Die Woche 93 stand ganz im Zeichen von Holzbau. Unser neues Walzmobil ‘Matilda' wurde in der Nähe von Graz – unserer alten Heimat – mit wunderschönen Holzmöbeln versehen. Angefertigt wurde das Ganze von unserem ehemaligen Nachbarn Günther Dunkel/CreativeService.at

Wir hatten ja schon stundenlang überlegt und Pläne gezeichnet, aber jetzt wurde es Ernst. Das Material musste bestellt werden und der Innenausbau sollte endlich losgehen.

Zuerst wurde der Wagen innen isoliert. Teilweise mit zwei oder sogar drei Schichten.

Achim war die ganze Zeit mit in der Werkstatt und hat tatkräftig geholfen.

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Und dann wurden die Schränke und Stauräume gebaut.

Immer wieder mussten die Teile angepasst werden, weil das Auto innen drin kaum gerade Kanten hat. Überall steht was vor oder gibt es Schrägen.

Die Möbel wurden jedes Mal wieder heraus getragen und modifiziert und neu montiert. Was für eine Arbeit.

Aber Günther von Creative Service macht das alles so liebevoll und genau und dabei – Nomen est Omen – so kreativ. Das ist unglaublich.

Die Sachen sind nicht nur funktionell sondern auch schön. Alles wird abgerundet und geschliffen und bekommt eine persönliche Note.

Wir haben dann noch eine selbstaufblasende Schlafmatte gekauft und eine mobile Kühlbox. Jetzt können wir all unsere Sachen gut unterbringen und müssen nicht mehr so viel in die Unterkünfte schleppen.

Hier noch ein Video über die Inneneinrichtung:

Und dann ging es weiter Richtung uralte Heimat – Richtung Bonn.

 

 

Endlich ist es soweit. Wir haben Eure Stimmen ausgewertet und das Bild des Jahres steht fest.

Ihr habt hier kommentiert, getwittert, auf Facebook abgestimmt, auf WhatsApp und per E-Mail.

Vielen Dank dafür!

Und der erste Platz geht an…. Tadaaaaaaa! Bild Nr. 38 – Sternenhimmel über dem Vilsalpsee im Tannheimer Tal

Sternenhimmel über den Vilsalpsee, Tannheimertal, Tirol, Österreich by Array.

30 – Sternenhimmel über den Vilsalpsee, Tannheimertal, Tirol, Österreich

Auf dem zweiten Platz landete das Bild von Madeira “Die Sonne bricht sich ihren Weg durch die Regenwolken”

Die Sonne bricht sich ihren Weg durch die Regenwolken auf Madeira by Array.

12 – Die Sonne bricht sich ihren Weg durch die Regenwolken auf Madeira

und auf dem dritten Platz sind gleich mehrere Bilder gelandet.

 

Vielen Dank für Eure vielen Stimmen. Wir haben alle gewertet, auch wenn Ihr gleich mehrere genannt habt. Ist ja schön, dass Ihr Euch auch nicht auf eins festlegen konntet. Dann geht es nicht nur uns so… Und danke, dass Ihr uns auch immer Eure Gedanken dazu mitgeteilt habt. Spannend zu erfahren, warum Euch genau dieses Bild gefallen hat.

Und natürlich haben wir auch wieder etwas zu verlosen… Die Gewinner wurden von unseren Twitterlesern bestimmt und die Gewinne werden wir in den nächsten Tagen verschicken.

 

 

Wie schon in unserem letzten Blogpost angekündigt wird es 2017 bei uns einige Neuerungen geben. Ursprünglich wollten wir zwei Jahre lang auf die Walz gehen. Diese wären in diesem Jahr im Mai aber bereits vorbei. Da es uns so gut gefällt und wir noch viel mehr entdecken möchten, haben wir beschlossen, dass wir noch weiter ziehen werden. Aber mit ein paar Änderungen…

Mehr Auszeit

Zunächst einmal werden wir uns öfter eine Auszeit nehmen, da wir immer komplett in jede neue Aufgabe eintauchen, brauchen wir eher eine Pause, um wieder einen freien Kopf zu bekommen und aufnahmefähig zu sein. Wir werden nicht wieder 1,5 Jahre vergehen lassen sondern pro Quartal eine freie Woche einplanen. Darüber hinaus werden wir die Einhaltung der Arbeitsstunden strenger beobachten und durchsetzen, damit wir uns nicht wieder überarbeiten. Davon hat keiner was.

