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Schwarzwald, Tagebuch
Und schon wieder eine Woche vorbei. Kinders, wie die Zeit vergeht. Letzte Woche haben wir gleich zwei Domizile gehabt: Eine unglaublich coole Ferienwohnung – aber leider ohne jegliches WLAN – und dann waren wir in der Tanne Tonbach. Ein sehr innovatives Hotel mit ungewöhnlichen Einrichtungen wie ein Bierkarussell oder eine Baumhaussauna. Aber das ungewöhnlichste war für uns, dass wir in getrennten Zimmern geschlafen haben. Aber dafür ist die Walz ja da; dass man mal was Neues ausprobiert. Zunächst waren wir mit dem Aufarbeiten der letzten Woche beschäftigt, wo wir doch sehr viel gemacht hatten. Aber trotzdem haben wir wieder einiges entdeckt und besichtigt. In Neuenbürg waren wir auf einem Mittelaltermarkt. Der war urgemütlich und ziemlich groß. Mit einem Handwerkerviertel, Lager, Turnierplatz und einem Markt mit großem gastronomischen Angebot. Die Atmosphäre war sehr entspannt und wir haben den Besuch sehr genossen. Leider folgte dann auch schon wieder ein Bürotag. Diese Bürokratie ist wirklich anstrengend, weil kaum jemand versteht, dass es keinen Zweck hat, uns Briefe zu schicken. Die kommen bei unserer Meldeadresse an, aber nicht bei uns… Aber so ein Bürotag geht auch vorbei und dann waren wir wieder unterwegs: Bei der Hitze, die hier zur Zeit herrscht, kann man gar nicht genug Freibäder kennen lernen. Wir haben gleich drei davon besucht: Freibad Baiersbronn, Obertal und das Naturbad Mitteltal. Und jedes für sich ist besonders. In Baiersbronn gibt es eine große Rutsche mit 6 m Höhe. In Obertal ist ein Minigolfplatz auf dem Schwimmbadareal und in Mitteltal gibt es ein chlorfreies Naturbad. Alle schön gemütlich… Und dann wurde es sportlich. Wir haben wieder etwas Neues ausprobiert: Bogenschießen. Überhaupt nicht einfach, aber in der Gruppe mit lustigen Übungen und kleinen Wettbewerben ein großer Spaß. Allerdings kommt man mit der ein oder anderen Blessur zurück. Weil es so heiß war, haben wir unsere Wanderungen auf den Abend verlegt und im Tonbachtal wieder mal ein paar tolle Strecken durch die wunderschöne Natur entdeckt. Das ist hier im Schwarzwald einfach genial. Man geht zur Tür raus und ist im Wald. Hier könnt ihr die Woche auf twitter noch mal nachlesen. Und jetzt freuen wir uns schon wieder auf die nächsten Herausforderungen in der kommenden Woche. Und hier noch ein paar Fotos vom Mittelaltermarkt in Neuenbürg
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Digital Nomads, Waltzing Meurers
We are now for several weeks on the road and it was quickly clear what I miss very much: a washing machine. Even if you do not like in every day life to do the laundry with all its tasks we are missing those tasks now. With you own washing machine you can do your laundry whenever you want. Sometimes I startet a washing program five times a week though we are only 2 persons in our household. Okay; towels, sheets, curtains and carpets drop out. But still there are clothes to wash. At each new accommodation the question is not only: „Is there a WIFI?“ (that’s another story) but also: „Is there a washing machine?“. Most hotels or apartments do not offer such a service. So it’s is good will that our hosts allows us to use their private washing machine. That worked quite well so far. I could use the machine of the mother in lay or a hotel did our laundry in their hotel laundry. Sometimes we got our laundry ready made back. Wow! What a service! But I do not feel comfortable with asking for this favour because I would like to do the work of peg out washing and folding myself. I’d rather just use the machine. Very quickly I had to pay dearly when my 100% silk gawn was not smooth and shiny any more after laundry but felt rather like a piece of sandpaper. What happened? After some googeling I think a color detergent was the problem. Of course we did not take detergents with us while waltzing. We had to reduce our luggage to the absolutely necessary. Detergent was not on our list. So I used what was on hand. And that once has been a special color detergent. I had washed my silk piece several times in the washing machine before. It is made for that. But we used for the last years only washing nuts. Guess what is in our luggage now? Right! Washing Nuts! But that was too late for my silk gawn. While surfing though I found a tipp. And that was: Butter Milk! Okay! Before I give my lovely peace to the used clothing collection I can as well try the butter milk! No sooner said than done! I bought butter milk and put the garment into it. 0,5 l butter milk with 5l of water. I hang it up wet. And… Voila! It worked. It is not as shiny as before but I can wear it again. Hallelujah! This experience and the steady questioning for a washing possibility lead to a research about the subject washing. One shop keeper told us about Merino. It is wool and cools in the summer and warms in the winter. And it resists dirt and does not hold any odor. That means you do not need to wash a Merino-shirt after a long hike because it was sweaty. On the contrary: Frequent washing is not advisable. The t-shirt should be ventilated over night and can be warn again. We are testing this now. We bought Merino shirts and shirts with silver in it. This is also supposed to stop smelling. So we experiment with those and they seem to work. We only want 100 % Merino without plastic parts. Though there are interesting approaches with fibres made out of eucalyptus or bamboo… Unfortunately there are only outdoor models. Not really beautiful ones. Though we found whiles searching this Finish Shop here: They have really nice clothes. Everything Merino. The disadvantage: It is only for men!!! So, if you have tipps or hints about clothing whiles traveling or nice garments for women let us know and write a comment.  
