Drei Wochen Katalonien… Bei der Anreise haben wir schon gezittert. Wie wird die politische Lage sein? Kann man dort überhaupt etwas besichtigen oder bleibt man in Demonstrationen und Chaos stecken?

Ortsansichten von Vilafranca in Katalonien by AchimMeurer.com . Unser erster Standort war Vilafranca. Hier gab es zwar viele Fahnen und Plakate zu sehen, aber ansonsten war alles friedlich. Ein netter kleiner Ort mit vielen Gassen und wunderschönen Häusern in der Altstadt und imposanten Plätzen und Kirchen.

 

Und das war auch gleich unser Thema: Klöster, Kirchen und Kapellen und zusätzlich Keller! Wunderbar! Zum Thema Keller haben wir Codorniu besucht und sehr viel über Cava erfahren.

 

Eins steht fest: Katalonien ist groß! Und hat viel Landschaft! Man fährt lange, bis man irgendwo ist.

 

Die Öffnungszeiten machen es nicht einfacher und sind gewöhnungsbedürftig. In der Regel hat alles von ca. 10 – 13 Uhr auf und dann zu. Und dann am Nachmittag ab 16 Uhr noch mal geöffnet. Nicht einfach, wenn man eine Tagestour plant.

Matilda, Ausblick auf Vilafranca by AchimMeurer.com .

Sprachlich kommt man ohne Spanisch oder Katalanisch kaum zurecht. Manchmal geht noch Französisch. Englisch funktioniert eigentlich überhaupt nicht. Unsere Übersetzungsapps konnten kein Katalanisch, aber wir sind trotzdem irgendwie klar gekommen.

Die Katalanen sind überaus freundlich und wir hatten immer sehr viel Spaß und haben uns mit Händen und Füßen verständigt. Gut, dass es Bilder gibt!

Ortsansichten von Vilafranca in Katalonien by AchimMeurer.com .

Wir waren überrascht, was alles als ganz normale Straße gilt und haben gelernt: einfach weiter fahren!

Wenn es nicht erlaubt ist, wird es dran stehen. Und so war es auch. Die abenteuerlichsten Feldwege endeten auf einem offiziell ausgeschilderten Parkplatz.

Matilda, Kapelle auf Berg mit abenteuerlicher Auffahrt, Ausblick, Landschaft, Berge, Katalonien, Spanien by AchimMeurer.com .

Klar; Klöster und Kirchen wurden oft an exponierten Plätzen errichtet. Und wir haben sie besucht. Riesige Klöster, niedliche Kapellen, leuchtend rote Gebäude und beeindruckende Kirchen im Gaudí-Stil. Jedes Dorf hat hier seine Kirche und zwischendurch am Wegesrand gibt es oftmals noch versteckte Kleinode.

 

Was haben wir sonst noch erlebt?

Lest weiter in Teil 2: Katalonien Teil 2

 

Von Wien nach Vilafranca sind es ganz schön viele Kilometer. Aber wir wollten es langsam angehen und Zwischenstops einlegen.

Etappe 1: Kärnten & Italien

Am ersten Tag sind wir erstmal in unsere alte österreichische Heimat gefahren. Nach Gmünd in Kärnten. Dort waren wir auf der Leonhardhütte, weil dort im Mai 2018 das Almcamp reloaded stattfinden wird. Mit der Wirtin haben wir alles besprochen und wir freuen uns auf jetzt schon auf das Barcamp auf der Alm.

Frisch gestärkt mit selbstgemachte Käsespätzle sind wir dann weiter gefahren Richtung Italien. In Montecchio haben wir ein Hotel gefunden und übernachtet.

Etappe 2: Provence/Frankreich

Durch Italien durch ging es dann nach Frankreich. Hier wurde erstmal ein obligatorisches ‘petit pain au chocolat‘ fällig

Am Abend waren wir schon in der Provence. Der Stellplatz da hat uns aber nicht gefallen und so sind wir wieder in ein Hotel gegangen.

