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Schleswig-Holstein

Die Agentur Appartments Sankt Peter-Ording brauchte Fotos vom traditionellen Fest „Biikebrennen“. Und wenn wir schon einmal vor Ort sind, dann ist es sinnvoll alles auszuschöpfen, was wir anbieten. So hatten wir eine Woche lang gut zu tun. Am Anfang steht immer ein Briefing und die entsprechende umfangreiche Programmplanung.

Unsere Aufgaben:

  • Fotos Biikebrennen
  • Fotos Landschaften mit Frost
  • Fotos von Sonnenuntergänge
  • Fotos Ferienwohnungen
  • Fotos im Cafehaus
  • Fotos im Bioladen
  • Blogposts
  • Podcast

Biikebrennen

Beim Biikebrennen in Sankt Peter-Ording wird am Deich ein großes Feuer errichtet. Bei solch einem Event hat man halt nur eine einzige Möglichkeit, das ganze als Bild festzuhalten. Wiederholungen sind absolut nicht möglich. Deswegen brauchte dieser Programmpunkt sehr viele Ressourcen. Wir haben mehrere Location-Besichtigungen gemacht und viel recherchiert. Dazu gehört der Wetterbericht, aber auch der genaue Programmablauf mit Zeiten und Aktivitäten und auch Zeit und Ort des Sonnen- bzw. Mondstandes. Hier können wir rein gar nichts dem Zufall überlassen.

Für die Kamera bzw. Fotograf wurde sogar extra ein Podest gebaut, damit sichergestellt war, dass die Kamera auch über eventuelle Köpfe von Zuschauern hinweg reicht. Außerdem möchten wir nicht anderen Festteilnehmern den Spaß nehmen, indem wir ihnen die Sicht versperren.

Das hat dann auch alles ganz gut funktioniert und das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Fotos von Ferienwohnungen

Weiterhin ging es darum, Ferienwohnungen in Sankt Peter-Ording zu fotografieren. Auch das braucht ja eine gewisse Vorlaufzeit und eine absolute Genauigkeit, damit die Fotos nachher nicht zu unruhig sind und das Wesentliche zeigen. Schließlich soll man ja so angesprochen werden, dass man am liebsten sofort buchen würde.

Landschaften mit Frost

Für Vermieter ist es auch wichtig, etwas vom Ambiente zu zeigen. Deswegen waren wir viel in der Umgebung von Sankt Peter-Ording unterwegs und aktiv und haben versucht, verschiedene Stimmungen einzufangen. Zum Beispiel der morgendliche Frost:

Sonnenuntergänge

Farbintensive Sonnenuntergänge sind ja immer wieder schön, wenn auch schwer einzufangen.

Auch bei den Sonnenuntergängen schauen wir uns vorher den Ort genau an. Auch hier befragen wir einige Apps zum Thema Wetter und Himmelsrichtung.

Außerhalb der Saison ist es wichtig zu zeigen, was der Gast erwarten kann. Was kann ich nutzen und wie sieht es in der Nebensaison aus?

Cafe und Bioladen

So waren wir in einem urgemütlichen Café und einem bezaubernden Bioladen in der Nähe von Sankt Peter-Ording.

Da diese etwas Abseits liegen, entdeckt man sie nicht im Vorbeigehen. Solche Tipps sind natürlich sehr hilfreich für den Gast, selbst wenn er schon seit zig Jahren kommt, kann es immer noch neue Überraschungen und Entdeckungen geben.

Zugabe

In einer sternklaren Nacht musste Achim unbedingt noch mal raus und ein Foto machen.

So etwas gehört natürlich auch zu unseren Aufgaben. Situationen erkennen und aufgreifen.

Podcast

Am Schluss der Woche, habe ich noch ein Interview im Rahmen eines Podcasts zu meinem Buch gegeben. Darin sind ja auch jede Menge Tipps und Vorschläge für Ferienwohnungsvermieter.

Ergebnis

Das gesamte gesammelte Material haben wir in Wort und Bild zusammen gefasst, so dass ‘Appartment in Sankt Peter Ording' mit individuellem Bildmaterial und eigenen Blogposts für sich werben kann.

Wer nur Bildmaterial vom Tourismusverband oder von gängigen Stockfoto-Plattformen nutzt, verwendet die immer gleichen Fotos wie alle Marktbegleiter. Hier ist es sinnvoll, sich mit eigenen Bildern und Texten abzuheben.

