Nach der riesigen Party im Weinbergschlösschen, hatten wir wieder ein paar Tage frei und haben die dafür genutzt, ein paar alte Bekannte und Freunde zu treffen.

Es ist wirklich sehr merkwürdig, dass wir, seitdem wir nur noch reisen, so viele alte Schulfreunde, Bekannte, Freunde und Familienmitglieder treffen. Vorher, als wir noch sesshaft waren, war es irgendwie viel schwieriger, ein Treffen auszumachen. Man hat sich ein Datum überlegt, aber dann passte das nicht, dann konnten die andern nicht, dann kam was dazwischen…

Und jetzt rufen wir kurz vorher an, dass wir in der Gegend sind und es heißt in dem meisten Fällen: “Ja, kommt vorbei.” Und dann hat man sich so viel zu erzählen und sitz zusammen bei einem Tässchen Rotwein und quatscht und quatscht und quatscht. Wirklich auffallend, wie viele Leute wir inzwischen getroffen haben. Und so schön!

Dann sind wir weiter gezogen ins Tannheimer Tal. Hier waren wir ja schon öfter. Diesmal hieß die Aufgabe: “Radmarathon Tannheimer Tal 2017“. Wie beim Skitrail sollten wir vor allem das Drumherum einfangen und ein paar schöne Landschaftsbilder mit Radfahrern machen.

In den ersten Tagen hatten wir nicht sehr viel zu tun. Da hatten wir sogar noch Zeit, ein Bild vom Panoramasonnenhut zu machen.

 

Und natürlich ein Video. Denn – was viele nicht wissen – der Hut ist drehbar!

Aber die Termindichte wuchs mit jedem Tag und erreichte natürlich mit dem eigentlichen Radmarathon am Sonntag seinen Höhepunkt. Vom Start bis zum letzten Fahrer haben wir den Tag begleitet und waren zwischendurch an der Strecke und dann wieder am Ziel und wieder an der Strecke…

Hier haben wir mal aufgeschrieben, wieviel Aufwand und Arbeit das zum Teil war:

Rad-Marathon – die Geschichte zum Foto

Es ist auf jeden Fall eine tolle Veranstaltung, bei der der Spaß im Vordergrund steht. Und jetzt haben wir Lust auf Fahrradfahren…

Die komplette Foto-Story dazu gibt es hier:

Rad-Marathon und Rennradwoche im Tannheimer Tal 2017

Allerdings bleiben wir noch eine weitere Woche in Europas schönstem Hochtal, wie das Tannheimer Tal auch genannt wird. Hoffentlich spielt das Wetter mit.

 

 

Das Hotel Weinbergschlösschen begleiten wir ja schon seit mehreren Jahren. Und so haben wir uns sehr gefreut, dass wir auch das große Jubiläum: “60 Jahre Hotel Weinbergschlösschen” begleiten durften.

Da wir schon einen Tag früher angereist sind, haben wir sehr viele Vorbereitungen direkt vor Ort mitbekommen. Wenn man das als Außenstehender beobachtet, wundert man sich schon, dass am Ende alle gefühlten hunderte von Fäden zusammen laufen und eine grandiose Veranstaltung entsteht.

 

Wie schön, wenn man Menschen mit seiner Arbeit erfreuen darf. Und genau das hat diese Jubiläumsfeier getan. Es war eine Erweiterung der Küchenparty, die wir ja auch bereits einmal erleben durften – nur um einiges größer und schöner. Noch mehr Stationen, ein Feuerwerk, eine Verlosung und eine mehrstöckige Torte. Was will man mehr?? Aber den Gebrüdern Lambrich fällt da bestimmt etwas ein. Wir werden es hoffentlich erleben und berichten.

Ungewöhnlich an dieser Woche war, dass wir zunächst ‘Freizeit‘ hatten und unsere eigentlichen Aufgaben  erst am Wochenende anstanden. Aber so konnten wir mal an den Rhein, einige andere Sachen erledigen und viel von den Vorbereitungen dokumentieren.

Das Wetter hat mitgespielt und so war es nicht nur eine grandiose Feier sondern es sind auch eine ganze Menge Fotos entstanden. Den Bericht zur Jubiläumsfeier mit gaaaaaaaanz vielen Fotos gibt es hier zu lesen.

60 Jahre im Hotel Weinbergschlösschen

Für uns zeigt sich jetzt schon deutlich, dass die Entscheidung, die Ab- und Anreisen etwas zu entzerren, eine sehr gute und wichtige Idee war. Zwischendurch den Kopf frei zu kriegen, ist immens wichtig und wir fühlen uns insgesamt weniger gestresst und nicht mehr so getrieben. So kann es weiter gehen.

