Wir erleben es leider immer wieder…

Wenn wir ins Gespräch kommen und erwähnen, was wir tun, hören wir Geschichten, wie die folgende: „Ich hatte erst vor Kurzem einen Fotografen hier. Der hat Xtausend Euro gekostet, aber ich kann kein einziges Foto davon gebrauchen.“ Oder „Der Fotograf war kurze Zeit hier und hat mir nachher eine DVD mit hunderten Bildern gegeben, durch die ich mich erst Mal durchwühlen musste.“

Deswegen haben wir hier einmal aufgelistet, auf was man achten sollte, wenn man einen Fotografen buchen möchte und wie man den richtigen Fotografen für sich oder sein Unternehmen findet.

Was muss man tun, um einen geeigneten Fotografen zu finden?

  1. Sich über die eigenen Bedürfnisse im Klaren sein
  2. Google Suche
  3. Umfeld fragen
  4. Fotografen-Website und/oder Portfolio anschauen
  5. Kontakt aufnehmen und Angebot anfragen
  6. Fotograf richtig beauftragen
  7. Beim Foto-Shooting dabei sein
  8. Probe-Foto begutachten
  9. Kosten- und Zeitaufwand

1. Sich über die eigenen Bedürfnisse im Klaren sein

Bevor Du überhaupt anfängst zu suchen, solltest Du wissen, was Du genau brauchst. „Neue Fotos“ ist jetzt nicht eine wirklich aussagekräftige Antwort. Brauchst Du Fotos von den neuen Hotelzimmern? Eine Außenaufnahme von Deinem Unternehmen? Produktfotos? Oder neue Mitarbeiterfotos? Was genau brauchst Du für welchen Zweck? Für Werbemaßnahmen? Für die Website? Für eine Broschüre oder für Artikel in einem Magazin? Was genau schwebt Dir vor? Hast Du bereits eine Bildsprache für Dein Unternehmen definiert? Kennst Du Deine Zielgruppe? Und vor allem: Kennst Du Dein Alleinstellungsmerkmal? Was genau möchtst Du zeigen oder darstellen? Schreib Dir die einzelnen Punkte genau auf. So hast Du eine klare Liste Deiner Bedürfnisse, welche als Grundlage dient für die Zusammenarbeit mit dem Fotografen.

Wenn Du diesen Punkt für Dich geklärt hast, kannst Du anfangen, zu suchen.

2. Google Suche

Mit „Google Suche“ meinen wir nicht nur „Fotograf“ ins Suchfeld eingeben. Sondern schau Dich doch einmal um, welche Fotos Dir gefallen. Welche Seiten von Kollegen oder Mitbewerbern sprechen Dich an? Oder auf welche Bilder bist Du beim Surfen gestossen, die Dir zugesagt haben? Von wem sind diese Fotos? Normalerweise muss der Fotograf genannt werden, es sei denn er hat explizit auf Namensnennung verzichtet. Oft findet man einen Bildnachweis im Impressum. Und wenn wirklich niemand genannt ist, kann man beim Seiteninhaber nachfragen. In den meisten Fällen empfiehlt man gerne jemanden weiter, der gute Arbeit leistet.

Natürlich kannst Du auch einfach „XY-Fotograf“ bei Google eingeben. XY steht in dem Fall für Deine Branche, Deinen Unternehmenstyp oder die gesuchte Art der Fotografie. Also ‘Architektur-Fotograf', ‘Hotel-Fotograf', ‘Porträt-Fotograf', ‘Produkt-Fotograf', ‘Industrie-Fotograf', usw.

3. Umfeld fragen

Hast Du schon bei Branchentreffen oder Netzwerkveranstaltungen Deine Kollegen oder Mitanbieter gefragt? Oder in Deinem Bekannten- oder Verwandtenkreis? Oft sind das gute Quellen. Und wie oben schon erwähnt, empfiehlt man gerne jemanden weiter.

4. Fotografen-Website und/oder Portfolio anschauen

Dieser Punkt ist fast genau so wichtig, wie Punkt 1. Schau Dir ganz genau an, was für Fotos der Fotograf macht. Kennt er sich in Deiner Branche aus? Wenn Du Architekturfotos suchst, nutzt es Dir nicht viel, wenn Du schöne Babyfotos oder Hochzeitsfotos zu sehen bekommst. Wenn Du Hotelfotos von Deinen Räumen brauchst, dann musst Du Dir auch Hotelfotos des Fotografen anschauen, den Du beauftragen möchtest. Nur weil jemand ein toller Hochzeitsfotograf ist, bedeutet das noch lange nicht, dass er oder sie auch gute Außen- aufnahmen von Deinem Gebäude macht. Natürlich gibt es Fotografen, die mehrere Gebiete gut abdecken können, aber dann wird dies auch auf der Website dargestellt oder im Portfolio zu sehen sein.

