In unserem Beitrag über das Hotel Weinbergschlösschen haben wir erwähnt, dass wir einen Workshop gemacht haben, um herauszufinden, was das Hotel jetzt kommunizieren soll und wo und wie oft.

Diesen Workshop könnt Ihr jetzt auch bei Euch machen!

Da es im Moment schwierig ist, einen Workshop vor Ort abzuhalten, haben wir einen Leitfaden für Euch geschrieben. Damit könnt Ihr den Workshop „Wie jetzt kommunizieren?“ bei Euch zu Hause abhalten. Ihr könnt ihn einfach alleine machen. Aber wir empfehlen, dass Ihr noch Leute dazu holt. Das können ruhig Branchenfremde sein oder Leute, die Euch gut kennen wie Familie oder Freunde. Oder natürlich die Mitarbeiter. Bitte haltet aber die Abstandregeln ein. Ihr könnt die Fragen per E-Mail verschicken oder Telefoninterviews machen. Oder Ihr macht eine Videokonferenz.

Ihr braucht nur noch einen Stift und dann kann es los gehen. Alles andere steht im Leitfaden, den Ihr hier downloaden könnt:

Viel Erfolg!

Lasst mal hören, wie es Euch ergangen ist und hinterlasst gerne einen Kommentar.

So hieß der Vortrag von Achim auf der 16. Tourismusbörse in Bad Schandau. Im Nationalparkzentrum haben sich rund 70 touristische Akteure präsentiert und es wurden die ersten fotografenfreundlichen Betriebe ausgezeichnet. Zusätzlich gab es noch drei Vorträge im Programm.

Einer davon hieß eben “Eindrucksvolle Werbung mit Guten Fotos”.

Uns fällt immer wieder auf, wenn wir Websiten betrachten oder selbst eine Unterkunft suchen, dass wir verzweifelt auf der Suche nach Fotos sind.

Wie sieht das denn aus? 

Das ist heutzutage wohl die wichtigste Frage? Wie sieht das Hotel von außen aus? Wie sieht die Ferienwohnung aus? Aber leider bekommt man sehr oft auf diese Frage keine Antwort. Oder nur schwammige Antworten; im übertragenen Sinne. Die Fotos sind klein, sehr klein. Und sie lassen sich nicht vergößern. Sie sind unscharf oder zu dunkel. Die Fotos zeigen nicht, was mich als potentiellen Gast interessiert. Und sie zeigen nicht die Zusammenhänge. Ist das jetzt das Schlafzimmer im ersten Stock? Und kommt man von da auf den Balkon? 

Was ist das wichtigste an einer Unterkunft?

Das ist eindeutig das Bett und das Dach überm Kopf. Dann zeigt das bitte auch gleich, wenn ich auf die (Buchungs-)seite komme. Wie oft sehen wir bei großen Buchungsportalen zunächst unwichtige Details wie Blumendeko oder Seifenschale im Bad, bevor wir mal einen Blick auf das Haus, geschweige denn auf ein Zimmer erhaschen können. 

Und wenn es dann Fotos gibt, versuchen wir Details zu erkennen. Hat die Küche eine Spülmaschine? Mist da steht die Blume davor auf dem Küchentisch. Das kann ich nicht erkennen. Welches Haus auf dem Foto ist es denn jetzt? Ist das das Hotel? Da steht gar nichts dran. 

Deswegen hier ein paar Tipps für die Eigendarstellung mit Bildern:

1.  Große Fotos. 

Wenn es kleine sein müssen, dann sollten sie mit einem Klick zu vergrößern sein.

2.  Das Haus von außen

Am besten so, wie man es bei der Anreise sieht. Dann erkennt man es leicht wieder.

3.  Das Zimmer/Die Wohnung

Das ist es, wofür der Gast sein Geld ausgeben soll. Zeige das ganze Zimmer aus verschiedenen Perspektiven.

4.  Zeige den USP

Tja, hier fangen jetzt einige an zu überlegen. Macht das! Und dann zeigt das!

