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Salzburgerland, Tagebuch

Das Castlecamp 2018 ist vorbei und wie es in der Barcamp-Regel heißt: „you do blog about barcamp.“ Deswegen hier jetzt mein persönlicher Rückblick auf das 11. Barcamp auf der Burg in Kaprun. Mein zehntes Mal; ein Jahr haben wir auslassen müssen.

Auftakt Freitag Abend

Traditionell beginnt das Castlecamp mit einem lockeren Essen am Freitagabend zum ersten Austausch und kennen lernen. Was mir bisher nicht aufgefallen ist bzw. worüber ich mir keine Gedanken gemacht hatte, wurde im Feedback-Gespräch erwähnt: Beim Castlecamp finden auch die Neuen sofort Anschluss. Auch wenn sich viele Teilnehmer schon seit zig Jahren kennen, werden Neulinge doch sofort in die Barcamp-Gemeinschaft aufgenommen. Das sollte eigentlich auf jedem Barcamp und jedem Netzwerktreffen so sein.

Samstag Morgen

Am Samstag trafen wir uns um 9 Uhr zur Vorstellungsrunde und Sessionplanung und kleinem Frühstück. Dieses Mal waren etwa 50% Barcampneulinge im Rittersaal der Burg. Und dazu gibt es ja auch eine Regel: Wenn Du das erste Mal auf dem Barcamp bist, hältst Du eine Session. Dieser Punkt ist für viele kritisch. Da man ja das Format noch nicht kennt, weiß man ja auch nicht, was von einem erwartet wird. Von den klassischen Konferenzen kennt man ja nur die perfekt ausgearbeiteten Präsentationen oder moderierte Geprächsrunden. Aber Barcamp ist, was Du daraus machst und deswegen ist hier auch alles möglich. Solange sich jemand findet, den das ebenfalls interessiert, wird die Session statt finden.

Eine weitere Barcamp Regel ist: Wenn die Session vorbei ist, ist sie vorbei. Spätestens aber, wenn die nächste Session beginnt. Wenn Du also Dein Thema in zehn Minuten behandelt hast, dann ist das auch okay. Man muss nicht eine Stunde voll bekommen. Wenn es viele kleine Themen gibt, dann kann man auch eine Lightningtalk-Session anbieten. Diese eigenet sich auch dazu, Projekte vorzustellen. 

Beim Castlecamp 2018 verlief die Vorstellungsrunde sehr diszipliniert mit Name, Unternehmen und drei Tags. Da sich jeder daran gehalten hat, war sie schnell vorbei und der Sessionplan stand auch recht schnell.

Samstag: 1. Session

Die erste Session für mich war: Pimp my you tube channel. Hier bekamen wir etliche Tipps, um die Sichtbarkeit auf der ‚Suchmaschine‘ YouTube zu erhöhen. Von der durchgängigen Keyworld-Wahl über Untertitel, das richtige Vorschaubild und eingeblendete Aktionen bis hin zum Abspann, hörte ich viel Neues. Auch das Thema Analyse, ob jetzt mit dem integrierten Tool oder einem kostenpflichtigen Zusatzprogramm, lernten wir viele Tipps und Tricks. Ich werde sicher nicht alles umsetzen, weil 45 Minuten für die Einstellungen zu jedem Video hab ich einfach nicht. Aber einige Tipps habe ich bereits bei einem Video eingearbeitet und werde sie hoffentlich beibehalten.

Samstag: 2. Session

Die nächste Session am Samstag Vormittag war eine Information über Cloud-Dienste. Wie sehen solche Server-Farmen überhaupt aus? Wie werden sie miteinander verbunden? Was passiert bei einem Ausfall? Und wie sieht die Zukunft aus? Sehr spannend.

Samstag: 3. Session

Die dritte Session interessierte mich auch sehr, ändert doch twitter bald seine Regeln und wird Drittanbietern quasi den Hahn zudrehen: Kuratieren ist tot – es leben das Kuratieren von Günter Exel. Er stellte dar, wie sich die Regeln in den letzten Monaten geändert haben. Welche Dienste eingestellt oder nutzlos wurden und wie man sie zum Teil unter erheblichem Mehraufwand ersetzen kann. Statt Storify kann man nun Wakelet nutzen und um Tweets zu einem bestimmten Event zu sammeln, kann man diese mit einem Zweitaccount liken und über eine Like-Liste darstellen. Einiges ist gut nutzbar anderes sehr aufwendig. Mal sehen, für was ich mich in Zukunft entscheiden werde.

