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Fotostory, Nordrhein-Westfalen
Dortmund. Die Stadt mit dem U, was beleuchtet ist und sich weithin sichtbar dreht. Und mit der Fußballmanschaft. Aber was macht man einen ganzen Tag lang in Dortmund?

Wir haben es für Euch getestet.

Als erstes wäre da der Westfalenpark. Er ist riesig und in ganz viele Areale und Themen unterteilt. Wenn man ihn ganz begehen und anschauen will, braucht man wohl einige Tage dafür. Also am Besten, eine Ecke rauspicken, hingehen und erkunden. Wer mag, kann auch noch auf den Turm fahren und alles von oben begucken. Oder sich einfach auf einer der riesigen Wiesen legen und lesen oder dösen oder den Wolken zugucken. Es gibt Kinderspielplätze und Toilettenanlagen und toll angelegte Gärten und eine Galerie und Kunstkurse und Teiche und Kunstwerke und Skulpturengärten und Veranstaltungen und eine Bimmelbahn und und und. Kostet zwar etwas Eintritt, ist aber dafür sehr gepflegt und sauber. Mit der Ruhrcard hat man an bestimmten Eingängen gratis Zutritt. Falls man sich aus dem Westfalenpark losreißen kann, gibt es noch andere Möglichkeiten. Zum Beispiel durch die Stadt streifen und das ein oder andere Kiez entdecken. Wir waren im Kreuzviertel. Nette Straßen. Schöne alte Häuser farbenfroh restauriert. Kunst an den Hauswänden. Witzige Konzeptläden. Das obligatorische Büdchen und Kneipen mit oder ohne Biergarten. Alles unter schattigen Alleen mit zum Teil uralten Bäumen und mit vielen unterschiedlichen Nationalitäten und entsprechendem Stimmengewirr. Einfach in eins der tollen Straßencafes setzen. Ein Stück Kuchen genießen und zugucken und treiben lassen. Zum Sonnenuntergang waren wir auf dem Skywalk. Das ist ein sehr langer Gang auf einer alten Gasleitung in einem alten Stahlwerk. Über die Gasleitung gelangt man zu den Hochöfen, von denen man einen sogar von innen besichtigen kann. Stufe für Stufe arbeitet man sich dann bis auf die Spitze des Ofens rauf und hat oben dann einen unglaublichen Blick nicht nur auf das ehemalige Werk sondern auch auf die ganze Stadt. Absolut traumhaft. In dem Werk haben mal 2000 Leute gearbeitet und man sieht es noch an vielen Stellen. Und es riecht noch nach Motoröl und Metall. Und man ist völlig fasziniert von den verschlungen Rohrleitungen und Stufen und Treppen und Nieten und Verbindungen. Ein sehr großes Areal und man kommt aus dem Staunen und dem Fotografieren nicht mehr raus. Der Besuch ist nur mit Führung möglich und die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Nach diesem tollen Farbspektakel in der faszinierenden Umgebung, haben wir den Abend am Phoenixsee ausklingen lassen. Da wo heute der See ist, stand einst ein Stahlwerk. Jetzt zeugt kaum mehr was von der Industrieanlage. Statt dessen gibt es eine tolle Uferpromenade mit viel Gastronomie und riesigen Biergärten. Einfach schön.

Ein Tag in Dortmund? Fast schon zu kurz.

Hier noch ein paar mehr Foto-Impressionen (© WaltzingMeurers) aus Dortmund  
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Fotostory, Nordrhein-Westfalen
Zugegeben wir waren länger in Essen, aber, falls Ihr nur einen Tag habt, hätten wir Tipps für Euch, was man denn so unternehmen kann. Essen kannten wir vorher nur im Zusammenhang mit Folkwang. Also Kultur. Und Museum. Aber was sonst noch? Ein Einkaufsbummel? Die Fußgängerzone ist ewig lang und es gibt breite Straßen zum Schlendern und große Plätze zum Ausruhen mit vielen Restaurants und Cafes. Wem das noch nicht reicht, der geht in eins der vielen Einkaufszentren. Oder in ein Kiez. Kiez heißen hier die einzelnen Stadtviertel. Wir waren in Rüttenscheid. Da gibt es eine breite Prachtstraße mit großen Bäumen und netten Restaurants oder Biergärten. Aber auch viele kleine Läden und die typischen Buden. Hier kann man schon viel Zeit vertrödeln.

