In Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Tannheimer Tal haben wir eine Workshop-Reihe zum Thema Social Media für Vermieter erarbeitet.

 Vierteilige Reihe


Die Reihe ist gegliedert in vier Teile, die zu Hotelier- bzw. Ferienwohnungsvermeiterfreundlichen Zeiten statt finden. Wir haben überlegt, wann die beste Zeit ist, um sich für eine solche Reihe freizuschaufeln. Deswegen beginnen wir um 10 Uhr. Also nachdem die Frühstücks- und Abreisehochzeit vorbei sein sollte.

Wir arbeiten dann zwei Stunden konzentriert und die Teilnehmer können über die Mittagszeit wieder in Ihr Hotel und sich um dringende Angelegenheiten kümmern. 

Um 14 Uhr treffen wir uns wieder, um weiter gemeinsam zu arbeiten. Um 16 Uhr ist der Workshop-Tag zu Ende, so dass sich die Vermieter um Anreisen oder die Vorbereitung des Abendessens kümmern kann.

Die Zeiten sind sehr gut aufgenommen worden. Alle Teilnehmer waren froh, dass sie zwischendurch in die Unterkunft konnten.

Interaktives Arbeiten 

Beim Inhalt legen wir sehr großen Wert auf Interaktivität. Im Mittelpunkt steht jeder Teilnehmer mit seinem individuellen Unternehmen, seinen individuellen Tagesabläufen und individueller Zielgruppe. 

In Gruppen- und Einzelarbeit erarbeiten wir Antworten auf Fragen wie: Brauche ich das überhaupt? Was muss ich da machen? Was soll ich da posten? Und viele viele mehr.

Uns ist es wichtig, dass wir nicht  erklären, wo man jeweils hinklicken muss sondern dass ein tiefes Verständnis für das Thema entsteht und jeder Einzelne für sich klären kann, ob und was er oder sie auf welchem Social-Media-Kanal machen soll und möchte. 

Mentoring und Begleitung

Durch die Vierteilung haben alle Teilnehmer die Möglichkeit sich auf den verschiedenen Kanälen auszuprobieren. Wir stehen über die gesamte Zeit unterstützend zur Seite und überprüfen die Postings und entstandenen Interaktionen. 

Dadurch, dass wir zeitnah Rückmeldung geben können, werden die Inhalte tiefer verankert und es entsteht bei den Teilnehmern mehr Sicherheit und Wagemut. Sie sind nicht allein sondern haben jemanden an ihrerer Seite.

Konstruktive Kritik unsererseits kann sofort umgesetzt werden. Die Teilnehmer unterstützen sich auch gegenseitig. Hier werden dann gleich die Beiträge von Marktbegleitern geliked und kommentiert. Oder gleich geteilt.

Ein kurzer Workshopteil zum Thema „Fotografieren für Social Media“ rundet die Reihe ab.

Fortsetzung

Da die erste Reihe so gut angekommen ist, werden wir noch zwei weitere  abhalten. Und für die bisherigen Teilnehmer gibt es eine Fortsetzung. Mit ein paar Wochen Abstand wird es sicher wieder ganz neue Fragen und Herausforderungen geben.

Das meinen die Teilnehmer 

Hier noch ein paar Meinungen von Teilnehmern:

Ich möchte mich bedanken, dass der TVB dieses Seminar veranstaltet hat und ich daran teilnehmen konnte.
 
Der Aufbau und der praktische Ansatz hat mir sehr gut gefallen und viel gebracht. Die beiden sind nicht nur sehr sympathisch, sondern fachlich spitze. Obwohl ich schon viele Posts auf FB mache, habe ich sehr viel Neues erfahren, was ich sofort umsetzen konnte.
 
Ich habe sehr profitiert und es wäre toll, wenn es so einen Kurs auch im nächsten Jahr wieder geben könnte. Beim Vermietertreffen sind wir leider meist im Urlaub. Sehr gerne könnt ihr mich aber beim nächsten Vermietertreffen zitieren, wie sehr mir dieses Seminar genützt hat.

Es war inhaltlich sehr gut aufgebaut um das Arbeiten mit FB, Instagram etc. systemisch zu organisieren und es damit leichter, schneller und effizienter zu gestalten. Viele gute Tipps das Ganze in den Tagesablauf zu integrieren. Die sehr praktisch bezogenen Workshops waren sehr hilfreich, auch die Fotosession wie Bilder vom Handy gut aussehen und was man beachten sollte.
Einfach ein supertoller Workshop. Ein Follow-up wäre besonders wichtig und interessant.