Das Ergebnis in Zahlen:

128 Fotos
2 Blogbeiträge mit insgesamt knapp 1000 Wörtern
1 Podcast
7 Youtube-Videos

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Photostory, Schleswig-Holstein
Sankt Peter Ording does not really sound like a sexy holiday resort. But during the last years it has changed a lot. You do typically stay in SPO – as it is called – in holiday flats or houses. If possible in a thatched old house. But there are many varieties and hotel rooms and even camping grounds. The village is not big and you get along very easy within those three local centers ‚Bad‘, ‚Dorf‘ and ‚Böhl‘. There are shoppings streets to stroll around and take a walk but shortly behind those streets it gets really quiet. The way to the beach is short but the way on the beach is even longer instead. You can look very far and walk and you have to do some couple of thousands of steps before you get to the waterfront or ‚Waterkant‘ as it is called in the regional dialect. Your view won’t be hardly disturbed. There are a handful of pile constructions standing there impressively and some beach chairs are spread casually.   Rows of sunshades or deck chairs you won’t find. On some areas on the beach you can park your car others can only be reached by foot over pedestrian bridges or you can bike there. But one thing they all have in common: seemingly endless vastness. It is absolutely fascinating how far you can look here. And because the beach is so wide you do not bother each other. At one part of the beach dogs my run wild at another part there are sand yachts. Here are kite surfers and there are hikers in the mud flats.   There is always a house on piles with a restaurant. Another one for the beach supervision and life guards and the famous toilet houses; the perhaps mostly photographed motive at Sankt Peter Ording. You can walk on top of the dyke or hike through the foreland. And with a bike you can drive along the well signed bike lanes.   No wonder that there are a lot of clinics or rehabilitation centres. Here your soul can get a rest. You don’t need a Camino de Santiago to find yourselve but you simply go to the beach and get your head blown free. And you walk and walk and walk. You won’t meet many people even if there are a lot spending their holiday. It peters out. But beware! Weather can change quickly over here and it might be that you cannot see the shore any more. With the flood it can get dangerous. So please have a look at the tides.   You have got enough of sand and beach? There are other possibilites. Go shopping, have a bread roll with fish, sit down in a beach chair in front of a restaurant and simply watch people pass by. Or go to the old fashioned cinema. Read a good book in the holiday flat. For example the one from the beach inspector. Or just hang around. Look onto the sea. Or… It won’t get boring.   In case you are looking for accommodation, try this: Apartments in Sankt Peter Ording. Have a nice stay!   All Photos © DieMeurers
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Fotostory, Schleswig-Holstein
Sankt Peter-Ording klingt für viele jetzt nicht nach einem sexy Urlaubsort. Aber in den letzten Jahren hat sich auch hier viel verändert. Man wohnt in SPO, wie es abgekürzt wird, klassischer Weise in einem Ferienhaus oder Apartment. Am besten in einem Reedgedeckten alten Haus. Aber es gibt auch zahlreiche andere Varianten und Hotelzimmer und Campingplätze gibt es natürlich auch. Der Ort ist nicht groß und man findet sich in den drei Ortsteilen ‘Bad', ‘Dorf' und ‘Böhl' sehr schnell zurecht. Es gibt Einkaufsstraßen, die zum Bummeln und Flanieren einladen und kurz dahinter wird es aber ruhig. Der Weg zum Strand ist nie lang, aber der auf dem Strand ist dafür umso länger. Man kann hier kilometerweit sehen und gehen und muss schon einige tausend Schritte tun, bis man an der Wasserkante oder ‘Waterkant' wie es hier heißt ist. Und der Blick dahin wird kaum getrübt. Einzig die Pfahlbauten stehen imposant da und ein paar Strandkörbe stehen locker verteilt da.   Sonnenschirmreihen und Liegestuhlmassen findet man in Sankt Peter-Ording nicht. An manchen Strandabschnitten kann man parken, andere erreicht man nur zu Fuß über Stege und wieder andere kann man mit Fahrrädern befahren. Aber eins haben sie gemeinsam: die unendliche Weite. Es ist absolut faszinierend wie weit man hier gucken kann. Und weil der Strand so breit ist, kommt man sich hier auch nicht in die Quere. An dem einen Abschnitt dürfen Hunde sich austoben, auf dem anderen fahren Strandsegler. Hier tummeln sich Kite Surfer und da sind Wanderer im Watt.   Immer gibt es ein Haus auf Pfählen mit einem Restaurant. Ein weiteres für die Strand- und Badeaufsicht und die berühmten Toilettenhäuschen; das wohl am meisten fotografierte Motiv in Sankt Peter Ording. Man kann aber auch auf dem Deich spazieren gehen oder durch das Vorland stapfen. Und mit den Rädern kommt man auf den gut ausgebauten und beschilderten Radwegen voran.   Kein Wunder, dass es hier viele Kliniken und Rehazentren gibt, denn hier geht einem die Seele auf. Man braucht keinen Jacobsweg, um zu sich zu finden, sondern geht einfach an den Strand und lässt sich den Kopf frei pusten. Und geht und geht und geht. Und man begegnet sehr wenigen Leuten, auch wenn gerade sehr viele Menschen im Ort urlauben. Es verläuft sich einfach. Aber Achtung! Das Wetter kann sich schnell ändern und dann kann es tatsächlich sein, dass man das Ufer von Sankt Peter-Ording nicht mehr sieht. Und bei Flut kann das dann gefährlich werden. Also bitte immer die Gezeiten beachten!  