Was anderes als Einkaufen und Stadtbummel?

Nun, da wäre die Zeche Zollverein. Ein Weltkulturerbe und ein wirklich sehr sehr großes Gelände. Zum Erkunden braucht man wahrscheinlich mehr als einen Tag… Auf dem Areal gibt es einen Radverleih. Wir haben uns dort Räder ausgeliehen. Natürlich könnte man mit den Rädern auch einfacher die ehemalige Zeche mit ihren vielen vielen Einrichtungen erkunden, aber wir waren nur kurz in einem Cafe, um uns zu stärken und dann sind wir auf einer ehemaligen Bahntrasse entlang geradelt. Auch bei hohen Temperaturen kein Problem. Die Trasse führt auch durch fast unberührte Natur. Und durch die vielen Brücken kann man ständig weiter fahren, ohne anhalten oder absteigen zu müssen. Und man hat auch noch einen schönen Ausblick. Wir kamen am Entdeckerfeld Phänomenia vorbei. Auch da kann man einige Zeit zubringen. Die Himmelsleiter haben wir rechts liegen gelassen und sind weiter geradelt. Viel unter schattigen Bäumen und entlang alter Bahngleise. An der Strecke gibt es einen bekannten Treffpunkt für Radfahrer und Spaziergänger: die Erzbahnbude. Ein Kiosk oder Büdchen mit Kaltgetränken – und! – Fahrrad-Reparatur-Materialien. Jawohl! Ansonsten gibt es da viele Sitzmöglichkeiten und hier treffen auch gleich drei verschiedene Radwege aufeinander. Da hat man die Qual der Wahl. Nach unserer Radtour wollten wir etwas entspannen und sind zum Baldeneysee gefahren. Ein ziemlich großer See mit allen möglichen Wassersportarten und den verschiedensten Wasserfahrzeugen bis hin zur Personenschifffahrt. Am Ufer gibt es den SeaSideBeach mit Grillmöglichkeiten, Beachvolleyballfeldern, riesigen Liege- oder Spielwiesen, aber auch mit einem großen Sandstrand. Künstlich aufgeschüttet, aber egal! Hier kann man lässig durch den Sand stapfen, sich in einen der vielen gratis Liegestühle fläzen und ein Kaltgetränk genießen. Wer sich bewegen möchte, kann sich auf die Tanzfläche bewegen und das Tanzbein schwingen. Oder aber man guckt aufs Wasser und schaut, was das so vorbei schwimmt und genießt das Farbenspiel am Himmel zum Sonnenuntergang. Nicht wirklich auf Essener Stadtgebiet, aber von dort aus schnell erreichbar ist der Tetraeder in Bottrop. Eine riesige Skulptur auf einer ehemaligen Halde, die schon von weitem, z.B. von der Autobahn aus sichtbar ist. Nach dem Aufstieg ist man erst mal erschlagen, wie groß das Teil ist. Absolut faszinierend. Man kann auch über eine abenteuerliche Treppenkonstruktion aufsteigen. Aber es wackelt und der groblöchrige Boden mit Durchblick bis auf die Erde ist nicht für jeden geeignet. Infrastruktur ist hier nicht vorhanden. Also keine Toiletten oder Gastronomie. Am Fuß des Hügels gibt es aber einen Imbiss mit angeblich der besten Currywurst der Stadt… Hier noch ein paar mehr Foto-Impressionen (© WaltzingMeurers) aus Essen und Bottrop
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Fotostory, Nordrhein-Westfalen
Duisburg. Die Pott-Stadt am Rhein. Großindustrie. Schlottriger Tatort-Kommissar und viel Stahl. Und Kohle. Und Stahl. Und heute? Heute gibt es den Landschaftspark. Aus einem ehemaligen Stahlwerk wird ein Erholungsgebiet. Mit Kletterwand und Tauchbecken, mit Spazierwegen und Teichen und Veranstaltungsgelände. Mit Biergarten und Messehalle. Und mit einem begehbaren Hochofen. Alles schön begrünt. Mal menschengemacht, mal wild bewachsen. Gut, dass man in einem Stahlwerk auch immer Wasser gebraucht hat. So hat man schon viele tolle Wasserbecken, in denen Seerosen gedeihen können. Allein auf diesem Areal kann man sich schon richtig lange aufhalten. Es gibt immer wieder auch Sonderveranstaltungen wie Festivals oder Ausstellungen. Als wir da waren, gab es gerade den Versuch, die höchste Sandburg zu bauen. 14m hoch soll sie werden. Ein Meisterwerk auf jeden Fall. Man kann aber auch so im Sand spielen. Schaufeln und Eimer sind vorhanden. Wer noch nicht genug hat von der Stahlindustrie, kann noch einen Abstecher zu Tiger and Turtle machen. Auf der ehemaligen Halde steht eine Art Achterbahn für Fußgänger. In sich verschlungen mit Kurven und einem Looping ragt die Stahlskulptur in den Himmel. Man kann sie begehen und hat von oben einen Rundblick auf Duisburg. Zum Sonnenuntergang ist sie besonders schön und beliebt. Und bei Nacht ist die Skulptur beleuchtet. Ganz in der Nähe ist eine Rheinpromenade, so dass man auch noch – wenn man möchte – nach dem vielen Metall etwas Wasser genießen kann. Ein Tag in Duisburg? Reicht nicht! Hier noch ein paar mehr Foto-Impressi0nen aus Duisburg (© WaltzingMeurers)
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Fotostory, Nordrhein-Westfalen
Bochum. Die Stadt, deren Postleitzahl mal als Plattencover diente. Und wo seit gefühlten hundert Jahren ein Musical auf Rollschuhen läuft. Und die Stadt, wo es die beste Currywurst geben soll. Ein Lied darüber gibt es ja schon mal von Herbert Grönemeyer.

