Kategorie: Fotostory

Ein Tag in Bochum

Bochum. Die Stadt, deren Postleitzahl mal als Plattencover diente. Und wo seit gefühlten hundert Jahren ein Musical auf Rollschuhen läuft. Und die Stadt, wo es die beste Currywurst geben soll. Ein Lied darüber gibt es ja schon mal von Herbert Grönemeyer. Wir waren da und haben uns umgesehen. Weil es sehr heiß war, haben wir gleich mal eine Eisdiele angesteuert. Die war sehr urig. Mit vielen alten zusammengewürfelten Möbeln und einer langen Schlange. Die Eissorten zum Teil ungewöhnlich, wie ‚Gurke‘ oder ‚Kürbiskern‘. Und – auch ungewöhnlich – jede Sorte hat ihren eigenen Preis. Also kein Standarpreis pro Eiskugel. Aber lecker wars. Wir sind durch die Stadt geschlendert. Mit viel grün. Alten Bäumen. Alleen. Wir haben einen öffentlichen Bücherschrank entdeckt und einen ungewöhnlichen Turm. Wer nicht laufen mag, kann sich ein Mietrad nehmen und damit durch die Gegend fahren. Die einzelnen Stadtviertel – Kiez  genannt – sind ruhig und schattig und

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Kurzweil im Tannheimer Tal

Das Wetter ist manchmal nicht so, dass man eine stundenlange Wandertour plant. Vielleicht hat man Angst, von einem Gewitter am Berg überrascht zu werden oder in einen Regenguss zu geraten… Was dann? Im Tannheimer Tal hat man genügend Gelegenheit trotzdem etwas zu unternehmen: Dank der Tannheimer Tal Card kann man auf den Berg fahren und in luftiger Höhe einen kleinen Spaziergang unternehmen oder einfach auf einer der Hütten sitzen, etwas trinken, den Kuhglocken zuhören und eventuell ein paar Gleitschirmflieger beobachten. https://twitter.com/DieMeurers/status/759015419059376128 Da oben kann man wunderbar entspannen, auch wenn sich ab und zu eine Wolke vor die Sonne schiebt. Am Neunerköpfle kann man in wenigen Minuten zum Gipfelkreuz aufsteigen und in Grän kann man ebenso schnell einen Gipfel erreichen. Ein Bergsteigerquickie sozusagen. Und wenn der Regenguss kommt, ist man schnell in einer Hütte… Wer sich trotzdem nicht nach oben traut wird auch im Tal fündig. In Jungholz gibt es seit Neuestem den

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Seifen machen

Schon im Winter hatte ich gelesen, dass in Jungholz von den Kräuterfrauen Kurse angeboten werden. Unter anderem auch zum Thema Seifen machen. Das hat uns natürlich interessiert. Zunächst haben wir einen Besuch im Kräutergarten gemacht. Manchmal gehen die Kursteilnehmer aber auch einfach spazieren und ernten, was sie am Wegesrand finden. Und anschließend wird daraus Seife gemacht. Es braucht einige Zutaten zur Seifenherstellung. Erst einmal verschiedene Fette. Aber auch Lauge. Das Natron dafür gibt es in der Apotheke. In Österreich allerdings nur gegen Unterschrift, damit man damit kein Schindluder treibt. Die festen Fette werden geschmolzen. Und die Lauge wird angerührt. Da wir Lavendelseife machen wollten, gab es einen vorher gekochten und abgeseihten Lavendeltee dafür. Die Lauge wird spontan ziemlich heiß. Aber nicht nur deshalb muss man beim Seifen machen vorsichtig sein und genau arbeiten. In das flüssige Fett kommt Bienenwachs. Und dann brauch man ein Thermometer. Alle Zutaten sollten nämlich eine

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Sommerwandern im Tannheimer Tal im Vergleich zu Winterwandern

