😉 Für die Fotoausrüstung gibt es ein Hauptfach mit einem Schnellzugriff seitlich. Das Hauptfach wird über eine große Klappe im Rückenteil zugänglich. Den Stauraum dort kann ich mit Zwischenwänden nach belieben verändern. Auf meinen Fotos hier sieht man noch drei weiße Streifen. Das ist ein Klettband, welches ich mir nachträglich im Handarbeitsladen gekauft habe. Es dient für mich zur zusätzlichen Sicherung der Objektive. Gerade das große Objektiv hatte, je nach Dauer der Tagesroute, schon mal seinen Platz leicht verlassen. Da bin ich recht pingelig und habe mir mit einem Einsatz von 50Cent geholfen. Das wäre für mich ein Wunsch an clikelite, dass solche Fixierbänder einfach mit dabei wären. Ansonsten ist alles super gepolstert, Kameras und Objektive sind bestens geschützt. Der Schnellzugriff an der Seite ist extrem praktisch! Hier kann ich ohne den Rucksack ganz auszuziehen die Kamera herausholen und ein Foto machen. Das ist bei Wanderungen sehr angenehm, da ich während der Wanderung meine Hände frei habe und bei bedarf an meine Kamera schnell herankomme für ein Foto. Dabei dient der Rucksack noch als zusätzliche Stütze, so dass ich auch das Stativ nicht immer auspacken muss. Sehr praktisch! Im oberen, kleineren Außenfach befinden sich viele kleine Fächer. Auch hier hat clikelite wieder an die Fotografen gedacht. Denn es gibt z.B. kleine Fächer für Speicherkarten, farblich gekennzeichnet für bereits volle oder leere Speicherkarten. Dadrunter befindet sich dann noch das große Fach für Kleidung oder andere Dinge. Ich habe dort den Reflektor und das MacBook mit dem ganzen restlichen Zubehör untergebracht. Auf Wanderungen kommt da dann natürlich die Kleidung und nicht zu vergessen die Verpflegung rein! Auch hier gibt es noch mal ein Extrafach, in dem z.B mein kleines iPad Mini platz findet. Also Ihr merkt schon, da passt ne Menge rein! Außen am Rucksack kann ich dann noch über diverse Verschlüsse, Haken und Schnallen z.B. ein Stativ oder Snowboard dranschnallen. Das ist auch super, denn gerade Stativ ist für mich total wichtig, ich sag nur HDR! 😉 Snowboard eher weniger interessant… Abgerundet wird das Ganze noch durch ein großzügiges Regencape, wo auch das gefesselte Stativ noch Platz drunter hat.

Tragekomfort Contrejour40 clikelite

Wenn man sich die Liste oben anschaut, was alles so in den Rucksack reinkann oder soll, dann wird einem sehr schnell klar, das das alles zusammen doch ein amtliches Gewicht hat. Je nach Packweise zwischen 10 und 17 kg kommen da schon zusammen. Und da ist es dann besonders wichtig, dass der Rucksack auch wirklich das Gewicht gut verteilt. Dank des breiten Hüftgürtels liegt die Hauptlast wirklich auf den Hüften und kann so stundenlang wandern, ohne das ich Probleme mit dem Rücken bekomme. Zusammen mit den Schultergurten, die jeweils mit verschiedenen Einstellungen sehr gut anzupassen sind, sitzt der Rucksack auch bei höherem Gewicht perfekt am Körper. Da wackelt dann auch nix hin und her und ich kann mich sehr gut mit dem Rucksack bewegen.

1. Fazit

Ich bin wirklich begeistert von dem Rucksack. Die Gewichtsverteilung, der Schnellzugriff und die kleinen Fächer sind wirklich klasse. Der Fotorucksack bietet noch so viele mehr Funktionen, sicherlich auch noch einige, die ich noch nicht entdeckt oder kapiert habe 😉 Bisher einziger Wunsch: Zusätzliche Klettfixierbänder für den Innenteil. Auf jeden Fall ist er sein Geld wert, auch wenn ich, wie oben schon geschrieben, nix dafür bezahlt habe. Globell ist einer unserer Sponsoren für unsere Walz und auch an dieser Stelle noch mal ein Dankeschön dafür! Und auch noch mal zum Abschluss: Das Lob gibt es unabhängig von dem Sponsoring!  
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Die Meurers auf der Walz
Wir haben ja hier schon mal darauf hingewiesen, dass es andere Walzende gibt. Nun haben wir wieder zwei Reisende entdeckt. Und eine davon durften wir sogar treffen… Bianca Schäb ist als Frohlein auf Reisen. Sie fährt quer durch Deutschland auf der Suche nach Entschleunigung. Und das mit ihrem Goggo-Mobil Gretel plus Wohnanhänger. Slow Travel quasi… Wir haben sie in Tübingen getroffen und uns ausgetauscht über das Reisen, über das Loslassen und Entschleunigung. Es gib einige Parallelen bei unseren unterschiedlichen Ansätzen und wir haben das Gespräch mit ihr sehr genossen. Am Ende ihrer Reise wird es einen Film bzw. eine Webserie geben. Wir haben uns alle zusammen inklusive Kameraausrüstung in Gretel gequetscht und sind ein Stück durch Tübingen gefahren. Und Achim hat natürlich Gretel vor wunderschöner Kulisse abgelichetet. Und jetzt mal ehrlich – ist das nicht süß??!!! Den zweiten Reisenden haben wir (noch) nicht persönlich getroffen. Er ist der Social Traveller und muss – anders als es der Name vielleicht darstellen mag – nur durch persönliche Kontakte bestimmte Aufgaben lösen. Das Internet darf er nicht als Informationsquelle heranziehen. Kennt Ihr noch andere Reisende? Wie würdet Ihr gerne reisen??
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