Anneliese Hummel

Gränobel Chalets

Der Workshop war für mich unglaublich wertvoll und hat mir sehr viel gebracht! Die 2 sind einfach Profis was das Thema anbelangt und wirklich nah an der Praxis, besser gehts glaub ich kaum. Ich würd einen darauf aufbauenden Workshop definitiv wieder besuchen.
Was mich minimal gestört hat war, dass das Wissen und Niveau im Social Media Bereich der einzelnen Teilnehmer richtig unterschiedlich war. Sollten solche Workshops in Zukunft weitergeführt werden, fänden ich es sinnvoll die Gruppen in „Anfänger“ und „Fortgeschrittene“ oder so irgendwie zu teilen. Mir ist auch bewusst, dass das mit der kleinen Gruppe jetzt keinen Sinn gemacht hätte, aber vielleicht wächst das ganze ja noch. 🙂
Absolut cool, dass ihr sowas anbietet!!

Katharina Schädle

Hotel Tyrol am Haldensee

Gerne konzipieren wir auch für Euch eine Workshopreihe. Meldet Euch einfach!

Robert Basic ist tot. Dass ich mal einen Nachruf bloggen würde, hätte ich nicht gedacht, als ich mit dem Bloggen anfing. Und da Robert mit ‚Schuld’ daran ist, dass ich zur Bloggerin wurde, ist es das Mindeste jetzt über ihn einen Blogpost zu verfassen.

Wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, war es 2002 als es bei den Wirtschaftsjunioren einen der ersten Blogs gab. Betreut von Robert Basic und Burkhard Schneider. Und in diesem Jahr hieß es: „Du musst bloggen!“ Ich habe das Konzept seinerzeit nicht verstanden. Aber als mir 2003 wieder eindringlich nahe gelegt wurde, zu bloggen, habe ich sechs Wochen lang Blogs gelesen und habe dann angefangen jeden Tag einen Artikel zu schreiben. Und habe weiterhin Blogs gelesen.

Robert war unser aller Bloggervorbild. Er hat manchmal gefühlt 20 oder 30 Artikel am Tag rausgehauen. Kein Thema entging ihm. Er hat einfach über alles geschrieben. Manchmal mit fast so wenig Zeichen, wie man heute auf Twitter zur Verfügung hat.

Und wir haben von ihm gelernt. Wir haben uns vernetzt über die Blogroll. Wir haben uns verlinkt oder gepingt. Wir haben Bloggertreffen veranstaltet und hatten Bloggerlounges auf Messen. Wir waren in Aufbruchstimmung und Hochstimmung.

Irgendwann hat jemand dann über Barcamps geschrieben. Und da haben wir uns dann persönlich getroffen. Der große Blogger. Ja, er war ein Star – aber ohne Starallüren. Er hat immer sein Wissen weiter gegeben. Freimütig und gratis. Und an anderer Stelle auch gegen Bezahlung.

Auch wir haben ihn mal engagiert, bevor wir nach Österreich ausgewandert sind. Und er hat uns eine Idee nach der anderen an den Kopf geworfen, was wir denn in unserer neuen Heimat und in diesem Web so alles machen könnten. Schließlich hatten wir einen bunten Strauß an Möglichkeiten und haben so einiges davon in den nächsten Jahren umgesetzt. Ohne Robert wären wir heute nicht da, wo wir sind, würden nicht das machen, was wir machen. 

Unsere Wege haben sich immer wieder gekreuzt. Hier ein Bloggertreffen und da ein Barcamp. Auch auf dem ersten Almcamp war Robert mit dabei. Legendär ist seine Ankunft in den frühen Morgenstunden und seine Ehrfurcht vor den engen kurvigen Bergstraßen. Legendär sind auch Diskussionen mit ihm, bei denen er immer fast naiv eine Seite der Argumentation eingenommen hat und dabei vielen die Augen geöffnet und neue Perspektiven aufgezeigt hat. Er war sogar mal beim Castlecamp und hat mit Touristikern über die Zukunft des Skifahrens philosophiert. 

Wenn wir uns nicht persönlich getroffen haben, blieben wir über alle möglichen Kanäle in Kontakt. Man las sich oder hat sich über Messenger ausgetauscht. Immer war er hilfsbereit und unterstützend. Er hatte immer ein Ohr und immer einen Rat. Und hat gerne Reichweite verteilt. Oder Linkliebe.

Eigentlich wollte er dieses Jahr zum Almcamp reloaded kommen, hat aber aus privaten Gründen abgesagt. Wie schade! Er wäre – wie immer – eine Bereicherung gewesen. 

Robert hat über seine Bloggeraktivitäten und seine grenzenlosen Netzwerkaktionen so viele Menschen zusammen gebracht, die sich für mich noch heute wie Familie anfühlen. Wir sind über das Netz so dicht zusammengerückt, dass dabei über Jahre andauernde Freundschaften und sogar Ehen und Familien entstanden sind. 

In diese große Blog- und Webfamilie ist nun ein großes Loch gerissen worden.

Er fehlt.

Uns allen.

Ach Robert! Machs gut, wo auch immer Du jetzt bist.

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[/RobGreen]

PS: Das haben wir dann noch in unserem Archiv gefunden…

Robi, Burki und das Bloggotüt