Samstag: 4. Session

Nach dem – wie immer sehr üppigen Mittagessen – gab es fast schon traditionell eine Mitmach-Session von Achim zum Thema Schwarz/Weiß-Fotografie. Hier ging es darum durch die Begrenzung auf s/w noch mehr den Fokus auf die Bildaussage zu legen. Mit einigen praktischen Übungen haben wir bei strahlendem Sonnenschein Details der Burg fotografiert und andere Teilnehmer portraitiert. Auf jeden Fall hatten wir wieder viel Spaß und waren erstaunt, wieviel deutlicher ein Motiv in den Vordergrund rückt, wenn man auf Farbe verzichtet.

Samstag: 5. Session

Das nächste Thema war „Overtourism“. Erschreckend was einige Destinationen über die Situation vor Ort während der Hauptsaison erzählten. Das Thema wird uns sicher in den nächsten Jahren noch beschäftigen mit all seinen Nachteilen: Müll, Verkehrschaos, steigende Grundstückspreise oder Mieten usw. Eine richtige Lösung hatten wir nicht zur Hand aber einige Vorschläge wie Kontigentierung, Preiserhöhungen oder Aufkflärung und Bildung.

Samstag: 6. Session

Weiter ging es zum Thema „Monitoring“. Was wird benutzt? Was funktioniert? Was nicht? Einmal geht es um die Zahlen und die KPIs. Aber es geht auch darum: Was wird über mich gesagt? Wer schreibt über mein Hotel oder meine Destination was auf welchem Kanal? Hier gibt es auch verschiedene Tools. Gratis und natürlich auch kostenpflichtig. Google Alert und Talkwalker sind Einsteigermöglichkeiten und decken schon einiges ab.

Samstag: 7. Session

Die letzte Session war dann die „visuelle Suche“. Ob sich das Suchen nach Informationen über ein Foto durchsetzen wird? Man könnte ein Restaurant fotografieren und das Bild hochladen, um dann ähnlich wie bei einem QR-Code zu einer Seite gelangen, auf der ich dann zum Beispiel einen Tisch in diesem Restaurant buchen könnte. Oder ich erhalte Informationen zu einer fotografierten Skulptur. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Es ist sicher einfacher als ein QR-Code, aber wie bei anderen digitalen Angeboten scheitert vieles an der nicht vorhandenen Bandbreite. Google lens ist hier ein Angebot.

Samstag: Whisky- & Bier-Tasting

Ebenfalls Tradition hat am Samstag ein Bier- und  Whisky-Tasting. Ich habe es ausgelassen und lieber die Sonne und einige Gespräche im Burghof genossen. Diese kleinen Gespräche am Rande machen einen Großteil von Barcamps aus. Hier kann man sich gut austauschen und vernetzen.

Samstag Abend

Der Samstagabend klang in einem Restaurant bei weiteren Gesprächen – leider wieder ohne Barcamp-Band – feucht-fröhlich aus. Einige vertieften den Austausch noch in Hotelbars, aber wir wollen hier nicht ins Detail gehen. 

Sonntag

Am Sonntag ging es wieder recht früh los. Um 9 Uhr gab es die nächste Sessionplanung. Einige Vorschläge vom Vortag waren noch übrig und es gab weitere Angebote. 

Sonntag: Session 1

Hier wählte ich zuerst natürlich die Session zum „Almcamp“. Es ging um die Frage, ob wir noch mal eins veranstalten wollen und wenn ja, wie man es organisiert. Die Probleme liegen bei der bürokratischen Seite. Wer ist Veranstalter? Wie wird das Geld verbucht? Wer fungiert als Reiseleiter, weil hier Leistungen verknüpft werden? Fazit: Es soll ein Almcamp 2019 geben. Vorschläge für Almhütten gibt es bereits und ein Reiseveranstalter prüft, ob er die Organisation übernehmen kann. Wunderbar.

