In unseren Social-Media-Workshops hören wir sehr oft:”Was die Leute das posten interessiert mich nicht.” Dann können wir nur sagen: Dann folgst Du den falschen Leuten.

Deine Social-Media-Timeline – also das, was Du siehst, wenn Du anderen Leuten folgst oder mit ihnen verbunden bist – kannst Du Dir zunutze machen.

Wie geht das?

Ganz einfach. Folge den Leuten, Unternehmen, Marken, Verbänden oder Institutionen, von den Du gerne Informationen hättest, die für Dich wichtig sind. Du kannst auch der Tagesschau folgen oder ZiB2 oder was immer für Dich und Dein Unternehmen wertvolle Nachrichten sind.

So kannst Du Dir Deinen eigenen Nachrichten- oder Informationskanal auf Social Media zusammenstellen. Und die Menschen, die posten, dass sie gerade ein Butterbrot gegessen haben, was Dich so überhaupt gar nicht interessiert, denen folgst Du einfach nicht mehr.

Regelmäßig Social Media Kanäle aufräumen

In regelmäßigen Abständen solltest Du Deine Social-Media-Kanäle bereinigen. Du folgst schnell mal jemandem, den Du neu kennen lernst und merkst dann, dass es nicht Dein Thema ist. Oder Kanäle ändern sich und ehemals sehr aktive und informative Beiträge bleiben aus, weil sich im Unternehmen etwas geändert hat. Oder Deine Werte oder Ziele haben sich geändert. Dann entfolge sie. Es ist nichts böses und tut nicht weh. Wir müssen alle mit unserer Zeit haushalten und setzen sie dementsprechend ein.

Ja das dauert ein bisschen, aber es lohnt sich. Hol Dir ein Heißgetränk Deiner Wahl und etwas zu Knabbern und los geht's! Schau Dir die einzelnen Kanäle an und Blätter kurz durch, was sie in letzter Zeit gepostet haben. Wenn es keinen Mehrwert für Dich hat, dann entfolge den Kanal. Auf manchen Portalen kann man den Kanälen noch folgen, aber die Inhalte werden nicht mehr angezeigt. Jedenfalls bekommst Du keine ungewünschten Inhalte mehr zu sehen.

Wie macht Ihr das?

In welchen Abständen räumt Ihr auf. Wir machen es mindestens einmal im Jahr oder wenn wir merken, dass die uninteressanten Beiträge überhand nehmen. Schreibe uns gerne einen Kommentar, wie Du es mit dem bereinigen hältst. 👇

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Immer wieder werden wir gefragt, was denn so alles in einen Redaktionsplan soll. Auch hier lautet unsere Antwort immer: “Das, was zu Deiner Zielgruppe passt.”

Aber eine Sache können wir uneingeschränkt empfehlen: ‘Den internationalen Tag des…' oder den ‘Welttag des…' Diese besonderen Tage, an denen ein Ding, ein Gericht oder ein Thema weltweit gefeiert wird oder weltweit Aufmerksamkeit befolgen soll, können auch Dir helfen, wenn Du dieses Datum in Deinem Redaktionsplan beachtest.

Natürlich gilt auch hier wieder: Es muss zu Deiner Zielgruppe passen. Wenn Du ein Friseur bist, wirst Du mit dem Welttag des Apfels nichts anfangen können. Aber, wenn Du ein Apfelhotel bist, dann solltest Du auf jeden Fall diesen Tag in Deinem Redaktionsplan beachten.

Warum ist das gut?

Diese Welttage oder internationalen Tage werden weltweit gefeiert oder beachtet. Sie haben fast immer einen eigenen Hashtag und alle Beiträge werden über diesen Hashtag gefunden. Diese Aktionstage finden meist auch sehr große Beachtung in den Medien. Also könnte es sein, dass genau Dein Beitrag von einem reichweitenstarken Medium aufgegriffen und verbreitet wird. Journalisten recherchieren gerne zu den Themen und vielleicht kommen sie so zu Dir und werden auf Dich aufmerksam. Ob Du etwas ernstes zu dem Thema schreibst oder ein lustiges Video produzierst, hängt auch wieder von Deiner Zielgruppe und Deinen Werten ab. Es sollte immer zu Dir, Deinem Angebot und Deinem Unternehmen passen.