Alle Fotos © Meurers.net

Im Hotel Pfeffermühle waren wir schon letztes Jahr untergebracht, als wir unsere Tour durch Nordrhein-Westfalen gemacht haben. Und da das Hotel einiges umgebaut hat und auch an einem neuen Webauftritt arbeitet, war es Zeit für neue und professionelle Fotos. Einige Zimmerkategorien mussten fotografiert werden, aber auch die Tagungsräume und die Räume für Festlichkeiten.

 

Obwohl unser PDF-Dokument zur Vorbereitung oft nicht gelesen wird, oder aber gelesen wird und nicht wirklich ernst genommen wird, was darin steht, hat das hier dieses Mal ziemlich gut funktioniert. Und dank perfekter Vorbereitung konnte nicht nur jeweils sofort mit dem Foto-Shooting begonnen werden sondern es konnten auch vor Ort Entscheidungen und Absprachen getroffen werden. Und es blieb sogar noch Zeit für ein paar Food-Aufnahmen in der Küche. Hier wird nämlich einiges noch selbst gemacht. Das Eis, aber auch die Nudeln und sogar der Lachs wird hier selbst geräuchert.

 

Für mich selber gab es jetzt nicht so viel zu tun, weil eineTwitter-live-Reportage über Hotelzimmerfotografie über eine ganze Woche nicht wirklich interessant ist und auch kein Blogpost gewünscht wurde. Ich konnte mich daher anderen Sachen widmen, die auch mal gemacht werden mussten und zur Kategorie “Büroarbeit” gehören, wie Visitenkarten einscannen und Kontakte von Messen anlegen und einige bürokratische Dinge klären. Einzig das Feedback-Protokoll mit Fotodokumentation war für das Hotel. Es sind ja fast immer die gleichen Dinge, die einem Auffallen. Mehr darüber bald in meinem Buch…

Allerdings gab es auch einen Schreckmoment. Bei einem Gewitter hat nämlich der Blitz eingeschlagen. Das war ganz schön laut. Glücklicherweise ist unseren Geräten nichts passiert. Nur das WLAN ist für einen Tag ausgefallen, was für uns zwar blöd ist. Aber gut, dass nicht mehr passiert ist.

Aber ich habe auch mal wieder ein paar Kleinigkeiten verschickt und so kam es ganz spontan zum Besuch der Namensgeberin von unserem Wagen Matilda. Gerlinde war nämlich just an dem Tag, als unser Päckchen bei der Familie ankam in Siegen und kam sofort vorbei. Und wir haben die Gelegenheit genutzt und Matilda standesgemäß getauft. Die spontanen Dinge sind doch oft die Besten.

Taufe Matilda

Heute war es dann endlich soweit – wir haben Matilda getauft. Zusammen mit der Namensgeberin Gerlinde haben wir sie mit einem Piccolo getauft. Möge sie uns lange begleiten ?

Gepostet von DieMeurers am Samstag, 17. Juni 2017

 

Bis zum nächsten Auftrag im Hotel Weinbergschlösschen gab es noch zwei freie Tage. Und wir haben beschlossen nicht nur meine Eltern noch kurz zu besuchen sondern auch den tollen Wohnmobilplatz vom Burgstadthotel zu testen. Jetzt haben wir ja auch fast ein Wohnmobil. Und dieser Campingplatz fühlt es sich wirklich sehr sehr angenehm an. Abends herrscht dort eine himmlische Ruhe. Bei der Gelegenheit haben wir auch erfahren, dass es bald eine Neuigkeit geben wird im Burgstadthotel. Ihr dürft gespannt sein.

Camping-Burgstadt-Kastellaun by .

 

Treffen-mit-Anja-und-Heiko-Kastellaun by .

Und es war noch Zeit für ein spontanes Treffen mit Anja Wendling. Leider mussten wir den Aufenthalt in Kastellaun mangels schneller Datenverbindung abkürzen, weil Achim ein Webinar geplant hatte und so sind wir schon nach einer Nacht Richtung Rhein gefahren.

Was für eine tolle Woche!

Alle Fotos © DieMeurers, Achim Meurer

Direkt nach Sankt Peter Ording gab es für uns wieder eine Pause, da ein sehr sehr schönes Projekt leider doch nicht statt finden konnte. Sehr sehr schade.

Die Pause fing sehr nett an mit einem Konzert von Deep Purple in Hamburg. Doch danach wurde es sehr anstrengend.