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Die Meurers auf der Walz, Digitalnomade
Wir sind jetzt schon einige Wochen unterwegs und recht schnell hat sich eine Sache herauskristallisiert, die ich sehr vermisse: Eine Waschmaschine. Auch wenn man im Alltag oft darüber flucht, dass man wieder waschen muss und Wäsche aufhängen und abnehmen und zusammenfalten muss, uns fehlt so ein Teil und die damit verbundenen Aufgaben jetzt. Mit der eigenen Waschmaschine kann man eine Maschine anschmeissen, wann immer man das will und wir hatten manchmal fünf Maschinen in einer Woche in unserem 2-Personen-Haushalt. Gut, die Handtücher, Bettwäsche, Vorhänge und Teppiche fallen jetzt weg, genau wie die Gartenklamotten, aber es bleiben immer noch die ganz normalen Sachen übrig. Bei jeder neuen Unterkunft gibt es deswegen nicht nur die Frage nach einem WLAN (ist eine andere Geschichte) sondern auch nach einer Waschmaschine. Die wenigsten Hotels oder Ferienwohnungen bieten so etwas an. Also sind wir immer auf Gutwill angewiesen. Das hat auch immer ganz gut funktioniert, ob jetzt in der Wohnung der Schwiegermutter oder dass ein Hotel unsere Wäsche in der Hotelwäscherei mitgewaschen hat. Oft bekommen wir die Sachen auch fix und fertig gefaltet zurück. Wow! Was für ein Service. Aber ich tue mich sehr schwer mit Fragen. Und es ist mir peinlich, wenn andere meine Wäsche aufhängen, abnehmen und falten. Wenigstens trocknen und zusammen legen würde ich ja gerne selber machen. Mir fehlt ja eigentlich nur das Gerät zum Waschen. Ziemlich schnell, habe ich auch Lehrgeld bezahlt, als mein 100%-Seiden-Nachthemd nicht mehr seidenglatt und geschmeidig aus der Wäsche kam sondern sich eher wie ein Stück Schmirgelpapier angefühlt hat. Was war passiert? Nach einigem googeln und surfen, glaube ich, dass ein Color-Waschmittel Schuld war. Natürlich haben wir auf die Walz kein Waschmittel mitgenommen. Wir mussten uns ja sowieso schon auf das Nötigste beschränken. Nur Waschmittel haben wir da nicht mit eingeplant. Also wurde immer das genommen, was jeweils vorhanden war. Und das war wohl auch mal ein Color-Waschmittel. Mein Seidenteil habe ich schon oft in der Waschmaschine gewaschen. Das ist auch dafür geeignet. Nur haben wir in den letzten Jahren ausschließlich Waschnüsse benutzt. Ratet mal, was wir jetzt doch wieder mit uns rumschleppen? Richtig! Eine Tüte Waschnüsse! Aber das half meinem Seidennachthemd auch nicht mehr. Allerdings bin ich beim surfen auch auf Reparaturvorschläge gestossen. Und einer war: Buttermilch! Nun gut. Bevor ich mein schönes Teil in die Altkleidersammlung bringe, kann ich das mit der Buttermilch ja mal versuchen! Gesagt – getan! Buttermilch gekauft und das Kleidungsstück über Nacht in 5l Wasser mit 0,5 l Buttermilch eingelegt. Sieht ziemlich merkwürdig aus… Anschließend ausgewaschen und nass aufgegangen. Voila! Es geht wieder. Es hat nicht seinen ursprünglichen Glanz und die Geschmeidigkeit wieder, aber es ist wieder tragbar! Hallelujah! Dieses Erlebnis und die dauernde Fragerei nach Waschmöglichkeiten, führte dazu, dass wir uns mit dem Thema Waschen mehr beschäftigt haben. Dabei wurde uns von einer Verkäuferin Merino empfohlen. Also Wolle! Kühlt im Sommer – wärmt im Winter. Und: Ist schmutzabweisend und nimmt kaum Gerüche an. Das bedeutet, man muss ein Merino-Shirt nach einer Wanderung nicht sofort waschen, weil es durchgeschwitzt war sondern – im Gegenteil – häufiges Waschen schadet der Wolle. Das T-Shirt wird über Nacht gelüftet und ist wieder einsatzbereit. Das testen wir gerade. Wir haben uns Shirts zugelegt mit Silberfäden. Die sollen auch nicht müffeln. Und wir haben Merino im Programm. Wir experimentieren damit gerade herum und es scheint zu funktionieren. Wir möchten allerdings nur 100 % Merino ohne Plastikbeimischungen. Obwohl es da auch schon interessante Ansätze gibt mit Fasern aus Eukalyptus oder Bambus… Leider gibt es da nur so Outdoor-Modelle. Also nix in wirklich richtig schön… Trotzdem haben wir bei unseren Recherchen diesen finnischen Shop hier gefunden: Die haben auch richtig schöne Sachen – alles aus Merino. Und einen super witzigen Shop! Nachteil: Nur für Männer!! Also, falls Ihr Tipps habt in Sachen Waschen auf der Reise oder tolle Shops kennt, die auch schöne Sachen – auch für Frauen haben; immer her damit!!!  
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