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Von Bremerhaven aus ging es direkt wieder zurück ins Nördliche Harzvorland. Wir sind ohne Stau gut durchgekommen und waren mittags schon in der uns bereits bekannten Ferienwohnung. Auch mal schön, wenn man sich schon auskennt und weiß, wo alles ist und nicht erst alles erkunden muss. Natürlich habe ich gleich mal die Waschmaschine angeschmissen. In Bremerhaven die Wohnung hatte keine Waschgelegenheit und so hat sich doch etwas angesammelt.

Die andere Seite

 

Unsere Aufgabe war relativ einfach: Die andere Seite vom nördlichen Harzvorland zu erkunden. Das Gebiet ist weitläufig und erstreckt sich gleich über mehrere Städte und Gemeinden und so mussten wir auch ziemlich lange Strecken fahren.

Aber es gibt doch einiges zu sehen. Burgen, Klöster und kulinarische Köstlichkeiten… Nachlesen könnt Ihr das dann bald im MeinNHavo-Blog.

Amazon-Bestell-Murks

In dieser Woche ist aber auch etwas ziemlich skurriles passiert. Es war auch mega ärgerlich, davon abgesehen.

Wir mussten ein paar Sachen einkaufen und haben lokal nicht das passende gefunden. Also dachten wir, wir nutzen die Gelegenheit und bestellen online und lassen alles in die Region liefern. Wenn wir schon zwei Wochen in einer Gegend sind, sollte das doch klappen.

Soviel zu dem Plan. Online bestellt haben wir noch in Bremerhaven. Lieferadresse in Wolfenbüttel. Soweit so gut. Die Bestellungen wurden auf zwei Sendungen aufgeteilt und losgeschickt. Und wir konnten alles online nachverfolgen. Das Paket wird losgeschickt und ist im Postverteilungszentrum für den Zielort. So weit so gut. Aber dann geschah etwas merkwürdiges. Das Paket wurde angeblich abgeholt. Und dann wurde es zum Startpaketzentrum geschickt. Nachfragen bei DHL und bei Amazon, was denn los sei, wurden erst nicht beantwortet. Dann mal so mal so. Und dann sahen wir zu, wie die Pakete beide wieder zu den Absendern zurück geschickt wurden. Und wir konnten nichts, aber auch gar nichts tun.

DHL meinte, die Adresse sei nicht richtig gewesen. Aber die Adresse, die bei Amazon hinterlegt war für diese Bestellung, war korrekt. Alle bestellten Sachen waren wieder beim Absender. Aber was jetzt? Was passiert jetzt? Bekommen wir sie noch oder kriegen wir unser Geld zurück? Chaos. Bei DHL muss man einen Nachforschungsantrag stellen, aber eigentlich kann den nur der Absender stellen. Keine Ahnung, warum man uns als Empfänger den Link zum Formular schickt. Die Absender wussten auch zunächst nichts. Dann konnte man uns sagen, dass die Ware wieder da war.

Und dann sagte zum ersten Mal jemand, warum das Paket nicht angekommen war. Firmenname und Straße plus Hausnummer standen zusammen in einer einzigen Zeile. Beim Ausdruck auf den Adressaufkleber wurde diese Zeile dann nach einer bestimmten Anzahl von Buchstaben abgeschnitten. Somit hatten die Sendungen keine plausible Angabe für die Straße und keinen Firmennamen. Und anscheinend fragt man dann nicht nach. Weder beim Empfänger (wofür muss ich zwingend bei Amazon bei der Bestellung eine Telefonnummer angeben???) und auch beim Absender wurde nicht nachgefragt.

Wir haben dann bei Amazon nachgeschaut. Auf den ersten Blick wird die Adresse richtig dargestellt. Aufgeteilt auf mehrere Zeilen. Wenn man dann in „bearbeiten“ geht, sieht man, dass alles in einer Zeile steht, also Firmenname inklusive Straße und Hausnummer.

Und so wurde alles wieder an die Absender zurück geschickt. Keine Ahnung, wie und ob wir jetzt an unsere Sachen kommen. Viele viele Telefonate mit DHL, Amazon und den verschiedenen Firmen, von denen wir die Dinge bestellt haben. Jeder handhabt die Rücksendung anders. Amazon konnte nicht gleich eine Wiederversendung einleiten… Völliges Durcheinander. Viele Nerven gelassen. Bisher nicht die Dinge erhalten, die wir doch brauchen.

Was für eine Woche.

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