Deep Purple in Concert live 2017 in Hamburg by Achim Meurer.

Wir haben die plötzlich frei gewordene Zeit genutzt, um Achims Elternhaus zu entrümpeln. Das war in vielerlei Hinsicht nicht einfach. Zunächst hat es uns wieder an unsere eigene Aktion vor Antritt unserer Walz erinnert, als wir alles verschenkt haben. Und es war einfach sehr sehr viel, was da im Laufe von Jahrzehnten zusammen kommt.

Und mit diesem Haus waren noch weit mehr Erinnerungen verbunden als mit unserem Mietshaus. Es ist auch kompliziert, die verschiedenen Sachen los zu werden. Verschenken, verkaufen, zum Wertstoffhof bringen, Sperrmüll beantragen, Schadstoffe entsorgen und zum Altglas- und Altpapiercontainer fahren… Ganz schön kompliziert.

Es ist wirklich besser, regelmäßig auszumisten, als irgendwann einmal alles auf einmal machen zu müssen.  Wie macht Ihr das?

Schließlich haben wir noch die Isolierung in Matilda erneut festkleben müssen. Der verwendte Kleber war wohl nicht hitzebeständig, so dass alles wieder runter kam. Hoffentlich hält es jetzt.

Während der Zeit haben wir bei Freunden gewohnt und abends zusammen gekocht. Das war wieder eine schöne Erfahrung. Und ein kleines bißchen Erholung für die auch körperlich schwere Arbeit.

Weiter ging es dann wieder nach Tourplan mit einem Hotelauftrag.

 

Nach dem Heidebloggerevent ging es für uns nach Sankt Peter Ording. Gehört hat wohl jeder schon mal davon. Und alle sagten: “Ach wie schön!” Wir waren in Bispingen schon recht hoch oben im Norden und hatten zwei Tage für die Anreise. In der Lüneburger Heide sind wir am späten Nachmittag losgefahren und wollten uns irgendwo ein schönes Plätzchen zum Übernachten suchen. Doch dann plötzlich waren wir schon in Sankt Peter Ording. Die Idee mit dem freistehend übernachten hatten wohl schon etliche Leute vor uns. Wir stießen überall auf Verbotsschilder…

Also haben wir erst Mal ein Restaurant angepeilt. Die Seekiste. Wir hatten erwartet, dass um diese Jahreszeit kaum jemand Urlaub macht und sind Richtung Strand gefahren. Im Ortsteil Böhm kann man tatsächlich auf den Strand fahren. Das ist so skurril.Und kommt einem so komisch vor. Das letzte Mal, dass ich mit einem Auto am Strand war, war während meines Schüleraustauschs in Florida in Daytona Beach. Aber offensichtlich geht das in Deutschland auch.

Sankt Peter-Ording an der Nordsee by AchimMeurer.com .

In der Seekiste haben wir hervorragend gegessen, auch wenn ich nicht wirklich das bekommen habe, was ich bestellt hatte. Ein bißchen Tourinepp war da schon dabei. Aber als wir hörten, dass man dort in drei Schichten am Abend reservieren muss, war uns klar, dass es dort niemanden interessiert, ob man noch mal wieder kommt. Da kann man dann auch schon mal etwas falsch machen. Ist ja egal. Die Bude ist ja eh voll! Bzw. die Kiste. Ha ha.

Übernachtet haben wir dann an einem kleinen süßen Badestrand etwas außerhalb. Da war es auch sehr ruhig. Zum Frühstück waren wir am Deich. Dort gab es nicht nur öffentliche Toiletten sondern auch Picknicktischchen. Wunderbar.

Und dann sind wir direkt zu unserem Auftraggeber gefahren: Appartements in St. Peter Ording. Eine Vermittlungsagentur für Ferienwohnungen. Dort haben wir die ersten Informationen bekommen und den Schlüssel für unsere Ferienwohnung in super Lage. Nah beim Ortszentrum, aber sehr ruhig.

Sankt Peter-Ording an der Nordsee by AchimMeurer.com .

Ankommen. Gegend erkunden und abends die Programmbesprechung. Gleich am nächsten Morgen war schon das erste Wohnungsshooting angesetzt. Mit neuer Dachterrasse und traumhaftem Ausblick.

 

Ansonsten haben wir die Gegend erkundet, uns Fahrräder ausgeliehen und sind abends noch mal schnell nach dem Abendessen an den Strand gefahren. Geht ja hier! Zum Sonnenuntergang genießen im Strandkorb oder zum Wetterdrama beobachten.

