Achtung! Werbung!

Wie jetzt – Werbung? Bei uns im Blog? Was soll das?!

Tja, das ist echt eine berechtigte Frage, welche ganz einfach zu erklären ist. Das mit der häßlichen „Achtung! Werbung!”-Überschrift ist halt Gesetz, sobald ein Blogbetreiber (also in dem Fall wir) über etwas schreibt, welches er gratis zur Verfügung gestellt bekommt. In unserem Fall ist das ein Plus-Account bei GetResponse. Doch ich kann Euch beruhigen. Das wird hier keine Kaffeefahrt mit Heizdecken-Verkauf. Wir waren sowie so auf der Suche nach solch einem Dienstleister und da war es reiner Zufall, dass GetResponse auf uns zu kam mit einem Angebot. Bloggen gegen gratis Account. Fair enough! Also warum nicht mal ausprobieren. Ob wir bei diesem Anbieter bleiben, kann ich jetzt noch nicht sagen. Habe gerade erst mal angefangen.

GetResponse für Hoteliers und Destinationen

Und da wir immer auf der Suche nach Lösungen für unsere Kunden sind, schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Wir werden das nicht nur für uns einsetzen, sondern auch gleich im Hinblick auf unsere Kunden prüfen, ob GetResponse eine Möglichkeit ist, neue Gäste zu erreichen und bestehende Gäste zu binden. Aber fangen wir mal vorne an…

Erster Eindruck von GetResponse

Die Anmeldung war recht simpel und hat reibungslos funktioniert. Nichts anderes habe ich erwartet. Ist man einmal drin, fängt es mit einer Übersicht an.

GetResponse Übersicht Dashboard
GetResponse Dashboard

Soweit so gut. Also was jetzt? Tutorial anschauen oder gar lesen? Nee, das ist nix für mich. Typisch Mann, erstmal überall drauf rumklicken ? Also gleich mal mit dem ersten Starten – ein Newsletter. Natürlich wähle ich den „Drag & Drop E-Mail Editor“ für eine einfache Art, den Newsletter zu gestalten. Schließlich will ich ja nix programmieren oder sowas.

GetResponse_Newsletter_2 by © AchimMeurer.com.
WYSIWYG-Editor oder HTML-Code?

Nach den ersten Einstellungen geht es weiter zu den Vorlagen. Wow – da gibt es schon ne Menge zur Auswahl! Großartig. Wer damit bereits was anfangen kann, ist sicherlich schnell fertig. Es gibt sogar eine extra Rubrik „travel“. Sehr praktisch.

Für uns war jetzt auf den ersten Blick nichts dabei. Aber ist ja nicht schlimm, dachte ich mir so, es gibt ja auch noch die Möglichkeit, von Null anzufangen. Dort bekomme ich auch gleich verschiedene Layouts vorgeschlagen. Sehr fein! Ich wähle gleich das erste aus, so hatte ich mir ungefähr den Aufbau unseres Newsletters vorgestellt.

GetResponse_Newsletter_6 by © AchimMeurer.com.

Drag & Drop E-Mail Editor

Jetzt wird es eigentlich spannend. Nun geht es ans Design für unseren Newsletter. Ich kenne diverse Drag'n'Drop Editoren von verschiedenen WordPress-Themes. Die sind mal gut und mal weniger gut durchdacht. Auf den ersten Blick scheint dieser hier recht übersichtlich gemacht zu sein. Und genau das trifft auch zu. Übersichtlich. Es fehlen doch hier und da ein paar Funktionen, die ich sehr gerne gehabt hätte. Wie zB. dass ich Überschriften definieren kann oder Leerraum zwischen zwei Absätzen hinzufügen kann. Oder dass ich die Schrift neben einem Foto in der Vertikalen mittig ausrichten kann. Für mich doch sehr wesentliche Funktionen, die hier nicht vorhanden sind.

Bei der Positionierung und Größenkorrektur der einzelnen Blöcke hatte ich auch so meine Probleme. Erst dachte ich, es liegt am Safari-Browser. Doch auch im Chrome wurde es nicht besser. Die Blöcke sind nicht ganz so einfach „anzupacken“ und dementsprechend zu justieren. Nach Veränderung der Gesamtbreite blieb der Block mit dem Logo leider schmal und konnte auch nicht verändert werden. Der Textabstand zum linken Rand der einzelnen Textblöcke ist auch nicht gleichmäßig. Das sieht nicht so dolle aus.