Wir waren ja im Winter im Tannheimer Tal Winterwandern. Nun sind wir erneut zu Besuch im Tal und haben Sommerwandern ausprobiert. Hier unser Vergleichsergebnis: Es sind viele gleiche Sesselbahnen oder Gondelbahnen in Betrieb Das Tal ist grün statt weiß Es ist wärmer Einige Strecken sind die gleichen Bei Themenpfaden sind manche Stationen nur im Sommer nutzbar Es fährt kein Ballon – dafür sieht man mehr Gleitschirmflieger Es gibt mehr Wanderwege zur Auswahl Man schwitzt mehr und rutscht weniger Die Bäche rauschen genau so Es sind weniger Menschen unterwegs Man kann auch im Sommer auf den Hütten draußen sitzen Es sind Kühe und Pferde auf der Weide… und Schweine   Die Aussicht ist auch im Sommer grandios Es gibt mehr Blumen am Wegesrand Es gibt inzwischen die Tannheimer Tal Card. Damit sind die Seilbahnfahrten gratis Man kann den Schmugglerpfad gehen… und sich schwarz anmalen Im Sessellift friert man nicht Es gibt mehr Vogelgezwitscher,

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Camping in der Burgstadt Kastellaun

Wer uns kennt, weiß, dass wir keine Campingfans sind, aber auf dem Campingplatz beim BurgStadtHotel würden sogar wir Urlaub machen wollen. Die Anlage liegt direkt hinter dem Hotel und ist terassenförmig angelegt. Jede Terrasse hat einen Straßennamen und von den oberen Stellplätzen aus hat man sogar Fernsicht, sofern nicht einer der zahlreichen Bäume davor steht. Unter den Bäumen gibt es auch viele Obstbäume. Da fühlt man sich wie im eigenen Garten. Die Stellflächen sind sehr großzügig, so dass man ausreichend Platz zum Nachbarn hat. Jede Parzelle hat Wasser- und Stromanschluss und der Boden besteht aus Schotter, so dass man sich nicht fest fahren kann. Direkt neben den Sanitäranlagen gibt es eine Entsorgungsstation. Waschmaschine und Trockner sind ebenfalls vorhanden. Wer mag, kann sich ein eigenes Bad mieten. Aber das beste ist, die Umgebung. Direkt nebenan ist das BurgStadtHotel. Fast alles, was das Hotel bietet, kann man auch nutzen: Sauna, Fitnessraum, aber

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Rheinhessen entdecken

Wir waren ein Woche in Rheinhessen unterwegs und eins ist klar: Hier kommt man um das Thema Wein nicht drum herum. Überall begegnet man Wein, ob man jetzt durch die Lande fährt und gleich neben einem Getreidefeld, Weinreben stehen oder ob man in ein Dorf hineinfährt und über der Straße der Wein entlang rankt oder ob an den riesigen Toren an den Häusern „Flaschenverkauf“ steht. Überall geht es um den Wein. Die Orte bestehen fast immer nur aus einer Reihe Häuser. Zur Straße hin durch die erwähnten riesigen Tore abgeschottet. Ab und zu kann man einen Blick in den Innenhof erhaschen. Ansonsten wünscht man sich oft eine lange Stange mit Kamera, um mal über die Mauer zu gucken. Wenn die Tore aufstehen, ist es meistens sehr einladend, weil lauschig und nett gestaltet. Und dann gibt es einen Weinausschank, Weinproben, eine Straußwirtschaft oder eine Gutsschänke. Große Plätze oder Parkanlagen oder Promenaden.

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Durch die Eifel ohne Bagger

Wer kennt ihn nicht den Spruch: Herzlichen Glückwunsch Sie haben eine Baggerfahrt durch die Eifel gewonnen. Ich hab ja auch geforscht, aber nix gefunden, wo der Spruch wohl herkommt… Wir waren jetzt eine Woche in der Eifel und mit einem Bagger wären wir auch nicht weit gekommen, denn die Eifel ist richtig groß. Nicht nur, dass sie sich über zwei Bundesländer erstreckt, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, sie umfasst eben auch ein großes Gebiet. Unterteilt wird sie auch in x Untereifeln. Rureifel, Vulkaneifel, Nordeifel… Während die Rureifel ganz klar auf den Rursee Bezug nimmt und die Vulkaneifel durch die deutlichen Überreste von Vulkanen besticht mit Maaren, Geysiren und Lavafelsen, weiß man nicht so recht, was die Nordeifel zu bieten hat. Spaß beiseite. Wir waren untergebracht in einem schnuckeligen kleinen Fachwerkhäuschen in Lommersdorf, einem Ortsteil von Blankenheim: Ferienhaus Höppches. Und empfangen wurden wir mit einem riesigen Fresspaket voll mit regionalen Produkten. Absolut genial.

