Lissabon war nach der Algarve schon ein großer Unterschied. Hauptstadt statt Steilküste. Viele Menschen statt viel Landschaft. Der Verkehr in Lissabon ist schon ganz schön anstrengend und wir haben einmal den Mietwagen genommen, um in Lissabon einen Termin wahr zu nehmen. Danach blieb der Wagen in der Garage und wir haben uns auf Metro, Taxi und Tuk-Tuk verlegt. Das ging super.

Tuk-Tuk Tour durch die schmalen Gassen von Alfama in Lissabon

Ein einziges Mal waren wir auch in unserem Hotel frühstücken und dann haben wir uns in der Nähe ganz kleine niedliche Cafes gesucht, die auch von Einheimischen besucht werden. Das war schön. Im Hotel herrschte Chaos und ein ziemlicher Stress am Buffet. Die Kellner waren überfordert und es war laut und hektisch. Das ist nicht so unser Ding.

Die Altstadt von Lissabon

Die touristischen Höhepunkte waren auch nicht so unser Ding. Dutzende Reisebusse, die große Menschengruppen ausspucken und Menschen die vor einem kleinen Bäckerladen Schlange stehen als ob es morgen keine Teilchen mehr geben würde, alles nicht so unser Geschmack. Sehenswürdigkeiten, die man nur mit Führung besichtigen kann, lassen wir auch links liegen.

Das Stadtviertel Belem in Lissabon in Portugal

Statt dessen schlendern wir gerne durch die hinteren Gassen abseits der empfohlenen Pfade. Wenn wir etwas besichtigen, dann gerne in unserem Tempo ohne Führer, die ihre ewig gleichen Anekdoten erzählen oder mit ihrem Wissen prahlen, indem sie einem Fragen stellen, auf die nur sie die Antwort wissen.

Das Stadtviertel Belem in Lissabon in Portugal

Wir lassen uns gerne überraschen. Wenn wir etwas wissen wollen, fragen wir – zur Not google. Das beste Essen gibt es sowie nicht gleich bei den Sehenswürdigkeiten sondern eben auch wieder in der zweiten oder dritten Reihe und da, wo die Touristen nicht hingehen. Und so haben wir auch in Lissabon Ecken und Restaurants entdeckt, die sehr sehr schön waren. Wir haben das beste Eis gegessen und wunderschönen Fado gehört. Wir haben leckeren Fisch gegessen und mit einheimischen sehr viel Spaß gehabt, beim Verständigen mit Händen und Füßen.

Die Stadt Cascais an der Westküste Portugals in der Nähe von Lissabon - Food

Portugal-Lissabon-Tag1-Altstadt_3194 Portugal-Lissabon-Tag1-Altstadt_3192Das Viertel Alfama in Lissabon

Da es in Lissabon sehr sehr viele sehenswerte Dinge gibt, hatten wir auch sehr viel zu tun. Und da Lissabon zwar recht klein ist, aber der Verkehr sehr chaotisch, braucht man auch länger um von A nach B zu kommen. Auch mit dem Taxi ist man trotz Bus spur nicht immer schneller unterwegs.

Portugal-Lissabon-Tag1-Altstadt_3119

Und da das anscheinend noch nicht genug war, mussten wir uns mal wieder mit einer lästigen bürokratischen Sache befassen. Wann hört das eigentlich mal auf? Die Stadt Bochum hat unsere Umweltplakette bemängelt und uns um Stellungnahme gebeten. Wir haben ausführlich beschrieben, dass unser PKW aus Deutschland nach Österreich importiert wurde und dann wieder von Österreich nach Deutschland. Der Wagen hat in der Zeit mehrere Plaketten bekommen. Einmal wurde auch die Windschutzscheibe getauscht wegen eines Steinschlags und immer gab es eine neue Plakette. Aber die Stadt Bochum ist gar nicht auf unsere Schilderung eingegangen sondern fordert jetzt von uns, dass wir eine neue Plakette besorgen und das innerhalb von einer Woche. Ha, ha! Wir sind in Portugal. Unser Auto steht in Deutschland. Wenn wir eine neue Plakette per Fotobeweis vorweisen können, gibt es ein Bußgeld ansonsten müssen wir 108 Euro zahlen. Ernsthaft Stadt Bochum? Nur, weil Ihr der Meinung seid, unsere Plakette ist nicht gültig???

Seit langem hatten wir mal wieder Probleme mit dem Wäsche waschen. In Lissabon gibt es zwar Waschsalons mit Selbstbedienung… aber … dort wird automatisch jeder Wäsche, Waschmittel, Desinfektionsmittel, Enzyme und Weichspüler zugesetzt. Tragen Portugiesen keine Funktionswäsche?? Und was bitte machen Enzyme in der Wäsche? Also haben wir wieder versucht, im Hotel eine Waschmaschine zu finden. Leider ging es diesmal nur per Hotel-Wasch-Service. Und da langen die preislich doch ganz schön zu. Für uns bzw. Olimar haben sie einen Spezialpreis gemacht und so bekamen wir unsere 17 Wäscheteile zum Schnäppchenpreis von 95 Euro. Dafür wurde aber auch mein Waschnusssäckchen fein gesäubert, getrocknet und… gebügelt!! Ha, ha. Wahrscheinlich das einzige Waschnusssäckchen weltweit, was diese Behandlung bekommen hat. Und jedes Teil wurde fein säuberlich in einer eigenen Plastiktüte abgeliefert. Wahnsinn!

Wäsche waschen im Hotel per Zimmerservice ist teuer!

 

Den ausführlichen Bericht zu Lissabon könnt Ihr Euch hier anschauen:

Lissabon und Umgebung

And now something completely different:

Wir sind bis Ende 2016 ausgebucht! YEAH! Ab 2017 sind wir wieder buchbar. Schaut gerne mal in unsere Tourdaten.

Ansonsten suchen wir immer noch ein neues Walzmobil. Wir suchen auch einen Ort, um über Weihnachten und Silvester tatsächlich mal Urlaub zu machen. Also falls Ihr da Tipps oder Empfehlungen habt, immer her damit.

Und jetzt freuen wir uns auf Porto!

Hier noch ein paar Foto Impressionen

Fotos © WaltzingMeurers

Auf dem Weg nach Lissabon ein Abstecher über Evora

 

Lissabon

 

Westküste Portugal

 

Sintra