Welche Aktionstage gibt es?

Eine Liste der inoffiziellen Feiertage findest Du zum Beispiel hier: http://www.kleiner-kalender.de Wahrscheinlich findest Du noch weitere Listen oder spezielle Aktionstage Deiner Branche im Netz.

Hotels und Restaurants werden nahezu jeden Tag fündig. Denn es gibt sehr viele Welttage zu Lebensmitteln oder Gerichten. Aber es gibt auch sehr aufgefallen Aktionstage, die man mit einem großen Augenzwinkern behandeln kann. Hier ist Eurer Kreativität keine Grenze gesetzt. Schaut mal durch die Liste. Ihr werdet bestimmt etwas finden.

Was ist Euer liebster Aktionstag? Unser ist übrigens #towelday. Schreibt uns doch Euren Lieblingstag in die Kommentare 👇

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Wir bieten unter anderem auch verschiedene Workshops für Destinationen oder Hotels an. Einen davon stellen wir Euch heute vor.

Fotos machen mit dem Smartphone

In diesem sehr interaktiven Workshop zeigt Achim Euch, was Ihr alles mit dem Handy fotografieren könnt. Viele hilfreiche Tipps verbessern das Ergebnis und verschönern Eure Bilder. In verschiedenen kleinen Übungen könnt Ihr alles ausprobieren und bekommt sofort Rückmeldungen von Achim, aber auch von den anderen Teilnehmern. Aus diesem Workshop stammt übrigens auch unser Foto-Tipp. 😎

Weiterhin lernt Ihr, Eure Bilder direkt am Smartphone etwas zu bearbeiten, so dass Ihr sie sofort in Euren Social Media Kanälen einsetzen könnt.

Dauer: 3 Stunden

Zielgruppe: Social Media Nutzer

Teilnehmer: 5 – 15

Wünsche?

Welchen Workshop wünscht Ihr Euch noch von den Meurers? Schreibt uns einen Kommentar 👇

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Diesen Fehler hat bestimmt schon jeder von uns einmal gemacht beim Fotografieren mit dem Smart für Social Media.

Es wird an alles gedacht. Das Arrangement, das Licht, die Umgebung, die Requisiten, der Bildausschnitt, der Winkel, die Perspektive. Aber bevor man das alles machen kann sollte man diesen einen wichtigen Pro-Tipp beachten.

Putzt die Linse! 😎

Ihr lacht! Das ist schön. Aber Ihr glaubt gar nicht, wie oft das vergessen wird und dann ist das schöne Foto dahin. Also steckt Euch immer ein Brillenputztuch oder ein Display-Putzer ein. Wenn man mit dem Smartphone hantiert, kommt man gerne mal mit dem Finger auf die Kamera und dann ist da ein häßlicher Fleck. Die Fotos werden alle verschwommen. Und je nach Situation habt Ihr keine zweite Chance. Also gewöhnt Euch an, jedesmal, wenn Ihr Euer handy zückt, um ein Bild für Social Media zu machen, erst einmal die Linse zu putzen. Das gibt dann gleich strahlend schöne Fotos.

Viel Spaß beim Fotografieren 📸

Die neue Plattform Clubhouse ist zur Zeit in aller Munde. Aber soll man sich da jetzt auch noch betätigen? Gibt es einen Grund für Destinationen dort vertreten zu sein? Kann man allein mit Audio etwas bewirken? Zählen heutzutage nicht vor allem Bilder? Findet man dort nur die ewig gleichen Leute? Was kann man dort bewirken? Wird hier nur Zeit von anderen Netzwerken abgezogen oder gibt es tolle Räume? Entstehen interessante Diskussionen oder gibt es nur langweilige Vorträge? Finden sich genügend Themen? Und ausreichend Zuhörer?

Uns interessiert Eure Meinung!

Seid Ihr dabei? Und warum oder warum nicht?

Was hat „Rahm-Wirsing“ mit YouTube zu tun? Und warum ist das ein Blogpost wert? Diese und noch ein paar mehr Fragen beschäftigen uns seit ein paar Wochen. Aber fangen wir mal vorne an.