Am nächsten Tag war erstmal eine Autowäsche für Matilda fällig

Diese offenen Waschanlagen sind ja schon witzig. Die Wäsche kann man übrigens auch gleich im Freien waschen… Irgendwann mach ich das mal!

Wir waren Wein kaufen und Käse kaufen. Und in einem kleinen netten Restaurant essen…

Und dann mussten wir unbedingt noch mal zu dieser Saline. Und obwohl wir ja wussten, dass sie fantastische Farben hat, waren wir wieder völlig angetan von dem Rosa.

Achim konnte die Finger nicht von seiner Kamera lassen:

 

Es war einfach wunderschön. Übernachtet haben wir auf unserem Lieblingsweingut Beaujeu. Beim Weinkauf hatten wir gefragt, ob wir eine Nacht dort stehen durften. Es war ein Traum.

Suedfrankreich-Arles_3002 by Achim Meurer.

 

Etappe 3: Perpignan/Frankreich

Bei der dritten Etappe haben wir es bis Perpignan geschafft. Dort haben wir im Hotelzimmer mitgezittert, wie es in Katalonien weiter geht. Spannend bis zur letzten Minute.

Von da aus war es dann nicht mehr weit bis nach Spanien. Wir haben einen kleinen Umweg über Figueres gemacht und das Dali-Museum besucht. Ohne Voranmeldung sind wir direkt hinein gekommen. Drinnen war es zwar recht voll, aber wir haben es sehr genossen.

Von da ging es die letzten Kilometer bis nach Vilafranca, unserem ersten Einsatzort. Was für eine schöne Anreise.

Twitter-Nachlese

Noch mehr tweets von unserer Anreise gibt es auf Storify:

Anreise Katalonien

 

 

Vom Tannheimer Tal ging es über Graz nach Salzburg und anschließend nach Wien. Ein alter und loyaler Kunde von Achim, Antikholzwerkstatt Robert Greisberger, hatte sich gemeldet und brauchte Fotos von seinen neuen wunderschönen Antikholzwerken.

Antikholzwerkstatt Robert Greisberger

Also sind wir einen Tag lang in Salzburg herumgefahren und haben Ladeneinrichtungen, Tische und sogar ganze Holzstuben in verschiedenen Privathaushalten fotografiert. Natürlich – wie immer – mit den entsprechenden Vorbereitungsarbeiten.

Der Tag war lang, die besuchten Familien super nett und das Ergebnis kann sich blicken lassen:

 

Modeboutique Karin Kasaj Wien

In Wien konnten wir nur abends nach Ladenschluss arbeiten.

Auch da mussten wir entsprechend umdekorieren, je nachdem aus welcher Perspektive fotografiert werden sollte.

 

 

Beide Auftraggeber waren richtig bei der Sache und haben es sich nicht nehmen lassen, mit Hand anzulegen und vor allem mit zu entscheiden.

So macht das richtig Spaß.

Und von Wien aus ging es dann in mehreren Etappen nach Katalonien…

Twitter-Nachlese

Die ganze Twitter-Geschichte über Salzburg und Wien gibt es hier zum anschauen:
Storify Fotoshootings Salzburg und Wien

 

 

Zum wiederholten Mal im Tannheimer Tal. Langsam kennen wir uns aus, aber wir haben immer noch nicht alles gesehen. Immer wieder gibt es was zu entdecken. Und so waren die drei Wochen wieder angefüllt mit ganz vielen verschiedenen Dingen.

Almabtrieb Tannheim, Tannheimertal, Tirol, Österreich by AchimMeurer.com .

Im Mittelpunkt standen die ganzen Feste mit mehreren Alpfahrten – also Almabtrieben – und dem Talfeiertag. Nachlesen kann man alles im Allgäublog. Bilder gibt es hier bei uns.

