Salzburgerland, Tagebuch

Hotel Kristall in Großarl

Wieder einmal waren wir von einem Hotel direkt gebucht: Vom Hotel Kristall in Großarl. Von einem Hotel gebucht zu werden, bedeutet viele, viele Hotelfotos und heißt meistens auch, dass unser Auto eine ganze Woche nicht bewegt wird. Mal was anderes.

Das Hotel Kristall hatte umgebaut und aufgestockt, so dass von dem neuen Restaurantbereich, der Lobby und von den neuen Zimmern, Fotos gebraucht wurden. Da die Familie Hettegger mit unserer Arbeitsweise schon vertraut war, war vieles schon sehr gut vorbereitet und so ging das Fotografieren meistens schnell von der Hand. Es blieb aber trotzdem noch Zeit, den Großarler Bergadvent zu besuchen und auch, den Kapellenweg entlang zu wandern. Beim Bergadvent in Großarl wird das Ortszentrum zum Weihnachtsmarkt. Überall stehen Hütten und es gibt handwerkliches und natürlich auch einige kulinarisches zu bestaunen und selbstverständlich auch zu erwerben. Der Autoverkehr wird teilweise extra für den Markt gesperrt. Gleich vom Zentrum aus führt der Krippenweg zur Kirche und zum Vereinshaus vom Krippenbauverein. Überall entlang der kurzen Strecke stehen Schaukästen mit den unterschiedlichsten Krippen. Einige sind bäuerlich regional und andere sind im Orient angesiedelt. Aber alle sind in liebevoller monatelanger Handarbeit entstanden. Im Haus vom Krippenbauverein kann man dann noch jede Menge weiterer Krippen von Jung und Alt bewundern. Wirklich beeindruckend. Der Kapellenweg im Großarltal zieht sich schon etwas länger hin. Er führt bis zum Talschluss. Aber man kann ihn durchaus auch in Etappen gehen. Wir sind ein Stück taleinwärts gegangen und sind dann über den Panoramaweg und über den Hügel nach Unterberg zurück gegangen. Obwohl der Weg nur von April bis November begehbar sein sollte, war er auch im Dezember noch gut zu machen. War ja eher auch wie April oder November dieser Dezember… Die Entdeckung der Woche war jedoch die Hydro-Jet-Massage. Hier wird man von Wasserdüsen massiert während man auf einem beheizten Wasserbett liegt. Da die Düsen in dem Wasserbett sind, wird man dabei nicht nass und kann sogar komplett angezogen diese Massage geniessen. Da wir ja oft viele Stunden am Laptop verbringen, gibt es schon mal die ein oder andere Nackenverspannung und so haben wir die Hydrojetmassage zwischendurch sehr sehr gerne genossen. Eine Massage dauert 20 Minuten und so kann man diesen Genuss einfach mal in den Tagesablauf einschieben. Ohne Terminvereinbarung und – wie schon erwähnt – auch ohne umziehen. Das war wirklich eine Wohltat, die wir vermissen werden. In Großarl kann man eigentlich alles zu Fuß erledigen, so dass unser Auto die ganze Woche kaum bewegt wurde. Zum Talschluss allerdings sind wir gefahren. Aber der lohnt sich auf jeden Fall. Da wo alle Wege aufhören und die Berge einem den Weg versperren wird es richtig schön ruhig und mystisch. Können wir auch nur empfehlen! Die Woche im Hotel Kristall auf twitter könnt Ihr hier noch einmal nachlesen.

Großarl Weihnachtsmarkt

Großarl Weihnachtsmarkt

Großarl Weihnachtsmarkt

Großarl Weihnachtsmarkt