Your address will show here +12 34 56 78
Digitalnomade

Und schon wieder eine Blogparade. Hatte ich schon gesagt, dass ich Blogparaden liebe?

Diesmal geht es um #kopföffner Ein schönes Wort. Und da wir uns alle mit der Zukunft beschäftigen sollten, hoffe ich, denke ich, dass wir zu diesem Thema auch etwas beitragen können. 

Nachdem wir schon seit zig Jahren selbständig waren und sind; Achim und ich jeweils alleine und jetzt zusammen, haben wir alles durchgespielt: Homeoffice, externes Büro und jetzt eben mobiles Büro. 

Ich erzähle Euch heute einfach mal, wie wir das machen. Was für Geräte haben wir? Und welche Hilfsmittel und Apps nutzen wir für unsere tägliche Arbeit? Mobiles Büro heißt auch fast papierlos. Wir können nicht auch noch Aktenordner und Ablagefächer oder Postkörbe mit uns rumschleppen. Deswegen ist unser Papierverbrauch fast null.

Aber von vorne:

Mein wichtigstes Arbeitsgerät ist mein Smartphone. Ich nutze es tagsüber sehr viel und auch unterwegs bei Fotoshootings. Ich lese Mails, informiere mich auf Twitter und kommuniziere über WhatsApp. Hier richten wir meistens mit Kunden Gruppen ein, um uns schneller abstimmen zu können. Weil ich das Smartphone immer schnell zur Hand nehmen können muss, habe ich lange nach einer vernünftigen Halterung gesucht und auch eine gefunden. Nun habe ich das Gerät immer umhängen. Ich kann es schnell zücken, um ein Foto zu machen oder etwas nachzuschlagen. 

Wenn ich irgendwo etwas interessantes sehe oder in einer Zeitschrift etwas lese, dann mache ich davon ein Foto. Ist es eine Webadresse, öffne ich sie und schaue, ob ich mir diese Seite merken muss. Dann kommt der Link in Google Notizen. Ist er auch für andere interessant, verschicke ich ihn. Oder ich tweete ihn, wenn ich glaube, dass das noch mehr Leute interessieren könnte.

Buchhaltung

Für die Buchhaltung nutzen wir Scanbot. Hiermit können wir Belege sehr gut erfassen und sie werden bei uns sofort in GoogleDrive geladen. Von dort kann die Buchhalterin sie einsehen oder sich herunterladen. Weiterhin nutze ich noch Numbers, um verschiedene Statistiken zu erstellen. Hier tippe ich meistens die Beträge einfach ab und füge sie in Tabellen ein. 

Die vorbereitende Buchhaltung erledige ich am iPad. Hier liebe ich den Splitscreen. So kann ich mir zwei Dokumente nebeneinander legen und sie abgleichen. Zum Beispiel, ob für alle Buchungszeilen die Belege vorliegen. Leider funktioniert der Stift nicht auf jedem Dokument und da man keine zwei Dokumente aus einer App nebeneinader legen kann, behelfe ich mir oft mit einem Screenshot, den ich anschließend wieder lösche. 

Arbeitsalltag

Google Maps sagt uns hoffentlich, wo wir unterwegs etwas einkaufen können oder etwas reparieren lassen können. 

Während meiner Arbeit als Non-Mystery-Guest erfasse ich meine Beobachtungen in einer einfachen Pages Tabelle, die ich als Vorlage gespeichert habe. Es gibt zwei Spalten. Eine für das Foto und die zweite für meine Anmerkungen. 

In Besprechungen nutze ich die App Notizen. Ich hatte gehofft, dass ich das iPad wie einen Notizblock nutzen könnte und einfach etwas mit dem Stift notieren könnte. Entweder schreibe ich so komisch oder ich habe noch nicht die richtige App gefunden. Ich mag nicht, dass sie meine Schrift ändern und auch die Anordnung verändern. Meistens reichen aber ein paar Stichworte aus.

Selbst wenn wir zum Beispiel Arbeitspläne in Papier ausgehändigt bekommen, fotografieren wir sie ab, weil man so besser Informationen untereinander austauschen kann. 

Visitenkarten oder Flyer, die wir ausgehändigt bekommen, werden auch abfotografiert bzw. mit Scanbot erfasst. Leider lässt die Texterkennung hier noch zu wünschen übrig sonst könnte man sehr gut nach Kontakten suchen.