Kommunikation in der Krise

Wir haben letztes Jahr im ersten Corona-Lockdown bereits in einem ausführlichen Artikel über „Kommunikation in der Krise“ geschrieben, wie wir das Hotel Weinbergschlösschen aus Oberheimbach bei Ihrer Krisenkommunikation unterstützt haben. Im Wesentlichen ging es darum, als Hotel und Restaurant mit seinen Gästen in Kontakt zu bleiben. Da beim Weinbergschlösschen das Thema Kulinarik einen wesentlichen USP darstellt, wurde uns schnell klar, dass dies der Weg sein sollte.

Das Konzept, welches wir zusammen mit den vier Inhabern in einem Mini-Workshop erarbeitet haben, sah vor, dass der Blog als zentrales Element dient und von dort aus alle Infos in die einzelnen Social Media Kanäle verteilt werden. Es wurde auch sehr schnell klar, dass das Medium „Video“ genau richtig ist. Inhaber Florian hat selbst gesagt „Ich mag nicht so gerne Blogposts schreiben, aber mich vor die Kamera stellen und reden, geht immer“. Damit es möglichst einfach im Alltag durchführbar ist, wurden alle Videos bei YouTube gespeichert und im Blog eingebunden. YouTube war also „nur“ der Datenspeicher. Zumindest dachten wir das. Aber die Community sah das anders…

Kochrezepte und Kochkurse online

Wie schon oben erwähnt ist das Thema Kulinarik im Hotel Nummer eins. Daher lag es nah, dass wir eben Kochkurse mit Rezepte als Video produzieren und diese im Blog publizieren. Wie gesagt, die Videos sollten ja „nur“ auf YouTube gespeichert werden. Seit Ende März 2020 sind inzwischen rund 30 Kochkurse mit Rezepte im YouTube Kanal abrufbar. Darüber hinaus sind bereits 34 Wochenfazits, hier spricht der Inhaber über die Ereignisse der Woche und was ihn beschäftigt, veröffentlicht. Zusätzlich gibt es eine Menge Videos über Genießer-Pakete, welche das Hotel per Post an Gäste/Kunden versendet, und andere kleine Tipps und Hacks aus der Küche.

Rahmwirsing nimmt Fahrt auf

Das besagte Kochvideo „Rahmwirsing wurde am 25.11.2020 veröffentlicht. Anfangs gab es auf YouTube durchschnittlich 300 Aufrufe wie bei den bisherigen Videos auch. Doch ca. Mitte Dezember, so kurz vor Weihnachten, wurden die Zugriffszahlen höher. Erst war es noch nicht so auffällig, dass man es bemerkt hätte. Am 21.12.2020 waren es 466 Aufrufe. Noch nicht wirklich viel mehr. Doch das verdoppelte sich innerhalb von 3 Tagen. Bereits am 31.12.2020 waren es schon 1700 Aufrufe. Immer noch nicht irre viel. Doch ab dem Zeitpunkt konnte man täglich einen sehr starken Anstieg beobachten. Eine Woche später waren es dann schon 3100 Aufrufe. Und seit dem 20. Januar 2021 ging es richtig los. Dort hatte das Video bereits rund 10.500 Aufrufe. Bis heute, also 25 Tage später, sind wir zur Zeit bei ca 76.000 Aufrufen! Sechsundsiebzigtausend! In 10 Wochen.

Aber warum? Ich meine Woher? Hä?

Ja genau. Das haben wir uns auch gefragt. Warum gerade dieses Video und wo zum Henker kommen die ganzen Leute her, die sich dieses Video anschauen? Es ist jetzt nicht das beste Video im Kanal. Es ist keine Spielberg-Hollywood-Produktion. Einfach nur ein ehrliches, einfaches Kochvideo. Ohne Schnick-Schnack. Also warum genau dieses Video? Ganz ehrlich gesagt, ich weiß es selbst nicht genau. Wir können uns nur genauer die Statistiken anschauen und daraus eventuelle Rückschlüsse ziehen, wie es zustande kam.

