Heute haben wir für Euch unsere schönsten Winterfotos der letzten Jahre rausgesucht. Ein winterlicher Streifzug durch Tirol, Salzburgerland, Sächsische Schweiz und das Ruhrgebiet. Viel Spaß beim durchblättern…

In Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Tannheimer Tal haben wir eine Workshop-Reihe zum Thema Social Media für Vermieter erarbeitet.

 Vierteilige Reihe


Die Reihe ist gegliedert in vier Teile, die zu Hotelier- bzw. Ferienwohnungsvermeiterfreundlichen Zeiten statt finden. Wir haben überlegt, wann die beste Zeit ist, um sich für eine solche Reihe freizuschaufeln. Deswegen beginnen wir um 10 Uhr. Also nachdem die Frühstücks- und Abreisehochzeit vorbei sein sollte.

Wir arbeiten dann zwei Stunden konzentriert und die Teilnehmer können über die Mittagszeit wieder in Ihr Hotel und sich um dringende Angelegenheiten kümmern. 

Um 14 Uhr treffen wir uns wieder, um weiter gemeinsam zu arbeiten. Um 16 Uhr ist der Workshop-Tag zu Ende, so dass sich die Vermieter um Anreisen oder die Vorbereitung des Abendessens kümmern kann.

Die Zeiten sind sehr gut aufgenommen worden. Alle Teilnehmer waren froh, dass sie zwischendurch in die Unterkunft konnten.

Interaktives Arbeiten 

Beim Inhalt legen wir sehr großen Wert auf Interaktivität. Im Mittelpunkt steht jeder Teilnehmer mit seinem individuellen Unternehmen, seinen individuellen Tagesabläufen und individueller Zielgruppe. 

In Gruppen- und Einzelarbeit erarbeiten wir Antworten auf Fragen wie: Brauche ich das überhaupt? Was muss ich da machen? Was soll ich da posten? Und viele viele mehr.

Uns ist es wichtig, dass wir nicht  erklären, wo man jeweils hinklicken muss sondern dass ein tiefes Verständnis für das Thema entsteht und jeder Einzelne für sich klären kann, ob und was er oder sie auf welchem Social-Media-Kanal machen soll und möchte. 

Mentoring und Begleitung

Durch die Vierteilung haben alle Teilnehmer die Möglichkeit sich auf den verschiedenen Kanälen auszuprobieren. Wir stehen über die gesamte Zeit unterstützend zur Seite und überprüfen die Postings und entstandenen Interaktionen. 

Dadurch, dass wir zeitnah Rückmeldung geben können, werden die Inhalte tiefer verankert und es entsteht bei den Teilnehmern mehr Sicherheit und Wagemut. Sie sind nicht allein sondern haben jemanden an ihrerer Seite.

Konstruktive Kritik unsererseits kann sofort umgesetzt werden. Die Teilnehmer unterstützen sich auch gegenseitig. Hier werden dann gleich die Beiträge von Marktbegleitern geliked und kommentiert. Oder gleich geteilt.

Ein kurzer Workshopteil zum Thema „Fotografieren für Social Media“ rundet die Reihe ab.

Fortsetzung

Da die erste Reihe so gut angekommen ist, werden wir noch zwei weitere  abhalten. Und für die bisherigen Teilnehmer gibt es eine Fortsetzung. Mit ein paar Wochen Abstand wird es sicher wieder ganz neue Fragen und Herausforderungen geben.

Das meinen die Teilnehmer 

Hier noch ein paar Meinungen von Teilnehmern:

Ich möchte mich bedanken, dass der TVB dieses Seminar veranstaltet hat und ich daran teilnehmen konnte.
 
Der Aufbau und der praktische Ansatz hat mir sehr gut gefallen und viel gebracht. Die beiden sind nicht nur sehr sympathisch, sondern fachlich spitze. Obwohl ich schon viele Posts auf FB mache, habe ich sehr viel Neues erfahren, was ich sofort umsetzen konnte.
 
Ich habe sehr profitiert und es wäre toll, wenn es so einen Kurs auch im nächsten Jahr wieder geben könnte. Beim Vermietertreffen sind wir leider meist im Urlaub. Sehr gerne könnt ihr mich aber beim nächsten Vermietertreffen zitieren, wie sehr mir dieses Seminar genützt hat.