Administration

Zur Akquise und Auftragsbearbeitung nehmen wir seit Neuestem Tapforms. Hier können wir alles wichtige zu Kunden und eventuellen Neukunden notieren. 

Wichtige Belege scanne ich auch mit Scanbot und diese werden auch in GoogleDrive abgelegt. Die Papierversion hebe ich zusätzlich noch auf. Dafür habe ich zwei sogenannte Frösche (die sind leider aus Plastik – gibt es da inzwischen was umweltfreundlicheres?). Auf einem hefte ich die geschäftlichen Belege ab und auf dem anderen die privaten. Dazu habe ich einen sehr kleinen flachen mobilen Locher. 

Papier

Manchmal bekommen wir bei einer Schulung oder bei einem Barcamp einen Notizblock geschenkt. Wenn ich diese nicht weiter verschenke, nutze ich sie selber. Ich habe einen Bleistift, einen Kugelschreiber und einen Tintenfüller dafür. Einige Postkarten, die wir auch mal geschenkt bekommen oder gratis Postkarten habe ich auch dabei. Genauso bekommt man manchmal z.B. beim Arztbesuch einen Briefumschlag mit ausgehändigt. So habe ich immer einen parat, falls ich mal etwas verschicken muss. Einige Büroklammer, die man auch mal bekommt, ergänzen mein Büro. Eine Rolle Klebeband gibt es noch und ein paar Sichthüllen

Geräte

Ich nutze ein iPhone mit Halterung und ein iPad Pro mit Standfuß und externer Tastatur.

Achim hat inzwischen wieder einen iMac und nutzt dazu eine externe Tastatur sowie ein Wacom Tablet mit Stift für die Fotobearbeitung. Dazu gesellen sich ein paar mobile Festplatten und eine Kabelkiste. Als Backup werden die Fotos auf einer zweiter Festplatte gespiegelt, die wir ab und zu an Freunde schicken.  Achim hat auch noch einen Laptop und ein iPhone. 

Wir haben immer einige Mehrfachstecker dabei und eine ganze Sammlung an Ladekabeln.

Damit wir mit allen Geräten auch immer online sein können, haben wir einen mobilen Router und mittlerweile eine beachtliche Sammlung an SIM-Karten aus verschiedenen Regionen/Ländern von unterschiedlichen Anbietern.

Vorteil

Wir sparen Unmengen an Papier oder Druckerpatronen und Plastik. Das gesamte Büro ist innerhalb weniger Minuten transportfähig und kann überall dort aufgebaut werden, wo es einen Schreibtisch und WLAN gibt.

Nachteil

Mit der ein oder anderen Institution oder Kunden gibt es Diskussionen, weil partout auf Papier beharrt wird und zum Beispiel eine Rechnung als PDF nicht akzeptiert wird. Etwa zwei Mal pro Jahr müssen wir tatsächlich etwas ausdrucken. Das geht dann meistens beim Kunden oder im Hotel. Ab und zu müssen wir auch etwas per Post verschicken. Es ist zeitaufwendig, entsprechende Apps oder Anbieter zu suchen, die digital funktionieren. 

Fazit

Es geht. Man kann eine Firma von einem mobilen Büro aus führen. Einiges spart viel Zeit, anderes ist etwas mühsamer. Aber Ressourcenverbrauch ist außer Strom sehr gering. 

0

Social Media

Ich liebe Blogparaden und ich schreibe gerne, also ist es klar, dass ich an der 👉 Blogparade übers Schreiben 👈 teilnehme. 

Danke Stephanie Müller für die Idee und fürs Organisieren.

Da mir jetzt nicht auf Anhieb ein Thema zum Schreiben eingefallen ist, antworte ich sehr gerne auf die Fragen. Es ist ja auch interessant, zu lesen, was die anderen so geantwortet haben.

Los geht's:

◦ Was schreibst du? (Emails, Romane, Blogposts, Essays…?)

Puh! So gesehen schreibe ich ziemlich viel. Zunächst natürlich E-Mails für die eigene Firma, aber auch privat. Dann schreibe ich ziemlich viel für Social Media. Aber auch Blogposts. Und das gleich für verschiedene Blogs. Zunächst haben wir unseren eigenen Unternehmensblog hier auf der Website. Dann schreibe ich auch Gastblogbeiträge für unsere Kunden. Und ich habe noch einen privaten Blog für alles, was mich interessiert.