Vorträge und Workshops

Dieses Jahr möchten wir auf unserer Walz auch Vorträge und Workshops anbieten. Das machen wir beide sehr gern und haben es in der Vergangenheit immer sehr genossen. Da immer mal wieder Anfragen kamen, die wir bisher abgelehnt haben, werden wir sie jetzt mit in unseren Tourplan aufnehmen. Zum Beispiel sind wir auf der ABCStar in Linz. Ihr wollt uns buchen? Kontaktiert uns hier.

Fotoworkshop-Reisen

Darüber hinaus werden wir auch das erste Mal in diesem Jahr Fotoworkshop-Reisen organisieren und anbieten. Die erste Reise geht nach Jordanien und ist in der Planung für Anfang Juni. Details folgen bald.

Charity

Für jeweils 12 gebuchte Wochen werden wir eine Woche verschenken, also auf unsere Gebühr verzichten. Hiermit möchten wir gute Ideen unterstützen und verbreiten oder einem Startup unter die Arme greifen. Ihr habt Ideen, wer unser Angebot gebrauchen könnte? Immer her damit, dann schreibt Eure Ideen in einen Kommentar hier auf der Seite.

Andere Branchen

Bisher waren wir ausschließlich in der Tourismusbranche unterwegs. Anfragen, die sich auf andere Branchen bezogen, haben wir in den letzten 18 Monaten abgelehnt. In Zukunft sind wir da offener und weiten die Branchen und Themen aus. So können wir uns vorstellen, Unternehmen zu dokumentieren oder Service Design Prozesse zu unterstützen. Touristische Produkte haben wir bei unseren Aufenthalten sowieso auch gleich mit getestet. Das können wir dann direkt auch dokumentieren.

Barcamps

Seit 2007 haben wir mehr als 40 Barcamps besucht und auch einige selber organisiert. 2017 möchten wir wieder verstärkt an Barcamps teilnehmen und hoffen, dass wir einige in unserem Terminplan unterbringen werden.

Büro-Unterstützung

Wir sind weiter auf der Suche nach Unterstützung für Organisatorisches. Wer sich berufen fühlt, uns da zur Seite zu stehen, bitte melden!

Hurra – wir haben es geschafft – dies sind unsere TOP50 Fotos aus 2016. Eigentlich wollten wir DAS Bild des Jahres wählen, doch wie schon im letzten Jahr konnten wir uns nicht entscheiden.

Aus über 10.300 abgegeben Fotos haben wir diese 50 Fotos ausgewählt. Wir können einfach keines mehr weglassen…

Was ist Euer Favorit? Schreibt uns Euer Lieblingsbild einfach unten als Kommentar.

 

Und hier noch unsere erste Auswahl von 240 Fotos als Diashow:

PS: wer bei dem Video die Qualität auf HD stellt, kann die Fotos in bester Qualität genießen.

Wir machen Urlaub!

Tja, dass wir mal Urlaub machen würden, hätten wir auch nicht gedacht…

… aber wir sind urlaubsreif, weil unsere Festplatte im übertragenen Sinn voll ist. Wenn man – wie wir – jeden Tag mehrere Sehenswürdigkeiten besichtigt, dann braucht man auch die Zeit dazu, die Erlebnisse zu verarbeiten.

Einfach mal abhängen

Wenn Urlauber nach einem angefüllten oder anstrengenden Tag zurück in ihre Unterkunft kommen, dann legen sie wohl die Füße hoch und lassen den Tag ausklingen. Bei uns fängt die Arbeit aber dann erst an. Bilder herunter laden, sichern, sichten, aussortieren. Die ersten Bilder schon bearbeiten, auf Facebook hochladen, mit einem kleinen Begleittext versehen und auf Kommentare antworten. Falls unterwegs kein WLAN bereit stand, die Twitter-Reportage nachholen; also tweets formulieren mit den entsprechenden Hashtags versehen und Bilder anhängen und warten bis sie gesendet sind, um dann den nächsten zu versenden. Und dann den nächsten Tag planen. Wettervorhersagen konsultieren und sich mit den Betreuungspersonen austauschen, was wann wie wo gemacht wird. Und der nächste Tag dient nicht der Erholung sondern es geht immer so weiter.