5.  Fokus

Wenn Du ein bestimmtes Detail darstellen willst, dann zeige es auch. Lasse alles unnötige drumherum weg. Geh ganz nah ran!

6.  Grundriss

Wenn es keinen Grundriss von Wohnung oder Zimmer gibt, dann zeige mit Fotos die Zusammenhänge. Lass die Türen leicht offen stehen, damit man sieht, dass man von hier in einen weiteren Raum gelangt. Zeigen dann den nächsten angrenzenden Raum auf dem Foto.

7.  Sortieren

Zeige die Bilder in der logischen Reihenfolge. Also springe nicht vom ersten in den zweiten Stock und wieder zurück. Wechsle nicht zwischen draußen und drinnen ab. 

8.  Beschriftungen

Wenn es auf den Fotos nicht eindeutig darstellbar ist, dann beschrifte die Fotos. Oder nutze Überschriften: Das Erdgeschoss. Der Garten. Das Bad vom Schlafzimmer aus zu erreichen. Male einen Pfeil oder einen Kreis um die Fenster Deiner Ferienwohnung. 

9.  Ordnung

Räume auf. Wenn zu viel in einem Bild zu sehen ist oder Sachen unordentlich sind, dann fällt es dem Betrachter schwer seinen Blick zu fokussieren. Wenn Du die Wohnung zeigen willst, dann zeige sie. (s. auch Punkt 5) 

10. Ehrlichkeit

Sei ehrlich. Zeige alles, so wie es ist. Wenn direkt nebem dem Haus eine Straße verläuft, dann zeige sie. Spätestens wenn der Gast da ist, wird er sie sehen (und hören). Oder er schaut vorher schon auf google maps nach. Retuschiere nichts weg. Aber verweise zum Beispiel auf Deinen neuen Schallschutzfenster.

Dieser Vortrag kann gerne bei uns gebucht werden.

Er besteht aus einem einführenden Teil mit vielen Erläuterungen und Bildbeispielen und einem zweiten interaktiven Teil. Hierbei können Teilnehmer aus dem Publikum ihre eigenen Seiten vorstellen und vom Moderator sowie von allen – nun sensibilisierten – Anwesenden Meinungen zum eigenen Angebot einholen.

Und nebenbei entstehen sehr interessante Diskussionen, die dem touristischen Unternehmen wertvolle Rückmeldungen geben. Auch ist es ein große Chance zum Netzwerken.

Ihr habt Interesse? Schreibt uns eine E-Mail oder ruft einfach an!

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In Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Tannheimer Tal haben wir eine Workshop-Reihe zum Thema Social Media für Vermieter erarbeitet.

 Vierteilige Reihe


Die Reihe ist gegliedert in vier Teile, die zu Hotelier- bzw. Ferienwohnungsvermeiterfreundlichen Zeiten statt finden. Wir haben überlegt, wann die beste Zeit ist, um sich für eine solche Reihe freizuschaufeln. Deswegen beginnen wir um 10 Uhr. Also nachdem die Frühstücks- und Abreisehochzeit vorbei sein sollte.

Wir arbeiten dann zwei Stunden konzentriert und die Teilnehmer können über die Mittagszeit wieder in Ihr Hotel und sich um dringende Angelegenheiten kümmern. 

Um 14 Uhr treffen wir uns wieder, um weiter gemeinsam zu arbeiten. Um 16 Uhr ist der Workshop-Tag zu Ende, so dass sich die Vermieter um Anreisen oder die Vorbereitung des Abendessens kümmern kann.

Die Zeiten sind sehr gut aufgenommen worden. Alle Teilnehmer waren froh, dass sie zwischendurch in die Unterkunft konnten.

Interaktives Arbeiten 

Beim Inhalt legen wir sehr großen Wert auf Interaktivität. Im Mittelpunkt steht jeder Teilnehmer mit seinem individuellen Unternehmen, seinen individuellen Tagesabläufen und individueller Zielgruppe. 

In Gruppen- und Einzelarbeit erarbeiten wir Antworten auf Fragen wie: Brauche ich das überhaupt? Was muss ich da machen? Was soll ich da posten? Und viele viele mehr.