Herbststimmung am Höfersee, Tannheimertal, Tirol, Österreich by Array.

Wir haben den Höfersee entdeckt und waren am Vilsalpsee spazieren.

Wasserkraft vom Energieversorger EW Schattwald by AchimMeurer.com .

Wir haben das Elektrizitätswerk Schattwald besucht und waren fischen.

Angeln auf dem Vilsalpsee, Tannheimertal, Tirol, Österreich by AchimMeurer.com .

Wir haben wieder mal in Kochtöpfe geguckt. Es gab Rehrücken.

Wie macht man einen Rehrücken mit Topfenknödel, Eierschwammerl und glasierte Birnen, Sonnehof Grän, Tannheimertal, Tirol, Österreich by AchimMeurer.com .

Und wir waren einmal im Kino.

Endlich haben wir es geschafft, das Motorölproblem von Matilda zu beseitigen. Doch dann kam das nächste Problem. Es regnet in unser Auto rein. Mühsam!

Wir haben einmal die Unterkunft gewechselt und die ersten Andrucke für das Fotobuch sind gekommen.

Wieder ganz schön viel los gewesen.

Es geht weiter mit zwei Fotoshootings in Salzburg und Wien…

Vom kaiserlichen Postamt aus ging es mit einem kleinen Umweg zum Castlecamp. Der Umweg war leider nötig, weil mal wieder eine bürokratische Sache nicht ganz rund gelaufen war. Heutzutage kann man sich noch nicht mal mehr auf Notare verlassen… Manchmal ist es wirklich anstrengend. Aber es hilft nix. Man muss dadurch.

Nachdem dann endlich alles verbrieft und versiegelt war, ging es weiter Richtung Kaprun und Richtung Castlecamp. Das touristische Barcamp haben wir ja von Anfang an besucht und nur eins ausgelassen. Dieses Jahr war es mal wieder richtig anstrengend fürs Hirn mit vielen neuen Sachen und Denkanstössen. Aber auch mit tollem Wiedersehen und Netzwerken. So muss Barcamp!

Vom Salzburger Land aus ging es dann Richtung Steiermark. Auch hier gab es einiges zu erledigen. Ein paar Arztbesuche. Müssen auch mal sein. Und ein paar Einkäufe. Kamera Chip reinigen lassen. Usw. Alltagsdinge halt.

Abends haben wir etwas Hausmusik gemacht…

Und der zweite Kalender ist eingetroffen. Zumindest das erste Musterexemplar. Sieht auch sehr gut aus. Mehr Infos folgen bald.

 

Wir haben auch noch die Isolierung von Matilda befestigt. Der erste Kleber hat bei Hitze versagt und alles kam wieder von den Wänden und der Decke. Aber jetzt sollte es halten.

Allerdings hatte Matilda auch eine Fehlermeldung, so dass wir eine Werkstatt aufsuchen mussten. Am Reparaturtag hat man dann aber festgestellt, dass es nicht die “richtige Fehlermeldung” war. Also sind wir unverrichteter Dinge weiter gereist. Natürlich leuchtete nach einer knappen Stunde Fahrt dann die richtige Fehlermeldung auf. Warum kann nicht mal was beim ersten Anlauf klappen? Haben wir gerade eine merkwürdige Sternenkonstellation oder was ist da los?

Wer die ganze Geschichte nachlesen will, findet sie hier.

Und dann gings weiter ins Tannheimer Tal. Das kennen wir ja schon…

 

 

Wir haben die neue Stadtführung “GenussManufakTour” getestet und dabei viel über Wolfenbüttels kulinarische Geschichte gehört, haben sehr sehr leckere Sachen probiert, haben tolle Konzepte von Manufakturen kennen gelernt und hatten vor allem viel Spaß!

Die ganze Geschichte könnt Ihr im Blog “Echtlessig” lesen.

Hier schon mal ein paar Eindrücke von der Tour:

 

Alle Fotos © DieMeurers