crop-0-0-2000-1331-0-DXO_1940.jpg by Achim Meurer.

Da hochwertige Bilder und ansprechende Fotos heutzutage immer wichtiger werden, buchen immer mehr Personen oder Unternehmen professionelle Fotografen.

Bei unserer täglichen Arbeit haben wir festgestellt, dass man eigentlich gar nicht weiß, wie denn so ein Fotograf überhaupt arbeitet. Man hat uns schon Hotelzimmerschlüssel in die Hand gedrückt und gemeint: „Machen Sie mal!“ Oder man schickt uns zu den tollsten Fotomotiven leider zur falschen Zeit. So dass das Motiv im dunklen Schatten liegt oder total überbelichtet ist, weil es von der Mittagssonne angestrahlt wird.

Handwerker arbeiten nicht, die wir bei ihrer Arbeit dokumentieren sollen oder das Essen ist bereits fertig angerichtet und niemand kann das Gericht für uns kochen, das wir ablichten sollten. Wir sollen mit wandern gehen und das irgendwie fotografieren oder die tolle Theaterveranstaltung während der laufenden Vorstellung dokumentieren.

Worauf solltest Du achten, wenn Du einen Fotografen gebucht hast? Und wie arbeitest Du am Besten mit dem Fotografen zusammen?

  1. Fotos sind Chefsache
  2. Ausführliches Briefing
  3. Bildsprache
  4. Was genau ist die Bildaussage?
  5. Darf ich das überhaupt?
  6. Personen auf dem Foto

1. Fotos sind Chefsache

Du gibst die Fotos in Auftrag und Du willst die Bilder verwenden, um sich darzustellen oder Dich und Dein Unternehmen zu bewerben. Du musst Dich oder Dein Unternehmen in diesen Abbildungen wieder erkennen. Die Fotos sollen Deine Motive authentisch darstellen und zu Deiner Zielgruppe passen. Sei deswegen auch während des Foto-Shootings dabei. Oder definiere eine Person mit Entscheidungsvollmacht.

2. Ausführliches Briefing

Bespreche ausführlich, was Du möchtest und was Dir vorschwebt. Rede darüber, was Du brauchst und wofür Du die Fotos verwenden möchtest. Lasse Dich beraten und höre auch auf den Profi. Halte eine Wunschliste als Diskussionsgrundlage bereit. Was genau brauchst Du?

3. Bildsprache

Lege Deine Bildsprache fest. Genau wie Dein CI ist auch die Bildsprache bindend. Wie ein Logo oder Deine Unternehmensfarben muss auch die Bildsprache einheitlich sein. Denke auch an das Format: Hochformat oder Querformat oder gar quadratisch? Überlege Dir Farben und generelle Motive. Hast Du Personen auf dem Foto oder keine? Welche Personen sollen das sein? Wie ist die Grundstimmung der Bilder? Und wie ist die Tiefenschärfe und der Kontrast? Lasse Dich professionell beraten oder mache einen Workshop zum Thema.

4. Was genau ist die Bildaussage?

„Ich brauche ein Bild von der Wanderung.“ ist keine Bildaussage. Was soll im Mittelpunkt stehen? Was soll das Foto vermitteln? Wie soll Dein Thema dargestellt werden? Im Idealfall sollte der Betrachter sagen: „Das will ich!“ Bei dem Thema Wanderung kann es eine schöne Aussicht sein oder Schuhe in Nahaufnahme auf einem Weg. Menschen, die durch eine schöne Landschaft spazieren oder in eine Wanderkarte schauen. Überlege Dir Motive und Bildaussagen.

5. Darf ich das überhaupt?

Man darf nicht einfach alles fotografieren, was man möchte. Bestimmte Dinge sind urheberrechtlich geschützt, wie z.B. Kunstwerke oder Gebäude. Auch andere künstlerische Werke wie Lichtinstallationen oder Performances und Projekte sind ebenfalls geschützt. Personen darf man niemals ohne schriftliche Einwilligung aufnehmen. Deswegen kannst Du nicht einfach so bei einer Theatervorstellung die Bühne, die Darsteller oder gar das Publikum fotografieren. Das Gleiche gilt selbstverständlich auch für alle anderen Veranstaltungen oder Führungen. Abgesehen davon, dass diejenigen, die Geld für ein Event oder eine Stadtführung ausgegeben haben, sicher keinen Spaß haben werden, wenn ein Fotograf ihnen vor der Nase herumsteht und alles verdeckt.

Aufpassen musst Du auch bei Burgen, Kirchen, Klöstern und Seen. Viele davon unterstehen speziellen Verwaltungen und man muss vorher eine Fotogenehmigung einholen und meistens auch dafür bezahlen. Lese hier auch unbedingt das Kleingedruckte. Oft verlangen diese Verwaltungen das alleinige Veröffentlichungsrecht, was bedeutet, dass Du das Foto nachher nicht für Deine Zwecke nutzen darfst.

6. Personen auf dem Foto

Benötigst Du Fotos mit Personen im Bild so brauchst Du von jeder erkennbaren abgebildeten Person eine schriftliche Einverständniserklärung. Diese Erklärung musst Du einholen, bevor Du überhaupt ein Foto aufnehmen kannst. Das bedeutet, dass Du für Dein Foto-Shooting Models besorgen musst. Eventuell bietet Dein Fotograf auch einen Modelservice an. Beachte dabei, dass die Personen zu Deiner Zielgruppe passen müssen. Eventuell musst Du sie mit passender Kleidung oder Requisiten ausrüsten. All das ist unbedingt mit entsprechendem Zeitvorlauf vor dem Foto-Shooting zu klären.

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