Sonntag: Session 2

Bei der nächsten Session-Auswahl hat mich nicht wirklich ein Thema angesprochen und so habe ich die Sonne und etwas Ruhe im Burghof genossen. 

Sonntag: 3. Session

Zuletzt war ich dann bei der Session OpenStreetMap um zu erfahren, ob man denn nun leichter Informationen in die Karte eintragen kann, die rein von Nutzern gepflegt wird. Es sieht deutliche einfacher aus, als noch vor zehn Jahren und ich werde sicher mal etwas einpflegen, wenn ich zum Beispiel beim Joggen vor einem Hindernis stehe oder einen anderen groben Fehler entdecke.  Hier sollte wirklich jede Destination die eigenen Karten überarbeiten und regelmäßig pflegen. Schließlich greifen sehr viele Anbieter auf das Datenmaterial von OSM zu. Wenn die Daten gut gepflegt sind ersparen sich Touristen Irrfahrten und können sich ihre Wandertouren oder Radrouten individuell zusammen stellen.

Feedback-Runde

Bei der Feedbackrunde ging es dieses Mal um das Thema Nachhaltigkeit. Wie kann man die riesigen Mengen an Plastikmüll vermeiden? Und wie kann man die Neulinge besser einbinden und ihnen die Angst vor einer Session nehmen?

CastleCamp 2019

Bleibt nur noch zu sagen. Der nächste Castlecamp-Termin ist am 6. – 8.9.2019

Danke an alle Sponsoren und Rainer Edlinger und sein Orgateam.

Noch mehr Blogposts vom CastleCamp

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Salzburgerland, Tagebuch
Vom Tannheimer Tal ging es über Graz nach Salzburg und anschließend nach Wien. Ein alter und loyaler Kunde von Achim, Antikholzwerkstatt Robert Greisberger, hatte sich gemeldet und brauchte Fotos von seinen neuen wunderschönen Antikholzwerken.

Antikholzwerkstatt Robert Greisberger

Also sind wir einen Tag lang in Salzburg herumgefahren und haben Ladeneinrichtungen, Tische und sogar ganze Holzstuben in verschiedenen Privathaushalten fotografiert. Natürlich – wie immer – mit den entsprechenden Vorbereitungsarbeiten. Der Tag war lang, die besuchten Familien super nett und das Ergebnis kann sich blicken lassen:  

Modeboutique Karin Kasaj Wien

In Wien konnten wir nur abends nach Ladenschluss arbeiten. Auch da mussten wir entsprechend umdekorieren, je nachdem aus welcher Perspektive fotografiert werden sollte.     Beide Auftraggeber waren richtig bei der Sache und haben es sich nicht nehmen lassen, mit Hand anzulegen und vor allem mit zu entscheiden. So macht das richtig Spaß. Und von Wien aus ging es dann in mehreren Etappen nach Katalonien…

Twitter-Nachlese

Die ganze Twitter-Geschichte über Salzburg und Wien gibt es hier zum anschauen: Storify Fotoshootings Salzburg und Wien    
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Die Meurers auf der Walz, Salzburgerland
Wenn ich schon immer darauf aufpasse, dass die Barcamp-Regeln eingehalten werden, dann folge ich natürlich auch gerne der Regel Nummer 1: Du blogst über Barcamps. Oder Du redest allgemein über Barcamps. Wie auch immer diese Regel ausgelegt wird…   Wir waren auf dem CastleCamp Kaprun Nummer 10. Nur ein einziges Mal – letztes Jahr – haben wir das touristische Barcamp auf der Burg in Kaprun verpasst. Ansonsten haben wir sie alle miterlebt. Beim allerersten Camp waren wir sogar entsprechend gekleidet. Und haben Rainer Edlinger seinerzeit auch mit unserem spärlichen Barcampwissen ausgeholfen. Deswegen spricht man ja inzwischen auch von TeilGebern. Jeder trägt zum Gelingen eines Barcamps bei. Mit dem, was jeder Einzelne beisteuern kann.