Wir waren da und haben uns umgesehen.

Weil es sehr heiß war, haben wir gleich mal eine Eisdiele angesteuert. Die war sehr urig. Mit vielen alten zusammengewürfelten Möbeln und einer langen Schlange. Die Eissorten zum Teil ungewöhnlich, wie ‘Gurke' oder ‘Kürbiskern'. Und – auch ungewöhnlich – jede Sorte hat ihren eigenen Preis. Also kein Standarpreis pro Eiskugel. Aber lecker wars. Wir sind durch die Stadt geschlendert. Mit viel grün. Alten Bäumen. Alleen. Wir haben einen öffentlichen Bücherschrank entdeckt und einen ungewöhnlichen Turm. Wer nicht laufen mag, kann sich ein Mietrad nehmen und damit durch die Gegend fahren. Die einzelnen Stadtviertel – Kiez  genannt – sind ruhig und schattig und es gibt überall Parkplätze. Auch gratis. Nach dem Stadtbummel sind wir an den Kemnader See gefahren. Hier gibt es nicht nur jede Menge Wasser sondern auch ganz viele Wasservögel. Man kann am See spazieren gehen oder Rad fahren – oder und das ist besonders: man kann mit Inlineskatern fahren. Hier gibt es nämlich drei getrennte Fahrbahnen für Fußgänger, Radfahrer und Skater. Gut manchmal muss man sich ein paar Meter teilen, aber meistens stört keiner den anderen. Man kann auch auf das Wasser und per Segelboot oder SUP oder Ruderboot oder Kayak. Ganz egal. Und wer es ganz bequem haben will fährt mit der Passagierschifffahrt. Aber egal, ob man sich jetzt vorher körperlich betätigt hat oder einfach so Schiffchen gefahren ist, irgendwann möchte man wohl irgendwo einkehren. Und da gibt es auch verschiedene Möglichkeiten. Die Hafenbar oder selbst mitgebrachtes bei einem Picknick verzehren oder das Stranddeck. Da gibt sogar einen Sandstrand mit Bar. Und Palmen. Hier kommt wirklich Strandfeeling auf. Es gibt Cocktails und Liegestühle und während man die Füße in den Sand buddelt, lauscht man der Loungemusik. Hier kann man so richtig entspannen und entschleunigen. Wer es etwas lebhafter mag, sollte sich ins Bermudadreieck begeben. Die Partymeile von Bochum. Hier reiht sich ein Restaurant an das andere mit großen Biergärten und ganz viel Angebot. Hier soll es auch die beste Currywurst vom ganzen Ruhrgebiet geben. Mussten wir natürlich probieren. Aber wir sind auch ganz angetan von den vielen kulinarischen Möglichkeiten und haben uns für persisches Essen entschieden. Wo gibt es schon mal so viele landestypische Küche auf einem Fleck? Und im Bermudadreieck sind die Nächte lang. Ein ganzer Tag in Bochum? Kein Problem!
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