Uns ist es wichtig, dass wir nicht  erklären, wo man jeweils hinklicken muss sondern dass ein tiefes Verständnis für das Thema entsteht und jeder Einzelne für sich klären kann, ob und was er oder sie auf welchem Social-Media-Kanal machen soll und möchte. 

Mentoring und Begleitung

Durch die Vierteilung haben alle Teilnehmer die Möglichkeit sich auf den verschiedenen Kanälen auszuprobieren. Wir stehen über die gesamte Zeit unterstützend zur Seite und überprüfen die Postings und entstandenen Interaktionen. 

Dadurch, dass wir zeitnah Rückmeldung geben können, werden die Inhalte tiefer verankert und es entsteht bei den Teilnehmern mehr Sicherheit und Wagemut. Sie sind nicht allein sondern haben jemanden an ihrerer Seite.

Konstruktive Kritik unsererseits kann sofort umgesetzt werden. Die Teilnehmer unterstützen sich auch gegenseitig. Hier werden dann gleich die Beiträge von Marktbegleitern geliked und kommentiert. Oder gleich geteilt.

Ein kurzer Workshopteil zum Thema „Fotografieren für Social Media“ rundet die Reihe ab.

Fortsetzung

Da die erste Reihe so gut angekommen ist, werden wir noch zwei weitere  abhalten. Und für die bisherigen Teilnehmer gibt es eine Fortsetzung. Mit ein paar Wochen Abstand wird es sicher wieder ganz neue Fragen und Herausforderungen geben.

Das meinen die Teilnehmer 

Hier noch ein paar Meinungen von Teilnehmern:

Ich möchte mich bedanken, dass der TVB dieses Seminar veranstaltet hat und ich daran teilnehmen konnte.
 
Der Aufbau und der praktische Ansatz hat mir sehr gut gefallen und viel gebracht. Die beiden sind nicht nur sehr sympathisch, sondern fachlich spitze. Obwohl ich schon viele Posts auf FB mache, habe ich sehr viel Neues erfahren, was ich sofort umsetzen konnte.
 
Ich habe sehr profitiert und es wäre toll, wenn es so einen Kurs auch im nächsten Jahr wieder geben könnte. Beim Vermietertreffen sind wir leider meist im Urlaub. Sehr gerne könnt ihr mich aber beim nächsten Vermietertreffen zitieren, wie sehr mir dieses Seminar genützt hat.

Es war inhaltlich sehr gut aufgebaut um das Arbeiten mit FB, Instagram etc. systemisch zu organisieren und es damit leichter, schneller und effizienter zu gestalten. Viele gute Tipps das Ganze in den Tagesablauf zu integrieren. Die sehr praktisch bezogenen Workshops waren sehr hilfreich, auch die Fotosession wie Bilder vom Handy gut aussehen und was man beachten sollte.
Einfach ein supertoller Workshop. Ein Follow-up wäre besonders wichtig und interessant.

Anneliese Hummel

Gränobel Chalets

Der Workshop war für mich unglaublich wertvoll und hat mir sehr viel gebracht! Die 2 sind einfach Profis was das Thema anbelangt und wirklich nah an der Praxis, besser gehts glaub ich kaum. Ich würd einen darauf aufbauenden Workshop definitiv wieder besuchen.
Was mich minimal gestört hat war, dass das Wissen und Niveau im Social Media Bereich der einzelnen Teilnehmer richtig unterschiedlich war. Sollten solche Workshops in Zukunft weitergeführt werden, fänden ich es sinnvoll die Gruppen in „Anfänger“ und „Fortgeschrittene“ oder so irgendwie zu teilen. Mir ist auch bewusst, dass das mit der kleinen Gruppe jetzt keinen Sinn gemacht hätte, aber vielleicht wächst das ganze ja noch. 🙂
Absolut cool, dass ihr sowas anbietet!!

Katharina Schädle

Hotel Tyrol am Haldensee

Gerne konzipieren wir auch für Euch eine Workshopreihe. Meldet Euch einfach!