Samstag | Tag 1

So war es auch beim zehnten Mal. Die Burg war gut besucht. Die No-Show-Rate hält sich in Grenzen, seitdem es ein Erinnerungsschreiben für alle Angemeldeten gibt. Die Vorstellungsrunde lief sehr diszipliniert ab und war in wirklich kurzer Zeit beendet. Das muss man mal  lobend erwähnen! Die Sessionvorschläge waren sehr breit gefächert und auch die Barcamp-Neulinge haben sich eingebracht. Sehr schön!

Sessions Vormittag

Meine erste Session war “Digitale Assistenten“. Ich habe keine. Ich nutze auch Siri kaum. Aber mir wurde in der Session klar, dass ich vielleicht doch gerne solch ein Teil in einem Hotelzimmer hätte. Wenigstens um damit das Licht zu steuern. Jede Woche mühen wir uns doch mehr oder weniger mit Lichtschaltern in Hotelzimmern oder Ferienwohnungen ab. Da wäre so ein Assistent schon eine feine Sache. Das nächste Thema war: Gibt es einen Leben neben Booking.com. Die Diskussion war rege. Und die wogen gingen hoch. Der Sessiongeber war der Meinung, man könne doch ganz leicht selber seine Zimmer verkaufen. Viele Teilgeber – darunter auch Hoteliers – waren da anderer Meinung. Es gibt wohl nur wenige Beispiele von Destinationen, die sich Buchungsplattformen verweigern. Ischgel wurde zum Beispiel genannt. Eindeutig war jedoch die Meinung, dass viele Vermieter nicht selber buchbar sind oder selber auf Buchungsplattformen verweisen. Oder gar bei Direktbuchung teurer sind als auf booking und Co. Hier könnte man jedenfalls schon mal ansetzen. Ob man ganz auf die Plattformen verzichten kann oder soll, ist wirklich fraglich.   Die letzte Session vor der Mittagspause war die Frage nach “Anwendungsfällen zum Thema Blockchain im Tourismus“. So richtig wusste kaum jemand, was Blockchain überhaupt ist und wie es funktioniert. Und so stocherten wir alle irgendwie im Dunklen. Und wenn man nicht weiß, wie etwas geht, dann kann man dafür auch keine Anwendungsbeispiele finden. Es war ein bißchen so wie die Papperlapapp-Session” seinerzeit auf dem Almcamp. Und so suchen wir noch heute nach dem Problem, was die Blockchain im Tourismus lösen könnte. Vielleicht wissen wir nächstes Jahr mehr… Sabrina hat eine Zusammenfassung zu ihrer Session geschrieben.  

