
Ein Tag in Bochum
Bochum. Die Stadt, deren Postleitzahl mal als Plattencover diente. Und wo seit gefühlten hundert Jahren ein Musical auf Rollschuhen läuft. Und die Stadt, wo es die beste Currywurst geben soll. Ein Lied darüber gibt es ja schon mal von Herbert Grönemeyer. Wir waren da und haben uns umgesehen. Weil es sehr heiß war, haben wir gleich mal eine Eisdiele angesteuert. Die war sehr urig. Mit vielen alten zusammengewürfelten Möbeln und einer langen Schlange. Die Eissorten zum Teil ungewöhnlich, wie ‚Gurke‘ oder ‚Kürbiskern‘. Und – auch ungewöhnlich – jede Sorte hat ihren eigenen Preis. Also kein Standarpreis pro Eiskugel. Aber lecker wars. Wir sind durch die Stadt geschlendert. Mit viel grün. Alten Bäumen. Alleen. Wir haben einen öffentlichen Bücherschrank entdeckt und einen ungewöhnlichen Turm. Wer nicht laufen mag, kann sich ein Mietrad nehmen und damit durch die Gegend fahren. Die einzelnen Stadtviertel – Kiez genannt – sind ruhig und schattig und