Es war inhaltlich sehr gut aufgebaut um das Arbeiten mit FB, Instagram etc. systemisch zu organisieren und es damit leichter, schneller und effizienter zu gestalten. Viele gute Tipps das Ganze in den Tagesablauf zu integrieren. Die sehr praktisch bezogenen Workshops waren sehr hilfreich, auch die Fotosession wie Bilder vom Handy gut aussehen und was man beachten sollte.
Einfach ein supertoller Workshop. Ein Follow-up wäre besonders wichtig und interessant.

Anneliese Hummel

Gränobel Chalets

Der Workshop war für mich unglaublich wertvoll und hat mir sehr viel gebracht! Die 2 sind einfach Profis was das Thema anbelangt und wirklich nah an der Praxis, besser gehts glaub ich kaum. Ich würd einen darauf aufbauenden Workshop definitiv wieder besuchen.
Was mich minimal gestört hat war, dass das Wissen und Niveau im Social Media Bereich der einzelnen Teilnehmer richtig unterschiedlich war. Sollten solche Workshops in Zukunft weitergeführt werden, fänden ich es sinnvoll die Gruppen in „Anfänger“ und „Fortgeschrittene“ oder so irgendwie zu teilen. Mir ist auch bewusst, dass das mit der kleinen Gruppe jetzt keinen Sinn gemacht hätte, aber vielleicht wächst das ganze ja noch. 🙂
Absolut cool, dass ihr sowas anbietet!!

Katharina Schädle

Hotel Tyrol am Haldensee

Gerne konzipieren wir auch für Euch eine Workshopreihe. Meldet Euch einfach!

Robert Basic ist tot. Dass ich mal einen Nachruf bloggen würde, hätte ich nicht gedacht, als ich mit dem Bloggen anfing. Und da Robert mit ‚Schuld’ daran ist, dass ich zur Bloggerin wurde, ist es das Mindeste jetzt über ihn einen Blogpost zu verfassen.

Wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, war es 2002 als es bei den Wirtschaftsjunioren einen der ersten Blogs gab. Betreut von Robert Basic und Burkhard Schneider. Und in diesem Jahr hieß es: „Du musst bloggen!“ Ich habe das Konzept seinerzeit nicht verstanden. Aber als mir 2003 wieder eindringlich nahe gelegt wurde, zu bloggen, habe ich sechs Wochen lang Blogs gelesen und habe dann angefangen jeden Tag einen Artikel zu schreiben. Und habe weiterhin Blogs gelesen.

Robert war unser aller Bloggervorbild. Er hat manchmal gefühlt 20 oder 30 Artikel am Tag rausgehauen. Kein Thema entging ihm. Er hat einfach über alles geschrieben. Manchmal mit fast so wenig Zeichen, wie man heute auf Twitter zur Verfügung hat.

Und wir haben von ihm gelernt. Wir haben uns vernetzt über die Blogroll. Wir haben uns verlinkt oder gepingt. Wir haben Bloggertreffen veranstaltet und hatten Bloggerlounges auf Messen. Wir waren in Aufbruchstimmung und Hochstimmung.

Irgendwann hat jemand dann über Barcamps geschrieben. Und da haben wir uns dann persönlich getroffen. Der große Blogger. Ja, er war ein Star – aber ohne Starallüren. Er hat immer sein Wissen weiter gegeben. Freimütig und gratis. Und an anderer Stelle auch gegen Bezahlung.

Auch wir haben ihn mal engagiert, bevor wir nach Österreich ausgewandert sind. Und er hat uns eine Idee nach der anderen an den Kopf geworfen, was wir denn in unserer neuen Heimat und in diesem Web so alles machen könnten. Schließlich hatten wir einen bunten Strauß an Möglichkeiten und haben so einiges davon in den nächsten Jahren umgesetzt. Ohne Robert wären wir heute nicht da, wo wir sind, würden nicht das machen, was wir machen. 

Unsere Wege haben sich immer wieder gekreuzt. Hier ein Bloggertreffen und da ein Barcamp. Auch auf dem ersten Almcamp war Robert mit dabei. Legendär ist seine Ankunft in den frühen Morgenstunden und seine Ehrfurcht vor den engen kurvigen Bergstraßen. Legendär sind auch Diskussionen mit ihm, bei denen er immer fast naiv eine Seite der Argumentation eingenommen hat und dabei vielen die Augen geöffnet und neue Perspektiven aufgezeigt hat. Er war sogar mal beim Castlecamp und hat mit Touristikern über die Zukunft des Skifahrens philosophiert. 