Theorie und Praxis

Eigentlich war das ja nicht so gedacht. Wir haben in unserem Konzept eine Privat- und Erholungszeit eingeplant. Ein Teil dieser Privatzeit geht für die Bürokratie drauf, so dass das auch wieder Arbeit ist und nicht der Erholung dient. Und dann sollte doch ein Tag pro Woche Freizeit sein, aber irgendwie funktioniert das nicht.

Ja, Prost! Auf den Urlaub!

Im Laufe der Walz haben wir immer wieder versucht, an dieser Schraube zu drehen. Dabei haben wir auch Anregungen und Ideen von Kooperationspartnern gerne mit aufgenommen. So haben wir jetzt viele organisatorischer Dinge in unserem Konzept und neuerdings sogar in einer Checkliste definiert.

Das Problem ist, dass das Konzept oder Checkliste scheinbar nicht gelesen wird oder die einzelnen Punkte darin nicht umgesetzt werden. Alle organisatorischen Schnitzer gehen allerdings von unserer privaten und unserer Erholungszeit ab. Weil wir natürlich am Ende doch dem Auftraggeber qualitativ hochwertige Arbeit abliefern wollen. Wie immer.

Beispiele gefällig?

Das WLAN funktioniert nicht.

Wenn das WLAN zu langsam ist oder gar nicht funktioniert sind es oft wir, die nach Lösungen suchen. Mit dem Hotel diskutieren, in diverse Telefonläden fahren, evtl. eine SIM-Karte kaufen. Wer jemals in einem Telefonladen war, weiß wie lange man da zum Teil warten muss. Die ein oder andere Stunde geht dabei verloren. In dieser Zeit können wir nichts anderes machen. Alle gewünschten Aktivitäten werden anschließend nachgeholt – in unserer privaten Zeit.

Die Location kann nicht fotografiert werden

Wir können es nicht oft genug fragen: Kann das gewünschte Motiv fotografiert werden? Ist es offen/zugänglich? Gibt es ein Fotoverbot? Wird dort gerade gebaut? Wie ist der Sonnenstand? Und so passiert es, dass wir eventuell nach einer längeren Anfahrt irgendwo ankommen und gar nicht aus dem Auto aussteigen, weil das gewünschte Foto aus diversen Gründen nicht gemacht werden kann. Eine zweite oder gar dritte Anfahrt passiert dann wieder in unserer privaten Zeit.

Anfahrtzeiten werden deutlich unterschätzt

„Ach das ist nicht weit weg. Da seid ihr in einer Viertelstunde da.“ Mag sein, dass Einheimische das schaffen, die den Weg und jedes Schlagloch kennen. Mit Navi und ortsunkundig kann es schon mal länger dauern. Auch, wenn auf dem Weg dahin ein schönes Fotomotiv ist, kann es sein, dass die Fahrtzeit sich gleich mal verdoppelt.

Termine gegen Ende unseres Aufenthaltes

Wenn wir am letzten Tag noch etwas besuchen und dokumentieren wird es wirklich stressig. Schließlich müssen wir alle unsere Arbeiten beendet haben, wenn wir weiter ziehen. Denn nach dem Umzug beginnt gleich unsere Arbeit für die neue Destination, in die wir dann voll eintauchen. Das bedeutet, alle Fotos müssen fertig bearbeitet sein, benannt werden, exportiert werden und auf eine Festplatte übertragen werden. Bei den großen Datenmengen dauert das oft einige Stunden. Den Prozess über Nacht laufen zu lassen, funktioniert nicht immer. Manchmal wird der Vorgang abgebrochen. Blogposts müssen geschrieben werden und verlinkt werden. Bilder müssen ausgesucht, hochgeladen und im Text verteilt werden. Dann wird das Ganze noch ins Englische übersetzt. Es gibt genug zu tun. Und am nächsten Morgen haben wir keine Zeit mehr dafür. Für uns heißt es dann einpacken und abreisen. Je nach Entfernung oder Verkehrslage sitzen wir dann auch schon mal zehn Stunden im Auto. Und am nächsten Tag geht es gleich mit vollem Einsatz weiter.