Wir sind durchs Vorland spaziert, waren auf dem Wochenmarkt Fisch kaufen und waren sogar im Plüschkino mit Tischchen und Bedienung.

 

Wir haben den Strand menschenleer erlebt aber auch proppenvoll. Aber man kann sich hier auch ganz einfach zurückziehen. Man muss nur weit genug gehen, dann ist man ganz allein am Strand. Platz ist hier genug.

 

In dieser Woche haben wir hoffnungslos Überstunden gemacht, aber es hat sich nicht so angefühlt, weil wir einfach die Zeit am Strand so sehr genossen haben, dass es wirklich keine Arbeit war.

Eine hoffentlich letzte Steuererklärung haben wir in der Woche auch noch gemacht und wieder mal gemerkt, wie unglaublich kompliziert alles ist und dass man ohne Beratung oder Unterstützung damit kaum klar kommt und wahrscheinlich eh immer irgendwas falsch macht.

Für unser Buch blieb diese Woche keine Zeit, aber das wird schon. Ein paar Kapitel gibt es ja schon. Für die Weiterfahrt haben wir wieder zwei Tage reserviert. Mal sehen, wie es diesmal mit der Übernachtung klappt.

Alle Tweets aus Sankt Peter-Ording gibt es hier auf storify zu lesen.

Alle Fotos © DieMeurers

Eine weitere Premiere für uns gab es in dieser Woche. Wir waren auf einem Reisebloggertreffen. Wir sehen uns selbst ja nicht als Reiseblogger, sondern bezeichnen uns als Content Produzenten, weil wir nicht unseren eigenen Blog befüllen sondern die Fotos und Texte, die wir erstellen, immer abgeben und ganz oft als Gastblogger auf anderen Blogs veröffentlichen.

Lest hier auch unsere Fotostory: In der Lüneburger Heide bei Bispingen

Heidebloggertreffen in Bispingen in der Lüneburger Heide by AchimMeurer.com .

Deswegen kümmern wir uns auch nicht so ausgiebig um unsere eigene Seite, wie Reiseblogger das tun würden. Weiterhin findet man bei uns keine Fakten. Ich schreibe nicht über historische Daten, Öffnungszeiten, Eintrittspreise oder andere Details sondern bei uns geht es um die Inspiration. Es geht darum, Lust zu machen, eine Destination oder ein Hotel zu besuchen. Deswegen war das Heidebloggerevent ein spannendes Experiment, einmal auszuprobieren, ob es für uns als Waltzing Meurers passt.

Heidebloggertreffen in Bispingen in der Lüneburger Heide by AchimMeurer.com .

Was wir bisher von Presse- oder Bloggerreisen mitbekommen hatten, war, dass eine Gruppe von Bloggern zu den vermeintlichen Highlights einer Region gebracht wird und alle die gleichen Fotos gleichzeitig auf den einschlägigen Kanälen posten. Und, dass keinerlei Rücksicht genommen wird auf die Gegebenheiten vor Ort wie Wetter und Lichteinfall, Besucherdichte usw.

Heidebloggertreffen in Bispingen in der Lüneburger Heide by AchimMeurer.com .

Umso mehr hatten wir uns gefreut, dass im Vorfeld abgefragt wurde, was man denn individuell besichtigen möchte. Uns hat vor allem die Natur in der Lüneburger Heide interessiert und das verrückte Haus. Aber nach unserer Ankunft bekamen wir das Programm überreicht und da war nicht mehr sehr viel Platz für individuelles. Letztendlich haben fast immer alle Blogger das gleiche gemacht. Die Gruppe bliebt bis auf sehr wenige Ausnahmen immer zusammen. Was schade war, weil wir uns eben für bestimmte Sachen überhaupt nicht interessiert haben und in der Zeit gerne etwas anderes gemacht hätten.

 

Auch unsere totale Abneigung gegen touristische Führungen wurde wieder einmal bestätig – leider. Die wenigsten Touristenführer sind in der Lage, ihre Führung auf die Gruppe abzustimmen und entsprechend zu verändern. Statt dessen wird immer der gleiche Text aufgesagt mit den gleichen Witzchen und den immer gleichen Wissensfragen à la: “Was schätzen Sie, wie alt XY ist?” oder “Wissen Sie, was YZ bedeutet?” Und “Wer weiß, wozu dieses Gerät hier benötigt wird?” Wir entdecken lieber selber auf eigene Faust und stellen gerne Fragen, die dann aber in den meisten Fällen nicht beantwortet werden können, weil sie nicht vorab gelernt wurden.