Wenn wir uns nicht persönlich getroffen haben, blieben wir über alle möglichen Kanäle in Kontakt. Man las sich oder hat sich über Messenger ausgetauscht. Immer war er hilfsbereit und unterstützend. Er hatte immer ein Ohr und immer einen Rat. Und hat gerne Reichweite verteilt. Oder Linkliebe.

Eigentlich wollte er dieses Jahr zum Almcamp reloaded kommen, hat aber aus privaten Gründen abgesagt. Wie schade! Er wäre – wie immer – eine Bereicherung gewesen. 

Robert hat über seine Bloggeraktivitäten und seine grenzenlosen Netzwerkaktionen so viele Menschen zusammen gebracht, die sich für mich noch heute wie Familie anfühlen. Wir sind über das Netz so dicht zusammengerückt, dass dabei über Jahre andauernde Freundschaften und sogar Ehen und Familien entstanden sind. 

In diese große Blog- und Webfamilie ist nun ein großes Loch gerissen worden.

Er fehlt.

Uns allen.

Ach Robert! Machs gut, wo auch immer Du jetzt bist.

.

[/RobGreen]

PS: Das haben wir dann noch in unserem Archiv gefunden…

Robi, Burki und das Bloggotüt

Ähnlich wie beim Bikebrennen in Sankt Peter Ording, hatten wir bei den Herz-Jesu-Feuern nur eine einzige Chance. Deswegen galt auch hier wieder: Vorbereitung ist alles.

Fragen, fragen, fragen 

Im Vorfeld muss man ganz ganz viele Fragen stellen. Was passiert, wann wo und wie lange? Wir schauen auch Bilder vorher an, um eine Idee zu bekommen und sprechen mit so vielen Leuten wie möglich. Jede Information hilft und sei sie noch so klein und vermeintlich unwichtig.

Für das Foto kann es wichtig sein. Man weiß es nicht. 

Die Herz-Jesu-Feuer in Nesselwängle, Tannheimer Tal, Tirol, Österreich by Achim Meurer.

Die Herz Jesu Feuer brennen im gesamten Tal an Hängen und auf Pisten. Da wir so viele wie möglich dokumentieren wollten, war es wichtig zu wissen, wann sie entzündet werden. In welcher Reihenfolge? Und wie lange sie brennen. 

Standpunkte und Wege

Erschwerend kommt hinzu, dass wir nicht die einzigen sind, die das Spektakel bewundern möchten. Und so gibt es eine lange Schlange von Autos und Bussen, die sich durch das Tal schieben auf der einzigen vorhandenen Straße. Ausweichstrecken gibt es kaum und die Parkplätze sind rar gesät.

So haben wir sogar bei fremden Leuten geklingelt und gefragt, ob wir uns am Abend auf deren Hof platzieren dürfen, um Fotos zu machen. So lernt man auch Menschen kennen. Aber Vorbereitung ist alles. Und Locationcheck ist unabdingbar.

Ablaufplan

Für uns war auch wichtig, wie der Ablauf ist. Wo werden die ersten Feuer angezündet? Also wo erwarten wir das Schauspiel und wo fahren wir danach hin? Einheimische und Veranstalter wurden ausgiebig befragt und so entstand ein Plan. Wir waren früh genug vor Ort, hatten einen Parkplatz. Und haben diesen verteidigt. Immer wieder wurden wir zugeparkt und mussten die Wagen verscheuchen, weil wir ja nicht viel Zeit hatten, um zum nächsten Punkt zu gelangen.

Überraschung

Und während wir an dem einen Punkt warteten, der zuerst entzündet werden sollte, sehen wir, dass am anderen Ende des Tales schon die ersten großen Feuerfiguren hell leuchtend brennen. – So viel zur Planung. 

Aber die Feuer brannten auch länger als angegeben und wir haben es trotz Stau geschafft. Und im Privathof, bei dem wir angefragt hatten, standen natürlich Schaulustige. War ja auch die beste Sicht. Aber ob sie wohl auch vorher gefragt hatten?

Tipps

Hier noch einmal wichtige Fragen für solche Events. 

  • Was passiert genau?
  • Wie ist der Ablauf?
  • Wo findet was statt?
  • Wann genau?
  • Wie lange dauert es?
  • Wo werden Akteure und wo werden Zuschauer sein?
  • Wie kommt man zu dem Aktionsort?
  • Gibt es Sperrungen oder Hindernisse?
  • Muss man einen Platz reservieren/sperren?
  • Braucht man bestimmte Vorkehrungen?
Die Herz-Jesu-Feuer in Nesselwängle, Tannheimer Tal, Tirol, Österreich by Achim Meurer.