Schau auf die Fotos! Sprechen sie Dich an? Ist es das, was Du suchst? Entspricht die Bildsprache Deiner Zielgruppe? Kannst Du Dir vorstellen, mit diesen Fotos zu werben? Passen die Fotos zur Dir? Gefallen Dir die Farben? Ist das Licht gut?

5. Kontakt aufnehmen und Angebot anfragen

Nimm mit dem Fotografen Kontakt auf – per E-Mail oder per Telefon – und frag ganz genau nach. Sag, was Du genau suchst und frag, ob das vom Fotografen angeboten wird. Achte darauf, welche Fragen vom Fotografen gestellt werden. Ist er sofort bereit, Dir ein Angebot zu unterbreiten? Oder hat er viele Rückfragen? Erkundigt er sich nach Deiner Bildsprache? Fragt er nach Deinem Alleinstellungsmerkmal? Gibt er Dir Anweisungen zur Vorbereitung des Shootings? Wieviel Zeit plant er für das Shooting ein? Was hast Du für ein Gefühl, wenn Du mit ihm kommunizierst? Stimmt die Chemie?

6. Fotograf richtig beauftragen

Achte darauf, dass Du dem Fotografen eindeutige Angaben machst, was genau zu fotografieren ist. Sag genau, was Du möchtest. Überlege vorher, wieviele Einstellungen Du z. B. haben möchtest. Wo werden die Bilder eingesetzt? Brauchst Du Quer- oder Hochformat? Wie sollen sich Deine Mitarbeiter präsentieren? Leg das alles auch im Auftrag fest. Bestelle z.B. Fotos aus drei verschiedenen Ansichten von vier Produkten.

7. Beim Foto-Shooting dabei sein

Wenn es darum geht, Dein Unternehmen nach außen zu präsentieren, dann ist das Chefsache. Am Ende gibt es Bilder, die Dich darstellen. Dein Unternehmen, Deine Räume, Dein Haus, Deine Mitarbeiter. Da musst Du oder der entsprechende verantwortliche Abteilungsleiter die ganze Zeit dabei sein. Achte darauf, ob der Fotograf mit Dir die ganze Zeit im Gespräch bleibt. Zeigt er Dir schon die ersten Probeaufnahmen? Diskutiere über die Einstellungen. Sag, was Du genau wünschst. Wenn es Dir wichtig ist, dass ein bestimmter Bereich im Foto gut sichtbar ist, dann sag das auch. So kommt es später auch zu keinen bösen Überraschungen. Du bist der Auftraggeber und Du musst Dich nachher mit Deinem Unternehmen in diesen Bildern wieder finden. Fotografen, die sich künstlerisch verwirklichen wollen, sind hier fehl am Platz!

8. Probe-Foto begutachten

Ein guter Fotograf wird Dir eine erste Bearbeitung der Aufnahmen zuschicken und fragen, ob alles so in Ordnung ist. Scheue Dich nicht, wieder mit ihm zu diskutieren. Stimmt die Bildsprache? Stimmt die Bildaussage? Bist Du zufrieden? Wenn nicht, ist es jetzt an der Zeit, dies zu äußern, bevor der Fotograf weiter macht und alle beim Shooting entstandenen Aufnahmen fertig bearbeitet. Erst, wenn die Probefotos stimmen, kann der Fotograf weiter arbeiten und sämtliche Aufnahmen finalisieren. Weiterhin wird Dir ein gewissenhafter Fotograf nur die Fotos liefern, die dem Auftrag entsprechen. Das heißt, alle minderwertigen Fotos hat er bereits aussortiert und nur die besten Aufnahmen nach Deinen Wünschen bearbeitet.

9. Kosten- und Zeitaufwand

Plane ausreichend Budget und Zeit ein. Ein guter Fotograf kostet Geld. Viele Fotografen berechnen zusätzliche Lizenzgebühren für die Nutzung der Fotos. Schau Dir das Angebot ganz genau an. Welche Nutzungsrechte werden Dir erteilt und welche Bedingungen sind mit den Fotos verknüpft. Welche Lizenzzahlungen werden in welchem Zeitraum fällig? Ist die Nachbearbeitung der Aufnahmen im Preis mit inbegriffen? Wieviele Aufnahmen werden Dir übergeben? Zahlst Du pro Foto oder einen Tagessatz?

Bei der Zeit solltest Du bedenken, dass nicht nur ein Aufwand beim Foto-Shooting entsteht, sondern auch bei der Nachbearbeitung. Wenn das Foto aufgenommen ist, ist es noch lange nicht fertig. Das bedeutet, dass Du nicht sofort am nächsten Tag nach den Aufnahmen mit den fertigen Bildern rechnen kannst. Also setze ein Shooting rechtzeitig an, bevor Du die Aufnahmen nutzen möchtest.

Keine Lust auf lange Suche?

Falls Du keine Lust hast, nach Fotografen zu suchen und Dir zig Profile anzuschauen, dann buche gleich hier die bekannten, typischen, authentischen Achim-Meurer-Fotos. 

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