Sessions Nachmittag

Nach der Mittagspause mit dem gewohnt üppigen Buffet – übrigens auch für Vegetarier – ging es zum Munterwerden mit einer Mitmach-Session weiter: Schlechtwetter-Fotografie mit Achim. Wieder einmal strömten alle aus, um auch den hintersten Winkel der Burg zu fotografieren. Diesmal halt im Regen mit schimmernden Pfützen und grauen Wolken. Jeder Farbtupfer war willkommen. Und jedes noch so kleine Pflänzchen kam mit aufs Foto. Hauptsache etwas grün im Bild. Tropfen waren natürlich auch sehr beliebt. Alle Anwesenden hatten ihren Spaß und haben etwas mitgenommen. Die nächste Session habe ich ausgelassen. Videos sind nicht so mein Ding und mit Erlebnissen hadere ich (ein Blogpost dazu kommt sicher noch). Die Zeit habe ich zum Netzwerken und Quatschen genutzt. Dafür sind Barcamps ja auch da und berühmt. Dafür war ich anschließend bei “Zusammenwirken Hotels & DMOs in der Digitalisierung” wieder mit dabei . Auch hier wurde angeregt diskutiert. Was geht, was geht nicht? Welche Daten kann ich weitergeben, welche nicht? Was möchte der Gast? Was fürchtet er? Ich persönlich bin erstaunt, dass ich selbst im Jahr 2017 nicht die Antworten auf meine Fragen als Urlaubsgast erhalte. Aber was soll man erwarten, wenn in den allermeisten Hotels und Restaurants schon keine Kartenzahlung möglich ist oder E-Mail-Anfragen erst nach Tagen oder gar nicht beantwortet werden; von Social Media Kanälen ganz zu schweigen. Hier würde ich mir selber wirklich mehr online Präsenz wünschen und mehr Verbindungen. Und ich warte immer noch auf die Besucherlenkung, die mir ein tolles Urlaubsgefühl erlaubt, weil ich nicht umsonst irgendwo hinfahre oder keinen Parkplatz mehr bekomme oder oder oder. Die Infos dürfen mich ruhig erreichen und dafür gebe ich auch gerne meine Daten her. Was ich nicht mag, ist automatisch auf einem Newsletterverteiler zu landen, nur weil ich das Anmeldeformular beim Check-In ausgefüllt habe. Hier gibt es noch viel Entwicklungspotenzial. Die letzte Session am ersten Tag schloss sich dann auch fast thematisch an: “Direct und Instant Messaging im Tourismus“. Ja, auch das hätte ich gerne. Ich komme am Urlaubsort an, melde bei WhatsApp oder einem anderen Dienst an und bekomme in meinen Ferien jeweils aktuelle Informationen direkt auf mein Smartphone. Ein Traum? Wer macht's? Gerade für aktuelle Infos unschlagbar. In Kaprun ist genau am Wochenende vom Castlecamp ein Markt ausgefallen. Die Information habe ich als DIN A4 Ausdruck im Hotel vorgefunden. Aber wer liest solche Ausdrucke? Und wie haben andere Besucher vom Ausfall erfahren. Es wäre ein tolles Anwendungsbeispiel für Instant Messaging gewesen. Aber auch hier gab es wenig aktuelle Beispiele. Passend dazu ein Artikel. Der erste Tag vom Castlecamp endete mit dem gewohnten Whiskytasting. Bier gab es diesmal leider keins zu verkosten. Die Abendveranstaltung war zum ersten Mal etwas außerhalb, aber trotzdem gut besucht. Vielleicht sind deswegen aber viele schon früh gegangen, so dass man nicht wie sonst üblich noch mit dem ein oder anderen an der Bar abhängen und reden konnte.

Sonntag | Tag 2

Tag 2 begann wieder mit der Sessionplanung. Vom Vortag ist wenig übrig geblieben, aber es gab auch genügend neue Vorschläge. Zum Wachwerden gab es gleich wieder eine Diskussion. Diesmal über “Influencer“. Ja, auch wir hadern mit den Influencern. Fast jede Woche sind wir kurz davor, uns follower oder likes zu kaufen, weil wir doch viele Aufträge erst gar nicht bekommen, weil wir nicht die richtigen Zahlen haben. Dabei ist es bei unserem Konzept völlig Wurscht, wieviele Leser oder Follower wir haben. Wir produzieren Content, den wir abgeben. Also total egal. Aber dennoch wollen Agenturen und DMOs unser Kit sehen und lehnen uns auch rundheraus ab: “Ohne Media Kit können wir nicht kooperieren.” Und ja, es tut richtig weh, wenn statt Qualität auf Quantität gesetzt wird. Wir hoffen immer noch, dass sich letztendlich Qualität durchsetzt. Wir werden sehen. Bis dahin arbeiten wir weiter in unserer gewohnten Qualität und ohne gekaufte Zahlen. Bei der “SEO-Klinik” stand unsere Seite auf dem Prüfstand und wir waren schon erstaunt, was man so alles aus unseren Zahlen ablesen kann. “Wir sind fleißig und haben aber keine Zeit.” Ja, das trifft es genau. Es gab wertvolle Tipps, die wir dann auch bald mal umsetzen werden. Schließlich haben wir etwas über “Machine Learning” gehört. Ein sehr spannendes Thema, was wohl auf den nächsten Barcamps noch öfter vorkommen wird. Aber auch hier schwirrte mir leicht der Kopf, weil es doch etwas komplex ist und man sich damit genauer auseinander setzen muss. In der Feedbackrunden gab es wenig Verbesserungsvorschläge. Das Castlecamp ist halt gut so, wie es ist. Nach dem gewohnt guten Mittagessen, gab es die traditionelle Abschluss-Session, die so lange dauert, wie sie dauert. Und diesmal hat sie gedauert. Es ging um “Strukturierte (verlinkte) Daten”. Rainer Edlinger hat aus dem Nähkästchen vom SalzburgerLand geplaudert und erklärt, wie sie tausende von Einträgen geschrieben haben, um Google anzufüttern, sich doch bitte bei den Daten zu bedienen und so die Destination gut darzustellen, anstatt – wie bisher – sich bei altes Datenmaterial zu verwenden und damit oft überholte Informationen zu verbreiten. Eine tolle Abschlusssession.

