Zugegeben wir waren länger in Essen, aber, falls Ihr nur einen Tag habt, hätten wir Tipps für Euch, was man denn so unternehmen kann. Essen kannten wir vorher nur im Zusammenhang mit Folkwang. Also Kultur. Und Museum. Aber was sonst noch?

Ein Einkaufsbummel? Die Fußgängerzone ist ewig lang und es gibt breite Straßen zum Schlendern und große Plätze zum Ausruhen mit vielen Restaurants und Cafes. Wem das noch nicht reicht, der geht in eins der vielen Einkaufszentren. Oder in ein Kiez. Kiez heißen hier die einzelnen Stadtviertel. Wir waren in Rüttenscheid. Da gibt es eine breite Prachtstraße mit großen Bäumen und netten Restaurants oder Biergärten. Aber auch viele kleine Läden und die typischen Buden. Hier kann man schon viel Zeit vertrödeln.

Essener Viertel Rüttenscheid, Stadtansichten Ruhrgebiet Essener Viertel Rüttenscheid, Stadtansichten Ruhrgebiet Essener Viertel Rüttenscheid, Stadtansichten Ruhrgebiet Essener Viertel Rüttenscheid, Stadtansichten Ruhrgebiet

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Was anderes als Einkaufen und Stadtbummel?

Ruhrgebiet-Essen-Food_1443

Nun, da wäre die Zeche Zollverein. Ein Weltkulturerbe und ein wirklich sehr sehr großes Gelände. Zum Erkunden braucht man wahrscheinlich mehr als einen Tag… Auf dem Areal gibt es einen Radverleih. Wir haben uns dort Räder ausgeliehen. Natürlich könnte man mit den Rädern auch einfacher die ehemalige Zeche mit ihren vielen vielen Einrichtungen erkunden, aber wir waren nur kurz in einem Cafe, um uns zu stärken und dann sind wir auf einer ehemaligen Bahntrasse entlang geradelt.

Zeche Zollverein in Essen Ruhrgebiet Zeche Zollverein in Essen Ruhrgebiet Zeche Zollverein in Essen Ruhrgebiet

Zeche Zeche Zollverein in Essen Ruhrgebiet Zeche Zeche Zollverein in Essen Ruhrgebiet

Auch bei hohen Temperaturen kein Problem. Die Trasse führt auch durch fast unberührte Natur. Und durch die vielen Brücken kann man ständig weiter fahren, ohne anhalten oder absteigen zu müssen. Und man hat auch noch einen schönen Ausblick. Wir kamen am Entdeckerfeld Phänomenia vorbei. Auch da kann man einige Zeit zubringen.

Radfahren im Ruhrgebiet, auf der alten Erzbahn Radfahren im Ruhrgebiet, auf der alten Erzbahn Radfahren im Ruhrgebiet, auf der alten Erzbahn Radfahren im Ruhrgebiet, auf der alten Erzbahn

Die Himmelsleiter haben wir rechts liegen gelassen und sind weiter geradelt. Viel unter schattigen Bäumen und entlang alter Bahngleise.

Radfahren im Ruhrgebiet, auf der alten Erzbahn Radfahren im Ruhrgebiet, auf der alten Erzbahn Radfahren im Ruhrgebiet, auf der alten Erzbahn Radfahren im Ruhrgebiet, auf der alten Erzbahn

An der Strecke gibt es einen bekannten Treffpunkt für Radfahrer und Spaziergänger: die Erzbahnbude. Ein Kiosk oder Büdchen mit Kaltgetränken – und! – Fahrrad-Reparatur-Materialien. Jawohl! Ansonsten gibt es da viele Sitzmöglichkeiten und hier treffen auch gleich drei verschiedene Radwege aufeinander. Da hat man die Qual der Wahl.

Radfahren im Ruhrgebiet, auf der alten Erzbahn Radfahren im Ruhrgebiet, auf der alten Erzbahn Radfahren im Ruhrgebiet, auf der alten Erzbahn

Nach unserer Radtour wollten wir etwas entspannen und sind zum Baldeneysee gefahren. Ein ziemlich großer See mit allen möglichen Wassersportarten und den verschiedensten Wasserfahrzeugen bis hin zur Personenschifffahrt. Am Ufer gibt es den SeaSideBeach mit Grillmöglichkeiten, Beachvolleyballfeldern, riesigen Liege- oder Spielwiesen, aber auch mit einem großen Sandstrand. Künstlich aufgeschüttet, aber egal! Hier kann man lässig durch den Sand stapfen, sich in einen der vielen gratis Liegestühle fläzen und ein Kaltgetränk genießen. Wer sich bewegen möchte, kann sich auf die Tanzfläche bewegen und das Tanzbein schwingen. Oder aber man guckt aufs Wasser und schaut, was das so vorbei schwimmt und genießt das Farbenspiel am Himmel zum Sonnenuntergang.

Seaside Beach Baldeney in Essen im Ruhrgebiet Seaside Beach Baldeney in Essen im Ruhrgebiet Seaside Beach Baldeney in Essen im Ruhrgebiet Seaside Beach Baldeney in Essen im Ruhrgebiet Seaside Beach Baldeney in Essen im Ruhrgebiet Seaside Beach Baldeney in Essen im Ruhrgebiet

Nicht wirklich auf Essener Stadtgebiet, aber von dort aus schnell erreichbar ist der Tetraeder in Bottrop. Eine riesige Skulptur auf einer ehemaligen Halde, die schon von weitem, z.B. von der Autobahn aus sichtbar ist. Nach dem Aufstieg ist man erst mal erschlagen, wie groß das Teil ist. Absolut faszinierend. Man kann auch über eine abenteuerliche Treppenkonstruktion aufsteigen. Aber es wackelt und der groblöchrige Boden mit Durchblick bis auf die Erde ist nicht für jeden geeignet. Infrastruktur ist hier nicht vorhanden. Also keine Toiletten oder Gastronomie. Am Fuß des Hügels gibt es aber einen Imbiss mit angeblich der besten Currywurst der Stadt…

Bottrop - Kunstwerk "Tetraeder" auf der Halde Bottrop - Kunstwerk "Tetraeder" auf der Halde Bottrop - Kunstwerk "Tetraeder" auf der Halde Bottrop - Kunstwerk "Tetraeder" auf der Halde Bottrop - Kunstwerk "Tetraeder" auf der Halde Bottrop - Kunstwerk "Tetraeder" auf der Halde Bottrop - Kunstwerk "Tetraeder" auf der Halde Bottrop - Kunstwerk "Tetraeder" auf der Halde Bottrop - Kunstwerk "Tetraeder" auf der Halde Bottrop - Kunstwerk "Tetraeder" auf der Halde

Hier noch ein paar mehr Foto-Impressionen (© WaltzingMeurers) aus Essen und Bottrop

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