Nordrhein-Westfalen, Tagebuch

Woche 62 und etwas Woche 63

Woche 62 und die Hälfte der Woche 63 haben wir im Ruhrpott verbracht. Zuerst wussten wir gar nicht, was wir da sollen und dann haben wir wieder so viel nicht gesehen, was wir gerne gesehen hätten. Aber das, was wir erlebt haben, war umwerfend. Diese Kunstwerke auf den Halden, die ungewöhnlichen und kreativen Kieze und die faszinierende Industriekultur. Einfach genial! Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Alles war groß und breit und schön und wir kommen sehr gerne wieder. Dann hatten wir zwei Tage Pause – falls man Pause dazu sagen kann. Wir waren mit unserem Auto in der Werkstatt, in der Hoffnung, dass man ihn reparieren könnte, während wir in Portugal sind. Aber das ist nicht so einfach. Das Teil, was wahrscheinlich kaputt ist, das Ausrücklager, wurde schon vor zwei Jahren erneuert zusammen mit einigen anderen Teilen. Und das waren weit über 2000 Euro. Allerdings kostet das Nachsehen, was genau kaputt ist, auch schon 600 Euro, da dafür das Getriebe ausgebaut werden muss. Der Fehler ist natürlich jetzt genau einige Tage nach Ablauf der 2-Jahresfrist aufgetreten. Repariert wurde der Wagen in Österreich, wo wir seinerzeit noch gewohnt haben. Die VW-Werkstatt in Deutschland wollte sich an den Kosten nicht beteiligen. Also bleibt der Wagen jetzt erst Mal so. Eins ist sicher, mehrere Tausend Euro werden wir nicht mehr reinstecken. Das lohnt sich nicht mehr. Also brauchen wir über kurz oder lang ein neues Walzmobil… Dazu später mehr. Ansonsten waren wir wieder mit Bürokratie beschäftigt. Die wird einen wohl nicht loslassen. Wir gehen immer mehr Richtung Digital Nomaden, obwohl wir streng genommen ja keine sind. Aber vieles ähnelt sich doch. Und so waren die 2 Tage doch wieder angefüllt mit Terminen, Telefonaten, Nachfragen auf Ämtern und Behörden und Internetrecherche. Ihr kennt das… Ruck Zuck sind da etliche Stunden weg.

Doch jetzt freuen wir uns auf Portugal. Madeira und Azoren haben wir ja schon besucht. Jetzt ist das Festland dran.