Und schließlich habe ich in den letzten zwei Jahren ein Buch geschrieben über unsere Erfahrungen in Hotels und Ferienwohnungen mit vielen Tipps für Vermieter . 👉 “Bisher hat sich noch keiner beschwert.” 👈 Das war eine sehr interessante Erfahrung. Gerne würde ich noch mehr Bücher schreiben. An Themen mangelt es mir nicht.

◦ Wie sieht für dich der perfekte Schreibtag oder die perfekte Schreibsession aus?

Perfekt ist es, wenn es fließt. Wenn die Buchstaben und Wörter nur so aus den Fingern laufen. Gut, dass ich in meiner Ausbildung das Zehn-Finger-System gelernt habe. So kann ich fast so schnell tippen wie ich denke.

Ich brauche aber Ruhe zum Arbeiten. Ablenkungen durch Geräusche oder viel Bewegung drumherum stören mich. Ansonsten sitze ich sehr sehr gerne draußen und arbeite dort. 

◦ Was motiviert dich zum Schreiben?

Auf jeden Fall motiviert mich ein Thema oder eine Idee. Wenn ich einen Einfall habe, dann geht alles recht schnell. Dann setze ich mich hin und los gehts. Da muss ich gar nicht lange überlegen. 

◦ Was ist die größte Herausforderung beim Schreiben?

Der Druck von einem Abgabetermin ist sicherlich eine große Herausforderung. Sei es einer von außen, weil ich einen Gastbeitrag schreibe, aber auch der innere Druck ist sehr groß. ‘Ich muss noch den Blogbeitrag von letzter Woche fertig machen.' 

Wenn die Idee oder der rote Faden fehlt, dann ist das auch schwer. Wenn ich keine Themenvorgabe habe oder überlege, was bei unserem letzten Kundenauftrag das Thema war, über das ich schreiben kann und auch gleich einen Mehrwert für die Leser bieten kann, dann werde ich oft unrund. Ich habe mir vorgenommen nicht einfach nur über unser Arbeit zu bloggen sondern auch noch gleich Tipps für die Leser mit einzubauen. Also, was wir aus dem Auftrag gelernt haben, so dass andere davon profitieren können. Das dauert manchmal Tage. Und dann – plopp – plötzlich wird alles klar und der rote Faden ist da oder das Thema ist klar. 

◦ Beim Schreiben muss ich unbedingt dabei haben: ….

Da wir minimalistisch unterwegs sind, brauche ich da nicht viel. Wie oben schon geschrieben, brauche ich ein nettes Plätzchen und Ruhe.

◦ Stift und Papier, Laptop, Tablet oder Diktiergerät? Wie schreibst du?

Ich versuche seit einiger Zeit ausschließlich mit dem iPad auszukommen. Ich habe einen Metallständer für das Pad und eine externe Tastatur. Ich schreibe gerne offline vor, weil oft das WLAN schwankt und da habe ich schon öfter ganze Textteile verloren. Jetzt nutze ich die App Baer. Damit komme ich gut zurecht. 

Ich habe auch schon versucht, auf dem iphone ein Blogpost zu diktieren, aber da stört mich der Sprech- oder Gedankenfluss, weil ich an Satzzeichen und Absätze usw. denken muss. Wenn ich in einem durch spreche, dann muss ich nachher sehr viel korrigieren, was wieder zeitaufwendig ist. Aber, wenn es nicht anders geht, würde ich es wieder machen.

◦ Bist du Mitglied in einer Schreibgruppe? Was bringt dir eine Schreibgruppe?

Noch bin ich nicht in einer Schreibgruppe. Ich könnte es mir aber vorstellen. Ich war mal bei den Ironbloggern dabei und habe die Regionalgruppe Steiermark betreut. Das war eine tolle Sache. Wenn es also eine virtuelle Gruppe wäre, dann wäre ich wieder dabei. Lokal kann ich aufgrund unserer vielen Reisen leider nicht mitmachen. 

Vielleicht sollte ich mal schauen, wo es überall Gruppen gibt und ab und zu mal, wenn es am Weg liegt, dazu stossen. So etwas könnte ich mir auch gut vorstellen. 

#schreibenüberdasschreiben

0