Heidebloggertreffen in Bispingen in der Lüneburger Heide by AchimMeurer.com .

Wir haben in der Vergangenheit ja auch schon Bloggertreffen veranstaltet, aber da ging es mehr um den Wissensaustausch untereinander; ähnlich wie auf einem Barcamp. Beim Heidebloggerevent gab es auch einen Workshop mit sehr interessanten Themen – zumindest in der Workshopankündigung. Leider war dieser Part dann sehr sehr kurz und die richtig spannenden Fragen konnten gar nicht mehr bearbeitet werden. Das war wirklich schade, weil es uns auch sehr interessiert hätte, was die Anwesenden oder beteiligten Unternehmen sich von Bloggern wünschen.

Heidebloggertreffen in Bispingen in der Lüneburger Heide by AchimMeurer.com .

Apropos Unternehmen… Wir hätten gerne mehr Austausch mit den beteiligten Gastgebern und touristischen Unternehmen gehabt. Leider haben fast alle nur ihr Unternehmen präsentiert und nicht einmal auf das riesige Wissen und die Erfahrung der Blogger zugegriffen. Wann hat man schon mal 15 Experten für bestimmte Themen vor sich sitzen und kann diese ganz offen befragen. Statt dessen ging es nur darum, sich zu präsentieren. Hier wurde eine riesige Chance vertan. Ich habe vor langer Zeit schon mal über das Thema geschrieben, was Blogger für Unternehmen tun können. Und hier hat sich inzwischen auch schon einiges verändert, aber der Text ist sicher noch zutreffend. Auch zum Thema Bloggerrelations habe ich mich schon geäußert. Auch hier hat sich seitdem nicht viel geändert.

 

Was bei uns in Erinnerung bleiben wird, ist die Landschaft und das verrückte Haus. Die Heide war wunderschön – auch ohne rosa/lila Blüten.

 

Und das verrückte Haus war genau richtig für uns. Hier konnten wir uns austoben und unsere Kreativität richtig ausleben. Passives Konsumieren ist nicht so wirklich was für uns, aber aktiv sein ist genau unser Ding. Und so hatten wir riesigen Spaß, uns immer neue Motive für das verrückte Haus auszudenken. Und das hat auch in der Gruppe enormen viel in Bewegung gesetzt. Das war toll.

 

Es sind trotzdem tolle Aufnahmen entstanden, auch wenn das Wetter mal nicht gepasst hat. Und es war sehr gut, die Lüneburger Heide mit ihrer einmaligen Landschaft kennen zu lernen. Und Netzwerken ist auch immer gut. Deswegen freuen wir uns, viele neue Blogger getroffen zu haben, so dass wir den ein oder anderen auch mal weiter empfehlen können, wenn wir wieder mal gefragt werden, ob wir jemanden wüssten.

 

Fazit

Einiges hat sich genau so bestätigt wie wir es vorhergesehen haben. Für uns ist es nach wie vor schwierig, an solchen Events teilzunehmen. Wir würden aber unter Umständen wieder an einem solchen Treffen  teilnehmen, wenn das Thema passt und der Wissensaustausch nicht zu kurz kommt. Und wenn gewisse Bedingungen erfüllt werden. Wir haben eigentlich, in dieses Treffen investiert, indem wir in der Zeit nichts verdient haben. Auch hatten wir zu wenig Zeit, Content zu produzieren. Also Bilder zu bearbeiten, so dass sie veröffentlicht werden können und Texte zu schreiben. Wir können die Zeit dafür ja schlecht von unserem nächsten Auftraggeber abzwacken. Deswegen werden diese Stunden von unserer privaten Freizeit abgehen. Und einige Programmpunkte auf dem Heidebloggerevent haben unsere sowieso schon so wertvolle Freizeit vertrödelt. In der Zeit hätten wir produktiv sein können oder aber unsere Freizeit genießen können. Da werden wir dann in Zukunft deutlich genauer hinschauen wie das Bloggertreffen ablaufen soll. Komplett ausschließen möchten wir unsere Teilnahme nicht, aber die Bedingungen müssen stimmen:

  • ausreichend Zeit zur Contentproduktion
  • ausgewählte Programmpunkte
  • kein Gruppenzwang
  • ausreichend Austausch mit den Teilnehmern, aber auch mit Gastgebern und touristischen Unternehmen
  • Expertise weiter geben können
  • evtl. Kostenerstattung/Bezahlung
  • gutes WLAN! Vor allem auch im Uploadbereich
  • evtl. organisiertes Networking

Alle Fotos © Waltzing Meurers