Was tun bei schlechtem Wetter? Der Fotograf ist gebucht. Die Location ist organisiert und bereit. Alle Beteiligten sind vor Ort. Was passiert jetzt mit dem Fotoshooting?

Fahrradtour im Osnabrückerland, Niedersachsen by AchimMeurer.com.

Diese Frage stellt sich uns sehr oft bei unserer Arbeit. Wir müssen natürlich planen, vor allem, wenn viele andere Personen beteiligt sind oder die Location reserviert und vorbereitet sein muss, aber sehr oft ist man auf schönes Wetter gleich gutes Licht angewiesen.

Wetterapps und ständiger Kontakt

Wir stehen dann im engen Kontakt mit unseren Auftraggebern und deren Partnern und vergleichen verschiedene Wettervorhersagen und Sonnenstandsapps. In Messengergruppen diskutieren wir, ob wir das Shooting wagen, verschieben oder sogar absagen müssen.

Spätestens dann kommt die Frage, ob man nicht mit Photoshop die Fotos nachträglich zu Schönwetterfotos machen kann, indem man zum Beispiel einen blauen Himmel einsetzt.

Nun, das kann man machen, sieht dann aber ziemlich schlecht aus, um es mal vorsichtig zu formulieren.

Photoshop kann nicht zaubern

Bei Sonnenlicht gibt es überall im Bilde Lichtreflexionen und natürlich Schatten. Die Blätter an einem Baum reflektieren Licht oder man hat Reflexe an einer Wasseroberfläche. Alle Gegenstände werfen Schatten und machen dadurch ein Foto lebendig. Ohne Sonne fehlt eine ganze Menge. Eben diese Reflexe und Schatten und natürlich leuchtende Farben.

Ein Foto mit einem grauen Himmel ist und bleibt grau. Wenn man da jetzt einfach einen blauen Himmel reinmontiert, wirkt es unnatürlich, weil alles nicht zueinander passt. Man sieht diese Verschönerungsversuche öfters, aber diese Bilder verfehlen ihre Wirkung oder sehen sehr gekünstelt aus.

Drama, baby

Osnabrückerland, Niedersachsen by @ Achim Meurer.

Bei dramatischen Wolkenformationen können Fotos schon mal gut aussehen. Und wenn man in Gegenden wohnt, bei denen das Wetter schnell wechseln kann, wie in den Alpen oder auf einer Insel, dann können solche Fotos sehr eindringlich wirken.

Osnabrückerland, Niedersachsen by AchimMeurer.com.

Im Osnabrücker Land hatten wir auch ein Fotoshootings in einem Moor. Und da fanden wir es sehr passend, dass dort kein strahlend blauer Himmel war sondern Nebelschwaden vorbeizogen und insgesamt die Lichtstimmung eher etwas verhalten war. Es kommt also immer auch auf die Situation, die Lage und die Bildaussage an.

Grau bleibt grau

Wenn aber der Himmel eine graue einheitliche Masse ist, ohne Konturen, dann wirkt halt auch alles einheitlich langweilig. Hier ist dann auch beim besten Willen nichts mehr aus dem Foto herauszuholen.

Photoshop und andere Bildbearbeitungsprogramme sind ein wahrer Segen, vollführen aber keine Wunder. Man kann nur das aus einem Foto herausholen, was die Kamera eingefangen hat. Außerdem raten wir immer davon ab, Sachverhalte anders darzustellen. Also zum Beispiel größere Objekte wegzuretuschieren. Es ist besser authentisch zu sein und die Dinge so zu zeigen wie sie sind.

Absagen

Und wenn die Situation einfach nichts hergibt oder das Wetter partout nicht mitspielt, dann muss man so konsequent sein und das Fotoshooting absagen. So nachteilig das auch für alle Beteiligten ist, aber es hilft nichts. Mit grauen Fotos macht man einfach später keine Werbung. Und das ist für uns oft eine ausschlaggebende Frage: „Werdet Ihr das Foto nachher auf Eurer Website oder in Broschüren oder Prospekten benutzen?“ Wenn die Antwort „nein“ lautet, dann das Fotoshootings trotz des ganzen Aufwands absagen.

Im Osnabrücker Land hatten wir aber Glück und das Wetter hat dann doch noch mitgespielt.

