Fotostory, Schleswig-Holstein

Sankt Peter-Ording: Strand soweit das Auge reicht

Sankt Peter-Ording klingt für viele jetzt nicht nach einem sexy Urlaubsort. Aber in den letzten Jahren hat sich auch hier viel verändert. Man wohnt in SPO, wie es abgekürzt wird, klassischer Weise in einem Ferienhaus oder Apartment. Am besten in einem Reedgedeckten alten Haus. Aber es gibt auch zahlreiche andere Varianten und Hotelzimmer und Campingplätze gibt es natürlich auch. Der Ort ist nicht groß und man findet sich in den drei Ortsteilen ‘Bad', ‘Dorf' und ‘Böhl' sehr schnell zurecht. Es gibt Einkaufsstraßen, die zum Bummeln und Flanieren einladen und kurz dahinter wird es aber ruhig. Der Weg zum Strand ist nie lang, aber der auf dem Strand ist dafür umso länger. Man kann hier kilometerweit sehen und gehen und muss schon einige tausend Schritte tun, bis man an der Wasserkante oder ‘Waterkant' wie es hier heißt ist. Und der Blick dahin wird kaum getrübt. Einzig die Pfahlbauten stehen imposant da und ein paar Strandkörbe stehen locker verteilt da.

  Sonnenschirmreihen und Liegestuhlmassen findet man in Sankt Peter-Ording nicht. An manchen Strandabschnitten kann man parken, andere erreicht man nur zu Fuß über Stege und wieder andere kann man mit Fahrrädern befahren. Aber eins haben sie gemeinsam: die unendliche Weite. Es ist absolut faszinierend wie weit man hier gucken kann. Und weil der Strand so breit ist, kommt man sich hier auch nicht in die Quere. An dem einen Abschnitt dürfen Hunde sich austoben, auf dem anderen fahren Strandsegler. Hier tummeln sich Kite Surfer und da sind Wanderer im Watt.   Immer gibt es ein Haus auf Pfählen mit einem Restaurant. Ein weiteres für die Strand- und Badeaufsicht und die berühmten Toilettenhäuschen; das wohl am meisten fotografierte Motiv in Sankt Peter Ording. Man kann aber auch auf dem Deich spazieren gehen oder durch das Vorland stapfen. Und mit den Rädern kommt man auf den gut ausgebauten und beschilderten Radwegen voran.   Kein Wunder, dass es hier viele Kliniken und Rehazentren gibt, denn hier geht einem die Seele auf. Man braucht keinen Jacobsweg, um zu sich zu finden, sondern geht einfach an den Strand und lässt sich den Kopf frei pusten. Und geht und geht und geht. Und man begegnet sehr wenigen Leuten, auch wenn gerade sehr viele Menschen im Ort urlauben. Es verläuft sich einfach. Aber Achtung! Das Wetter kann sich schnell ändern und dann kann es tatsächlich sein, dass man das Ufer von Sankt Peter-Ording nicht mehr sieht. Und bei Flut kann das dann gefährlich werden. Also bitte immer die Gezeiten beachten!  

Was sonst noch in Sankt Peter-Ording?

Genug von Sand und Strand? Dann gibt es genug Möglichkeiten. Einkaufsbummel im Ort, Fischbrötchen essen oder einfach im Restaurant im Strandkorb sitzen und Leute beobachten. Oder aber in das kleine Plüschkino im Ort gehen. Ein gutes Buch in der Ferienwohnung lesen. Zum Beispiel das Buch über die Erlebnisse eines Gästekartenkontrolleurs. Oder die Seele baumeln lassen. Aufs Meer gucken. Oder oder oder. Es wird jedenfalls nie langweilig.   Und falls Ihr eine Unterkunft sucht, schaut mal hier: Appartements in Sankt Peter Ording. Gute Reise! Und Gute Erholung!   Alle Fotos © DieMeurers MerkenMerken