Erst hatte ich noch die Hoffnung, dass es vielleicht die Vorschau im Editor ist, welche nicht ganz sauber läuft. Aber die Newsletter kommen auch so an. Sehr schade!

Newsletter versenden

Das Versenden ging dann wieder recht einfach. Die Empfänger-Liste aussuchen, direkt versenden oder planen und fertig. Im Anschluss kann man sich dann eine sehr detaillierte Statistik anschauen, wie der Newsletter funktioniert hat. Das ist wieder sehr gut gemacht.

Newsletter im Spam-Filter gelandet

Weniger erfreulich war dann die Tatsache, dass der Newsletter bei mir im Spam-Filter gelandet ist. Das sollte natürlich nicht passieren. Ok, mein Spam-Filter ist sehr streng. Ich werde da noch weitere Tests machen, ob das dabei bleibt. Wenn ja, wäre das natürlich ein Nachteil. Denn das sollte nicht passieren…

1. Fazit zu GetRespsonse

So ganz einfach ist es dann doch nicht, wie ich es mir vorgestellt hatte. Vor allem der Editor ist sehr mühsam, was für mich auch ein Kernstück ist, damit ich meine E-Mail-Marketing-Aktivitäten ans Laufen bekomme. Klar, einmal alles gestaltet, muss ich mich damit nicht mehr herumschlagen. Aber ich vermisse echt ein paar grundlegende Funktionen. So würde ich z.B. gerne einmal meine Schriftart und Stile definieren, die dann immer gleich ausgewählt sind, wenn ich irgendwo etwas in einem Editor gestalte. Natürlich sollte alles noch austauschbar sein. Aber so als Voreinstellung wäre das sehr hilfreich! Ich bin gespannt, wie es weiter gehen wird. Auf jeden Fall ist das nichts für Anfänger, die ansonsten nur ein E-Mail Programm bedienen. Hier braucht man schon eine gewisse Affinität zur Technik. Sonst ist man doch eher aufgeschmissen bzw frustriert. Klar, wenn ich mich „nur“ an die Design-Vorlagen halte, wird das schon gehen. Aber man möchte ja doch so seine eigene Marke in das Design unterbringen. Und da scheitert es manchmal schon an den einfachsten Dingen.

Das Design- und Vorlagenerstellen ist ja nur eine Seite. Richtig spannend wird es ja bei den automatisierten Prozessen. Ich bleibe natürlich am Ball und werde weiter testen und berichten…

Ein Vesparoller parkt auf einem gut markierten Behindertenparkplatz

Leider kein seltener Anblick. Zugestellte Behindertenparkplätze. Der Fahrer des Rollers hat sich wahrscheinlich gedacht, der kleine Roller stört doch nicht auf einem so großen Parkplatz. Menschen, die auf solche Parkplätze angewiesen sind, brauchen eben deutlich mehr Platz zum Ein- und Aussteigen. Und da stört auch so etwas vermeintlich Kleines wie ein Roller.

Ein weiteres Problem ist, dass sehr viele Unterkünfte solch ein Verhalten dulden. Oder Mitarbeiter selber stellen sich auf diese Sonderplätze.

Tipp: Einen Behindertenparkplatz unbedingt frei halten. Mitarbeiter oder Gäste darauf aufmerksam machen und umparken lassen.

#MeurerTipp 

Foto: Handyfoto von Monika ©DieMeurers

Einer von zahlreichen Tipps aus der Erfahrung als Non-Mystery-Gast. Zusätzlich zu den vielen Tipps, die im Buch “Bisher hat sich noch keiner beschwert”  zu finden sind.

Aufsteller an einer Rezeption beschreibt Busverbindungen in die Stadt in französischer Sprache

Ein sehr netter Service. Die Gäste erfahren kurz und knapp, wie sie ins Stadtzentrum kommen und wo die Haltestelle ist. Sogar der Preis ist aufgeführt und die Taktung. Eine kleine nette Zeichnung rundet die Information ab.