In den Statistiken von YouTube sieht man sehr genau, dass die meisten Views durch die sogenannten Video-Vorschläge generiert wurden. Also User X hat sich ein Video angeschaut und am Ende eines jeden YouTube Videos werden Dir andere Videos vorgeschlagen, die Du Dir anschauen sollst. Kennt ja sicherlich jeder, der schon mal auf YouTube was angeschaut hat. Leider kann man bei den Statistiken nicht genau sehen, welche Videos das waren, bei denen man in den Vorschlägen am Ende auftauchte. Das wäre ja spannend gewesen. Aber wir haben immerhin schon mal die Info, dass mit Abstand die meisten Leute daher kommen.

Ob das etwas mit Weihnachten zu tun hatte, oder nicht. Keine Ahnung. Ok, es ist die Jahreszeit für so eine Art Gemüse. Das wäre im Sommer garantiert nicht passiert. Aber warum genau dieses Kochrezept-Video genommen wurde, wird wohl niemand erfahren. Das bleibt ein Geheimnis von YouTube und seinem Algorithmus.

Auswirkungen auf die YouTube-Abonnenten und den gesamten Kanal

Nicht nur die Video-Aufrufe sind seitdem gestiegen, sondern auch die Anzahl der Abonnenten. Ende November hatte der YouTube Kanal vom Hotel Weinbergschlösschen noch nicht mal 100 Abonnenten. Inzwischen, 10 Wochen später, sind es bereits über 2000! Auch hier eine beachtliche Steigerung. Inzwischen kann man sehen, dass auch viele andere Videos deutlich mehr Zugriffe bekommen, als vor dem Wirsing-Hype. So gibt es zwei Videos mit bereits über 4000 Views.

Aber was ist der Nutzen fürs Hotel?

Böse Zungen würden jetzt behaupten, dass dies ja nur Spaß ist. Zahlen, die nix bedeuten. Selbstdarstellung. Was auch immer. Was soll das denn bringen? Die Antwort darauf ist recht einfach. Wir blicken noch mal kurz zurück auf den Anfang: Die Strategie für die Krisenkommunikation eines Hotels/Restaurants. Sinn und Zweck war in erster Linie, mit den Gästen in Kontakt zu bleiben. Und wie wir sehen, funktioniert das sehr gut. Nicht nur, weil der Rahmwirsing jetzt so toll läuft, sondern in den Monaten davor auch schon. Hier noch mal der Link zu unserem Artikel aus dem letzten Jahr: Best Practice Hotel-Kommunikation in der Krise

Die Gäste nehmen das sehr wohl war. Das Hotel hatte während des ersten Lockdowns und auch jetzt eine intensive Kommunikation mit den Gästen. Die Interaktionsrate ist hoch, es gibt viele Kommentare, viele Rückmeldungen. Menschen bedanken sich beim Weinbergschlösschen für diese Videos, es macht ihnen Mut, bringt Freude in den teilweise doch mühsamen Lockdown-Alltag.

Und das Beste ist: YouTube generiert auch neue Gäste und Buchungen!

Bereits letzten Sommer sind Gäste ins Hotel gekommen aufgrund der Aktivitäten auf Social Media. Das gleiche passiert zur Zeit auch. Es werden neue Gäste auf das Hotel aufmerksam. Allein über den YouTube-Kanal sind jetzt schon Buchungen eingegangen. Und die bestehenden Gäste können es kaum erwarten, wieder anzureisen. Etwas besseres kann einem Hotel doch nicht passieren, oder?

Fazit

Die (Aus-)Wirkung von Social Media ist nicht zu unterschätzen. Es ist DIE Chance für familiengeführte Hotels und Unternehmen, auf sich aufmerksam zu machen. Wichtig dabei ist nur, es muss absolut ehrlich sein. Kein Schnick-Schnack. Es muss genau so sein, wie der Betrieb ist. Authentisch eben. Ja, das Wort ist so abgelutscht, wie die Tonpfeife aus dem Sankt-Martins-Weckmann zu Ostern. Aber es ist auf jeden Fall einer der Erfolgsfaktoren, wenn nicht der Wichtigste. Natürlich muss man auch machen. Und das nicht nur einmal, sondern kontinuierlich. Die viele Arbeit, die sich das Team vom Hotel Weinbergschlösschen bisher gemacht hat, zahlt sich auf jeden Fall aus.

Was ist Eure Meinung zum Phänomen „Rahmwirsing“?

Schreibt doch einfach hier in die Kommentare, was Ihr dazu denkt.