Das Tagungshotel Weinbergschlösschen ist sehr rege und innovativ. Und so waren wir schon mehrmals dort, weil dementsprechend oft umgebaut oder renoviert wird.

Hotel Weinbergschlösschen Oberheimbach Tagungsraum Weinbergblick

Dieses Mal gab es eine Reihe von neuen Zimmern zu fotografieren und Tagungsräume, aber auch Kulinarik und einige Mitarbeiter.

Hotel Weinbergschlösschen Oberheimbach Doppelzimmer

Hotelfotografie – Vorbereitung ist alles

Wie immer bei der Hotelzimmerfotografie, ist die Vorbereitung das A und O. Hier kann man gar nicht genau genug sein. Bettwäsche und Tischdecken müssen absolut knitterfrei sein und obwohl wir schon öfter vor Ort waren, wird jedesmal ein neuer Trick ausprobiert.

Hat man eine professionelle Wäscherei, wird die Wäsche oft gestärkt. Diese Stärke geht nicht so leicht raus und deswegen muss man die Bett- oder Tischwäsche gleich mehrmals waschen.

Danach am Besten von Hand bügeln oder knitterfrei mangeln und dann auf keinen Fall zusammen legen sondern über eine breite Stange hängen. So vermeidet man die typischen Knickfalten.

Je nach Bettdecke fällt diese eventuell an einigen Stellen ein. Hier unterfüttern wir manchmal mit kleinen Kissen, gerollten Handtüchern oder anderen Utensilien. Manchmal reicht auch ein Brillenetui.

Auch die Tagungsräume müssen sehr genau vorbereitet werden, damit nachher im Bild keine Unruhe entsteht. Stühle und Tagungsunterlagen werden genau ausgerichtet.

Jede Perspektive wird mit dem Auftraggeber besprochen und entsprechend verändert. So kommt es später nicht zu unliebsamen Überraschungen.

Hotelfotografie – Kulinarik

Bei Kulinarikfotos kennen wir im Weinbergschlösschen bereits den besten Platz in der Küche. Die Küche ist gar kein so schlechter Ort für die Food-Fotografie, weil dort das Licht meistens sehr gut ist. Oft reicht es aus, das Gericht kurz vor dem Servieren zu fotografieren. So kann es anschließend zum Gast und es muss nichts weggeworfen werden. Sollte etwas extra für das Foto kreiert werden, finden sich aber oft Freiwillige, um das ‘Model' zu verspeisen.

DSC_4796 by AchimMeurer.com.

Bei den Essensbildern geht es um das Gericht und nicht um das Drumherum. Trotzdem kann es auch spannend sein, etwas aus dem Hintergrund mit aufs Bild zu nehmen. So gab es eine größere Veranstaltung und es war schön, einmal zu zeigen, wie im Hintergrund für den Gast choreographiemäßig gearbeitet wird. Hände bei der Arbeit sind immer ein geeignetes Fotomotiv und zeigen oft, wie aufwendig etwas hergestellt wird.

DSC_4743 by AchimMeurer.com.

Hotelfotografie – Team-Fotos

Bei den Mitarbeiterfotos zeigen wir die jeweilige Personen gerne in ihrem eigenen Arbeitsumfeld und in der Bewegung. Das hat gleich mehrere Vorteile. Die Mitarbeiter sind gelöster. Nicht jeder hat Erfahrung im Umgang mit der Kamera oder einem Fotografen. Oder jemand hat sogar negative Gefühle im Hinblick auf Fotos. Diese Personen verkrampfen dann leicht und das Fotografieren ist schwierig.

Hotel Weinbergschlösschen Oberheimbach

Zeigt man die Mitarbeiter in ihrer Tätigkeit so kann der Gast gleich einordnen, mit wem er es zu tun hat. Darüber hinaus sind die Personen bei ihrer Arbeit viel gelöster und entspannt oder gar konzentriert in ihrem Tun und so entstehen authentische Fotos, die – im Gegensatz zu reinen Portraitfotos – die jeweiligen Mitarbeiter mit ihren Aufgaben zeigen.

Hotel Weinbergschlösschen Oberheimbach by AchimMeurer.com.

Hier kann man auch einmal die Person von der Seite zeigen oder im Halbprofil. Meistens ist dann auch der größte Skeptiker mit den Bildern zufrieden. Natürlich muss man hier ebenfalls auf störendes Beiwerk im Foto verzichten und den Arbeitsplatz vorher etwas aufräumen, damit die Bilder nachher nicht zu unruhig wirken.