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Woche 54: Im Kannenbäckerland

Wir bleiben in Rheinland-Pfalz und sind vom Ahrtal in den Westerwald gefahren. Im Hotel Zugbrücke haben wir gewohnt. Ein wirklich tolles Tagungshotel mit tollen Räumen und super schnellem WLAN. Hallelujah!! Ein kleiner Tagungsraum diente uns diese Woche als Büro. Das war einfach purer Luxus. Nach unser üblichen Programmplanung haben wir erst Mal Grenzau erkundet. Zugegeben das geht schnell, aber hier fällt schon auf, dass ein Thema vorherrscht: Keramik. Überall sieht man Sachen aus Keramik. Töpfe, Vasen, Hausnummern, Figuren und sogar Ortstafeln. Es gibt hier wohl nichts, was nicht aus Keramik gemacht werden könnte. Da das Wetter nicht ganz so mitgespielt hat, haben wir erst Mal alles gemacht, was drinnen statt findet. Und das waren zum Beispiel Hotelfotos. Von der Bar, dem tollen vielseitigen Buffet oder den Mitarbeitern. Aber auch aus der Wellnessabteilung… Manchmal ist es ja gut, wenn man als Model fungieren soll… Der Mittwoch war nicht ganz so toll,

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Das Kannenbäckerland und seine Keramik

Die Rolle der Keramik ist im Kannenbäckerland unübersehbar. Schon wenn man von der Autobahn abfährt, sieht man am Kreisverkehr riesige Krüge, Vasen und Gefäße stehen aus Keramik. Und auch sonst gibt es Alltagsgegenstände aus Keramik. Hausnummern, Wegweiser, Blumentöpfe, Skulpturen und Figuren. Sogar Briefkästen aus Keramik haben wir gesehen. Heute gibt es zwar nicht mehr so viele Euler – wie die Töpfer hier heißen – wie noch vor fünzig Jahren, aber trotzdem gibt es auffällig viele. Bis zu 60 Brennöfen soll es alleine in Höhr-Grenzhausen gegeben haben. Heute sind es weniger und vor allem kleinere und sie werden nicht mehr mit Briketts und Holz befeuert sondern mit Gas oder Strom, aber vor allem sind sie kleiner. Einige alte Brennöfen können noch an verschiedenen Stellen besichtig werden. Es ist schon imposant, wenn man in den Ofen hinein gehen kann und sogar drin stehen kann. Gut. Sooooooo viel Keramik wird hier heute nicht

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Hausboot für Anfänger – unsere Tipps

Da wir als blutige Anfänger auf Hausboot-Tour gegangen sind, hier mal ein paar Tipps, die Ihr vielleicht gebrauchen könnt, falls Ihr einen Hausboot-Urlaub plant. Natürlich ist jeder Mensch anders, aber das hier ist ja auch unsere persönliche Sicht. Lest das Kapitänshandbuch Lest das Kapitänshandbuch Lest das Kapitänshandbuch Oder die Charterfibel. Auf jeden Fall Lektüre über Hausbootfahren. Dreimal lesen sollte wohl reichen. Macht das aber einige Zeit vor Eurer Reise. Nicht so wie wir, auf der Autofahrt zum Hausboot-Anleger. Weil einmal lesen wird vielleicht nicht reichen. Es heißt zwar in der Werbung immer „führerscheinfrei“ fahrbar, aber eben nicht wissensfrei. Es gibt ziemlich viel Informationen über das Hausboot, die Bedienung und das Fahren. Und wenn man sich dieses Wissen an einem Tag drauf schaffen will, könnte das etwas viel sein. Hinzu kommt noch, dass die Anreise zum Boot vielleicht länger gedauert hat oder aus sonstigen Gründen etwas anstrengender war. Und dann noch

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