Pausen sind notwendig

Seaside Beach Baldeney in Essen im Ruhrgebiet by AchimMeurer.com .

Jetzt könntet Ihr sagen, wenn man an einem schönen Ort ist, dann kann man sich doch da total entspannen. Nun, theoretisch ja, aber in der Praxis sieht das dann doch anders aus. Wir planen dann schon die nächste Sehenswürdigkeit. Twittern unsere aktuelle Reportage. Besprechen uns mit unseren Betreuern, organisieren Termine, sehen unsere Social Media Kanäle durch, beantworten Fragen oder Kommentare und überlegen die nächsten Fotomotive. Von Entspannung keine Spur.

Und da wir das von Woche zu Woche immer wieder probieren und das sehr selten gelingt, dass wir mal tatsächlich einen ganzen Tag frei haben, haben wir jetzt die Reißleine gezogen, bevor wir zusammen klappen und einen Urlaub eingeplant.

Urlaub

 

Zeit, ganz ohne Sehenswürdigkeiten, ohne Termine, ohne Gespräche, hoffentlich – ohne Bürokratie, ohne Zwang, ohne Fotomotivsuche, ohne Tweetformulierungen, ohne Blogposts, ohne Arbeit… Urlaub halt…

„Aber ihr wolltet das doch so“

Sicherlich wird der ein oder andere sagen, dass wir diese Form des Arbeitens und des Lebens ja bewusst gewählt haben. Das stimmt auch. Wir wollen reisen und arbeiten kombinieren, wir wollen dabei viel erleben, wir wollen neue Dinge kennenlernen, neue Menschen treffen, die Welt entdecken. Und das wird auch im nächsten Jahr so bleiben. Nur werden wir ein paar Dinge ändern, das Konzept etwas verändern und erweitern. Denn wir haben aus den letzten Monaten gelernt. Trotz all der Unbeständigkeit in unserem Leben gibt es eine Konstante und das ist die Veränderung.

2017

Daher wird es auch ein paar Änderungen geben für 2017. Doch dazu später mehr… Jetzt genießen wir erst mal unseren Urlaub und im neuen Jahr geht es dann hoch motiviert, anders, neu und doch bewährt weiter.

Bis dahin drehen wir ein paar Runden…

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Nach der Küchenparty im Weinbergschlösschen ging es in unsere alte Heimat – nach Graz zu einem Boxenstopp. Die Woche war nicht gebucht und irgendwann, haben wir uns dann auch nicht mehr bemüht, sie zu füllen sondern bewusst als Pause eingeplant.

Und so haben wir den Innenausbau von unserem neuen Walzmobil geplant, was gar nicht so einfach ist. Die Pläne wurden dann auch immer wieder überarbeitet. Sachen ausgemessen, diskutiert, was wo besser hinpasst und die Pläne wieder neu beschriftet. Skizzen wurden ergänzt und durchgestrichen, um dann doch wieder verworfen zu werden. Im Moment gibt es eine Version, die schon seit Tagen nicht mehr überarbeitet wurde… Mal sehen…

Achim hat versucht, seinen Männerschnupfen los zu werden. Ich war noch mal bei einem Physiotherapeuten wegen meiner Schulter. Er meinte, es sei eine Überdehnung der Kapsel und hat mir wieder andere Übungen gezeigt, die ich jetzt mache. Aber langwierig scheint so ein Schulterproblem schon zu sein. Wird Zeit, dass wir Urlaub haben…

Jakominiplatz Graz HDR by .

Jakominiplatz Graz HDR

Dann können wir uns in Ruhe, um alle unsere Wehwehchen kümmern.

Wir habe liebe Freunde getroffen und alte Weggefährten und haben zusammen gekocht und gefeiert. Und gequatscht und Ideen geschmiedet und uns ausgetauscht. Das hat gut getan. Und wir haben festgestellt, dass wir unbedingt mal wieder auf ein Barcamp möchten. Das fehlt uns schon sehr.

Der Grazer Weihnachtsmarkt

Und zu guter letzt haben wir an unserem neuen Geschäftsmodell gewerkelt.

Und so sind wir frisch gestärkt weiter gefahren.