Was sonst noch in Sankt Peter-Ording?

Genug von Sand und Strand? Dann gibt es genug Möglichkeiten. Einkaufsbummel im Ort, Fischbrötchen essen oder einfach im Restaurant im Strandkorb sitzen und Leute beobachten. Oder aber in das kleine Plüschkino im Ort gehen. Ein gutes Buch in der Ferienwohnung lesen. Zum Beispiel das Buch über die Erlebnisse eines Gästekartenkontrolleurs. Oder die Seele baumeln lassen. Aufs Meer gucken. Oder oder oder. Es wird jedenfalls nie langweilig.   Und falls Ihr eine Unterkunft sucht, schaut mal hier: Appartements in Sankt Peter Ording. Gute Reise! Und Gute Erholung!   Alle Fotos © DieMeurers MerkenMerken
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Schleswig-Holstein, Tagebuch
Nach dem Heidebloggerevent ging es für uns nach Sankt Peter Ording. Gehört hat wohl jeder schon mal davon. Und alle sagten: “Ach wie schön!” Wir waren in Bispingen schon recht hoch oben im Norden und hatten zwei Tage für die Anreise. In der Lüneburger Heide sind wir am späten Nachmittag losgefahren und wollten uns irgendwo ein schönes Plätzchen zum Übernachten suchen. Doch dann plötzlich waren wir schon in Sankt Peter Ording. Die Idee mit dem freistehend übernachten hatten wohl schon etliche Leute vor uns. Wir stießen überall auf Verbotsschilder… Also haben wir erst Mal ein Restaurant angepeilt. Die Seekiste. Wir hatten erwartet, dass um diese Jahreszeit kaum jemand Urlaub macht und sind Richtung Strand gefahren. Im Ortsteil Böhm kann man tatsächlich auf den Strand fahren. Das ist so skurril.Und kommt einem so komisch vor. Das letzte Mal, dass ich mit einem Auto am Strand war, war während meines Schüleraustauschs in Florida in Daytona Beach. Aber offensichtlich geht das in Deutschland auch. In der Seekiste haben wir hervorragend gegessen, auch wenn ich nicht wirklich das bekommen habe, was ich bestellt hatte. Ein bißchen Tourinepp war da schon dabei. Aber als wir hörten, dass man dort in drei Schichten am Abend reservieren muss, war uns klar, dass es dort niemanden interessiert, ob man noch mal wieder kommt. Da kann man dann auch schon mal etwas falsch machen. Ist ja egal. Die Bude ist ja eh voll! Bzw. die Kiste. Ha ha. Übernachtet haben wir dann an einem kleinen süßen Badestrand etwas außerhalb. Da war es auch sehr ruhig. Zum Frühstück waren wir am Deich. Dort gab es nicht nur öffentliche Toiletten sondern auch Picknicktischchen. Wunderbar. Und dann sind wir direkt zu unserem Auftraggeber gefahren: Appartements in St. Peter Ording. Eine Vermittlungsagentur für Ferienwohnungen. Dort haben wir die ersten Informationen bekommen und den Schlüssel für unsere Ferienwohnung in super Lage. Nah beim Ortszentrum, aber sehr ruhig. Ankommen. Gegend erkunden und abends die Programmbesprechung. Gleich am nächsten Morgen war schon das erste Wohnungsshooting angesetzt. Mit neuer Dachterrasse und traumhaftem Ausblick.   Ansonsten haben wir die Gegend erkundet, uns Fahrräder ausgeliehen und sind abends noch mal schnell nach dem Abendessen an den Strand gefahren. Geht ja hier! Zum Sonnenuntergang genießen im Strandkorb oder zum Wetterdrama beobachten. Wir sind durchs Vorland spaziert, waren auf dem Wochenmarkt Fisch kaufen und waren sogar im Plüschkino mit Tischchen und Bedienung.   Wir haben den Strand menschenleer erlebt aber auch proppenvoll. Aber man kann sich hier auch ganz einfach zurückziehen. Man muss nur weit genug gehen, dann ist man ganz allein am Strand. Platz ist hier genug.   In dieser Woche haben wir hoffnungslos Überstunden gemacht, aber es hat sich nicht so angefühlt, weil wir einfach die Zeit am Strand so sehr genossen haben, dass es wirklich keine Arbeit war. Eine hoffentlich letzte Steuererklärung haben wir in der Woche auch noch gemacht und wieder mal gemerkt, wie unglaublich kompliziert alles ist und dass man ohne Beratung oder Unterstützung damit kaum klar kommt und wahrscheinlich eh immer irgendwas falsch macht. Für unser Buch blieb diese Woche keine Zeit, aber das wird schon. Ein paar Kapitel gibt es ja schon. Für die Weiterfahrt haben wir wieder zwei Tage reserviert. Mal sehen, wie es diesmal mit der Übernachtung klappt. Alle Tweets aus Sankt Peter-Ording gibt es hier auf storify zu lesen. Alle Fotos © DieMeurers
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