Tipp: Bietet Euren Gästen wichtige Information leicht verständlich und leicht zugänglich an. Ein Aufsteller an der Rezeption, eine kleine Karte zum Einstecken oder mitnehmen oder ein Flyer im Zimmer.

#MeurerTipp 

Foto: Handyfoto von Monika ©DieMeurers

Einer von zahlreichen Tipps aus der Erfahrung als Non-Mystery-Gast. Zusätzlich zu den vielen Tipps, die im Buch “Bisher hat sich noch keiner beschwert”  zu finden sind.

Schimmel an den Fliesen einer Dusche

Schimmel an den Fliesen oder Fliesenfugen in Duschen oder Badezimmern. Ein häufiges Problem. Die Nasszellen können nicht gelüftet werden oder Gäste werden aufgefordert, alle Fenster zu schließen, wenn sie die Unterkunft verlassen. Generell falsches Lüftungsverhalten. Die Gründe sind vielfältig.

Tipp: Regelmäßig Fliesen, Fugen und Silikonabdichtungen auf Schimmel überprüfen und entsprechend reinigen. Für die Häufigkeit eine gut merkbare Regel festlegen wie zum Beispiel “immer am 15. eines Monats”. Diese Regel – wenn möglich in das Zimmerservicesystem übernehmen.

#MeurerTipp 

Foto: Handyfoto von Monika ©DieMeurers

Einer von zahlreichen Tipps aus der Erfahrung als Non-Mystery-Gast. Zusätzlich zu den vielen Tipps, die im Buch “Bisher hat sich noch keiner beschwert”  zu finden sind.

Aufkleber auf dem Fuß einer Nachttischlampe: tactile

Schalter und Knöpfe in Hotelzimmern oder Ferienwohnungen sind regelmäßig eine Herausforderung. Welcher Schalter ist für was? Und wie geht überhaupt diese Lampe an?

Hier gab es wohl schon zu viele Nachfragen. Deswegen wurde ein Aufkleber angebracht. Er sieht allerdings schon abgewetzt aus. Vielleicht denken die Gäste, sie müssen genau auf den Aufkleber tippen. Jedenfalls eine nicht sehr hübsche Lösung. Der Aufkleber sieht schmutzig aus und löst sich an verschiedenen Stellen. Die Gäste tapsen auf dem Fuß herum und er scheint nicht regelmäßig gereinigt zu werden.

Tipp: Den Gast zum Zimmer begleiten und Schalter und Knöpfe erklären und vorführen. Oft berührte Stellen regelmäßig säubern und reinigen.

#MeurerTipp 

Foto: Handyfoto von Monika ©DieMeurers

Einer von zahlreichen Tipps aus der Erfahrung als Non-Mystery-Gast. Zusätzlich zu den vielen Tipps, die im Buch “Bisher hat sich noch keiner beschwert”  zu finden sind.

Nachttischlampe mit Fuß auf dem ein Aufkleber klebt: tactile
Ein Lüftungsgitter im Hotelbadezimmer mit Staub an den Lamellen

Ein wenig beachtetes Teil in Hotel- und Ferienwohnungsbadezimmern. Die Lüftung mit ihren Lamellen. Schön, dass es eine Lüftung gibt und Dunst und unangenehme Gerüche schnell verschwinden, selbst wenn das Badezimmer kein Fenster hat. Nachteil: Die Teile ziehen alles an. Auch Schmutz. Und manche sehen sehr unanppetitlich aus. Das Badezimmer wird vom Zimmerservice oder Reinigungsdienst regelmäßig gereinigt. Aber die Lüftungsgitter bleiben unangetastet.

Tipp: Die Lüftung regelmäßig reinigen. Dafür eine leicht eingängige Regel festlegen. Zum Beispiel: Jeden 1. im Monat – wie Miete zahlen. Wenn möglich diese Regel in das Service-System übernehmen, damit es nicht vergessen wird.

#MeurerTipp 

Foto: Handyfoto von Monika ©DieMeurers

Einer von zahlreichen Tipps aus der Erfahrung als Non-Mystery-Gast. Zusätzlich zu den vielen Tipps, die im Buch “Bisher hat sich noch keiner beschwert”  zu finden sind.