Fazit

Für mich war es seit langem mal wieder ein Barcamp mit wirklich neuen Dingen, so dass man mit surrendem Kopf weg ging, weil man einiges zum Nachdenken und Nachlesen mit genommen hat. Es muss ja nicht immer ganz so krass sein wie auf dem Almcamp, so dass im minutentakt getwittert wird: “Ich bin raus.” Unsere Entscheidung, dieses Jahr wieder verstärkt Barcamps zu besuchen, war gut und richtig. Um zu den anfänglichen erwähnten Barcamp-Regeln zurück zu kommen. Ich würde mir wünschen, dass Sessions, die fast schon standardmäßig auf mehreren Barcamps hintereinander gehalten werden, keinen Platz mehr auf dem Castlecamp finden.

Unterkunft

Gewohnt haben wir übrigens wieder im ActivebyLeitners. Dem Wohlfühlhotel mit Hängematte und besonderem Flair: Einfach schön, wenn man persönlich begrüßt wird. Und die Lavendelblüten auf dem Nachttisch haben den schwirrenden Kopf schnell beruhigt und für einen tiefen Schlaf gesorgt. Danke!😘

Rückblick

Alle weiteren Blogposts zum Castlecamp werden hier gesammelt: Rückblick #cczk17 Wir freuen uns jedenfalls schon auf nächstes Jahr.

Und hier noch ein paar Impressionen:

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Salzburgerland, Tagebuch
Direkt von der ABC Star Konferenz ging es am Abend noch bei strömendem Regen ins Kuschelhotel Seewirt am Mattsee. Hier waren wir schon mehrere Male und es ist immer wieder schön. Zu jeder Jahreszeit. Dieses Mal ging es um neue Hotelfotos, weil es neue tolle Suiten gibt. Schön groß. Mit Badewanne vor dem Fenster und Blick auf den See. Oder sogar mit eigener Sauna und Holzzuber. Und diese wunderschönen neuen Suiten galt es in Szene zu setzen. Beim Sonnenaufgang oder auch abends mit Kaminfeuer.   Ganz schön viel Arbeit. Wie immer wurde mit der Bettwäsche gekämpft und den Vorhängen. Die Klassiker. Aber – auch wie immer – hat es sich gelohnt. Zwischendurch waren wir noch kurz in Mattsee unterwegs und haben ein paar Frühlingsimpressionen eingefangen. Das Wetter war bestes Aprilwetter. Von frühsommerlichen Temperaturen und Sonnenschein bis zu einigen Zentimetern Schnee war alles dabei.   Es war wieder mal ein wunderschöner Arbeitsplatz. Mit Blick auf den See. Und auch wenn die Saison noch nicht begonnen hat, gibt es auf dem See immer was zu gucken. Irgendwas ist immer los. Völlig faszinierend. Dazu die sehr gute Küche vom Restaurant lust.reich. Was will man mehr. So macht Arbeiten Spaß. Von hier aus geht es nach Südtirol zu einem WinzerAlle Fotos © WaltzingMeurers
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Salzburgerland, Tagebuch
Vom Vinocamp ging es ins Salzburger Land. Allerdings mit einer Unterbrechung. Unsere erste Nacht in Matilda. Wir hatten einen tollen Tipp bekommen für ein Restaurant an der A 8 und haben uns danach einen schönen Platz zum Schlafen gesucht. Allerdings war es super kalt in der Nacht. Und das mit der Standheizung hätten wir vielleicht vorher mal ausprobieren sollen. Egal. Jetzt sind wir schlauer. Dafür war ich am nächsten Tag gleich krank. Wir hatten am Nachmittag noch einen sehr spannenden Termin in Salzburg und anschließend hab ich mich ins Bett gelegt und bin da gleich eine Woche drin geblieben. Achim hat es dann auch noch erwischt, so dass es am Ende eine Woche Zwangspause war. Alles, was wir für die Woche geplant hatten, fiel aus und unsere To-Do-Liste wird immer länger. Am letzten Tag waren wir nochmal an ‘unserem' Strand. Es ist einfach so schön da. Und dann ging es auch schon weiter Richtung Hart bei Graz zu einem weiteren Zwischenstopp. Ich sag nur Osterhase und so…
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Salzburgerland, Tagebuch
Nach unserem Boxenstop ging es nach Großarl. Hier waren wir vor genau einem Jahr schon mal. Wir waren auch wieder im Hotel Kristall untergebracht – diesmal in deren neuen Ferienwohnungen im Alpenpark und im Hotel Tauernhof. Da beide umgebaut hatten, wurden neue Fotos benötigt und wir waren nahezu ausschließlich damit beschäftigt. Der Tauernhof ist familiengeführt und hat aber 100 Zimmer. Und dazu ein großes Restaurant und eine üppige Wellnessabteilung. Da kommt schon einiges zusammen, wenn man das ablichten möchte. Und die zehn Ferienwohnungen nicht vergessen. Die variieren in Größe und Unterteilung. Aber in der größten können auch 10 Personen wohnen und mit zwei Bädern und mehreren Schlafräumen kommen da auch gleich einige Fotomotive zusammen. Der HDR-Meurer wäre nicht der HDR-Meurer wenn er nicht HDR-Fotos machen würde. Diese Fototechnik ist allerdings um einiges aufwendiger als herkömmliche Fotos, so dass eine Aufnahme einfach länger dauert. Pro Hotelzimmer muss man mit einem Zeitaufwand von 1 – 1,5 Stunden rechnen. Wenn das Zimmer perfekt vorbereitet ist, dann geht es natürlich schneller. Aber meistens ist doch noch der ein oder andere Vorhang zu bändigen. Apropos Vorhänge. Wir haben endlich mal eine Tapeziererin getroffen und sie gefragt, wie man denn mit störrischen Vorhängen und Gardinen umgeht. Ihre Antwort war aber nicht sehr erbaulich: “Da kann man nix machen.” Die meisten Vorhänge im Tourismusbereich sind imprägniert, damit sie schwer entflammbar sind und werden dadurch steif und schwer in Form zu bringen. Also blieb uns nichts anders übrig, als wieder mit den üblichen Tricks und Hilfsmitteln zu arbeiten wie Stecknadeln, Klebeband und manueller Überzeugungskraft. Hotel und Ferienwohnungen haben wir kaum verlassen. In Großarl herrschte Aufbruchstimmung kurz vor der Winter-Saison-Eröffnung. Viele Hotels und Restaurants hatten geschlossen, um Umbauarbeiten vorzunehmen oder für ein Großreinemachen oder um einfach eine kurze Atempause vor der anstrengenden Skisaison einzulegen. Der Salzburger Bergadvent wurde eröffnet, aber der Schnee ließ wieder mal auf sich warten… Wir haben uns weiter um unsere Wehwehchen gekümmert. Meine Schulter macht immer noch heftige Probleme. Aber ein weiterer Besuch bei einem Physiotherapeut brachte neue Erkenntnis. Wahrscheinlich blockiert ein verkrampfter Muskel das Schulterblatt in der Bewegung. Laptop-Arbeiter halt… Wir haben unsere eigene Firma gegründet: Sie heißt “Die Meurers OÜ” und ist eine estnische Firma. Warum wir dieses Modell gewählt haben, ist einen eigenen Blogpost wert. Die Gründung und Eintragung ging wirklich schnell und unaufwendig online. Sehr fein! Wir kümmern uns um Buchungen für 2017 und haben für das neue Jahr auch einige Neuerungen geplant. Mehr dazu bald. Jetzt geht es noch einmal ins Ruhrgebiet. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen.  
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